In einer bedeutenden Entwicklung für den Kryptowährungsmarkt haben die Vermögensverwaltungsriesen BlackRock, Valkyrie und Van Eck am letzten Prüfungstag im Januar 2024 geänderte S-1-Formulare bei der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde (SEC) eingereicht. Diese Änderungen beziehen sich auf ihre früheren Anträge zur Auflegung von Bitcoin -ETFs (Exchange Traded Funds), ein Schritt, der in der Finanzbranche mit Spannung erwartet wurde.
Van Eck betont das CashBargeldmodell
Der geänderte Antrag von Van Eck hebt einen wichtigen Aspekt hervor, der den Präferenzen der SEC entspricht. Das Unternehmen erklärt: „Finanzinstitute, die zum Kauf oder zur Rücknahme von Anteilen des Trusts berechtigt sind (bekannt als ‚Autorisierte Teilnehmer‘ oder ‚APs‘), werden zur Schaffung von Anteilen ausschließlich cash einzahlen und bei der Rücknahme von Anteilen ausschließlich cash erhalten.“ Diese Verpflichtung zu einem reinen cashspiegelt die vorsichtige Haltung der SEC gegenüber kryptowährungsbezogenen Finanzprodukten wider.
BlackRock, der weltweit größte Vermögensverwalter, hat einen wichtigen Schritt getan, indem er Jane Street und JPMorgan Securities als „autorisierte Teilnehmer“ in seinem geplanten Spot- Bitcoin -ETF-Antrag benannt hat. BlackRock hatte bereits angekündigt, ein reines cash-Modell zu verfolgen. Das Unternehmen bekräftigte sein Engagement im Kryptowährungsbereich zudem durch die Abwicklung eines Handels über JPMorgans Tokenized Collateral Network im Oktober.
Valkyries Auswahl der autorisierten Teilnehmer
In Anlehnung an die Strategie von BlackRock hat auch Valkyrie im Rahmen seines überarbeiteten S-1-Antrags autorisierte Teilnehmer benannt. Jane Street Capital und Cantor Fitzgerald wurden für diese wichtige Rolle ausgewählt. Darüber hinaus wird StoneX Financial als führender Market Maker von Valkyrie fungieren, was auf einen umfassenden Ansatz bei der Einführung eines Bitcoin -ETFs hindeutet.
Der ETF-Analyst Eric Balchunas von Bloomberg kommentierte die Entwicklungen mit den Worten: „Es sieht so aus, als ob unser erstes Pferd am Start steht“, und bezog sich dabei auf die potenziellen Chancen von BlackRock, die Genehmigung der SEC zu erhalten.
Balchunas hatte zuvor seine Erwartung geäußert, dass die SEC bis zum 10. Januar 2024 über die noch ausstehenden Anträge für Spot Bitcoin -ETFs entscheiden würde. Sollten diese ETFs die Zulassung erhalten, dürfte der Handel kurz darauf beginnen, was einen bedeutenden Meilenstein bei der Integration von Kryptowährungen in die traditionellen Finanzmärkte darstellen würde.
Wettbewerbslandschaft der Bitcoin -ETF-Anwendungen
Mehrere namhafte Akteure der Vermögensverwaltungsbranche haben S-1-Anträge für Bitcoin ETFs , was das wachsende Interesse von Anlegern an einem Zugang zu Kryptowährungen widerspiegelt. Zu den prominenten Antragstellern neben BlackRock, Van Eck und Valkyrie zählen Grayscale, Bitwise, WisdomTree, Invesco, Galaxy, Fidelity, ARK Invest, Franklin, Hashdex, Global X ETFs und Pando Asset.
Der Wettbewerb zwischen diesen Unternehmen unterstreicht die zunehmende Akzeptanz von Kryptowährungen als legitime Anlageformen. Die Ergebnisse der Prüfung dieser Anträge durch die SEC werden die zukünftige Landschaft von Kryptowährungsinvestitionen in traditionellen Portfolios prägen.

