Asien-Pazifik vor großen Technologie-Deals: Märkte erreichen Vierjahreshoch

- JPMorgan prognostiziert, dass die Zahl der Technologie-Deals im asiatisch-pazifischen Raum im Jahr 2025 einen Vierjahreshöchststand erreichen wird, wobei die Deal-Pipeline alles übertreffen wird, was seit 2021 zu beobachten war.
- Asiatische Technologieaktien werden mit einem Abschlag von fast 50 Prozent gegenüber US-amerikanischen Pendants gehandelt, obwohl sie 65 Prozent der weltweiten Halbleiter produzieren.
- Anlageexperten empfehlen bei KI-Investitionen einen konträren Ansatz, da die Märkte im asiatisch-pazifischen Raum den S&P 500 übertroffen haben.
Es wird erwartet, dass die Zahl der großen Technologie-Deals im asiatisch-pazifischen Raum im nächsten Jahr deutlich ansteigen wird. Der Investmentbanking-Riese JPMorgan Chase & Co. prognostiziert die geschäftigste Zeit seit Jahren, da die Region die Dynamik ausbaut, die die Aktivität bereits auf ein Vierjahreshoch getrieben hat.
Mark Fiteny, der bei JPMorgan das Investmentbanking-Geschäft in den Bereichen Technologie, Medien und Telekommunikation im asiatisch-pazifischen Raum leitet, sagte am Montag gegenüber Bloomberg Television, dass die Geschäftstätigkeitmaticzugenommen habe.
Er sagte, sein Team sehe eine größere Auftragspipeline als jemals zuvor seit 2021 und beschrieb die aktuelle Lage alstronals seit langer Zeit.
Technologieunternehmen, die an die Börse gehen, werden dieses Wachstum maßgeblich vorantreiben, insbesondere in wichtigen Finanzzentren wie Hongkong, Japan und Indien. Es wird erwartet, dass diese Börsengänge den Großteil der Gebühren im Investmentbanking in der Region generieren werden. Daten in diesem Jahr mehr als 32 Milliarden US-Dollar durch Börsengänge eingenommen tracBloomberg-
Der Technologiesektor gewinnt zunehmend an Bedeutung, da traditionelle Branchen ihre Geschäftsprozesse transformieren. Gesundheitswesen, Finanzdienstleistungen, Automobilherstellung und Einzelhandel durchlaufen allesamt tiefgreifende Veränderungen, die stark auf neue Technologielösungen angewiesen sind, erklärte Fiteny.
Investmentbanken profitieren vom wachsenden Technologieinteresse in Asien
Laut Fiteny konnte JPMorgan seine Kunden trotz der politischen Spannungen zwischen den Ländern, die zu Komplikationen und Schwierigkeiten bei der Abwicklung von Geschäften führen, effektiv bedienen.
JPMorgans Vorstoß in die asiatischen Märkte steht im Einklang mit dem Anstieg der Investitionen in Technologieunternehmen.
Künstliche Intelligenz stellt einen weiteren bedeutenden Wachstumsbereich dar. Unternehmen beschaffen sich Kapital auf verschiedenen Wegen, beispielsweise durch Aktienverkäufe, Kreditaufnahme und Partnerschaften mit anderen Unternehmen. Branchenexperten zufolge werden sich KI-getriebene Trends bis 2025 deutlich beschleunigen. Dies könnte neue und bedeutende Investitions- und Transaktionsmöglichkeiten eröffnen.
Fiteny verwies auf dietrondentdentdentdentdentdentdentdentals den wichtigsten Wachstumsmotor für die gesamte asiatische Region.
Asiatische Märkte bieten inmitten der KI-Revolution attraktive Bewertungen
Neben dem reinen Geschäftsabschluss sehen Investmentexperten Asien alstracStandort für Investitionen im Bereich der künstlichen Intelligenz. Diese Einschätzung wurde auf dem Asia Media Summit von JP Morgan Asset Management in Seoul vergangene Woche geäußert.
Paul Quinsee, globaler Leiter der Aktienanlagen bei JP Morgan, bekräftigte seine positive Einschätzung zur künstlichen Intelligenz, mahnte aber gleichzeitig zu realistischen Erwartungen. Er merkte an, dass die Marktbegeisterung für KI Ende April ihren Höhepunkt erreicht habe, sich seither aber abgekühlt habe, und empfahl Anlegern daher eine konträre Strategie.
Quinsee erwähnte, dass US-Aktien in den letzten 15 Jahren eine Rendite von 15 % erzielt haben, was dem Doppelten der Rendite anderer Märkte entspricht. Das laufende Jahr stellt jedoch eine Ausnahme dar, da sich außerhalb der USA eine Reihe wichtiger Entwicklungen ereignet haben. Internationale Investoren, die rund 17 Billionen US-Dollar in amerikanische Aktien investiert haben, suchen nun nach alternativen Anlagemöglichkeiten.
Die Preisunterschiede zwischen asiatischen und amerikanischen Technologieunternehmen sind besonders auffällig. Anuj Arora, Leiter der Aktienanlagen in Schwellenländern und im asiatisch-pazifischen Raum, und Alexander Treves, Leiter der Anlagespezialisten für die Region Asien-Pazifik, präsentierten Daten, die eine Bewertungslücke von fast 50 Prozent bei Technologiehardware belegen.
Die zehn größten Technologieaktien im asiatisch-pazifischen Raum werden im August mit einem durchschnittlichen Kurs-Gewinn-Verhältnis von 17 gehandelt, verglichen mit 32 bei den zehn größten Unternehmen an der Nasdaq.
Arora hatte zuvor hervorgehoben und darauf hingewiesen, dass 65 Prozent aller Halbleiter in dieser Region produziert werden. Er betonte, dass die KI-Revolution ohne koreanische, japanische und chinesische Unternehmen nicht gelingen könne.
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