Das zum 20-jährigen Jubiläum von Apple entwickelte Smartphone ist so komplex, dass es nur in China hergestellt werden kann

- Die iPhones von Apple zum 20-jährigen Jubiläum, darunter ein gerüchteweise faltbares Modell und eine Pro-Version mit viel Glas, sind zu komplex, um außerhalb Chinas hergestellt zu werden.
- Trotz der Verlagerung der Produktion nach Indien, um die unter Trump eingeführten Zölle zu umgehen, bleibt die Produktion neuer iPhones weiterhin auf chinesisches Fertigungs-Know-how angewiesen.
- Apple verzichtet aufgrund von Produktionsverzögerungen auf ein kratzfestes Display für das iPhone 17 Pro und setzt stattdessen auf eine standardmäßige oleophobe Beschichtung.
Apple plant die Markteinführung zweier „besonderer“ iPhone-Modelle im Jahr 2027, um den 20. Jahrestag des Geräts zu feiern, das die Smartphone-Branchedefi. Quellen aus dem Apple-Umfeld zufolge sind die Telefone jedoch „zu komplex“, um außerhalb Chinas gefertigt zu werden. Der iPhone-Hersteller verlagert seine Produktion nach Indien, um Zöllen zu entgehen.
Laut einem Bericht von Mark Gurman (Bloomberg) vom 27. April könnten die neuen iPhones Apples erstes faltbares iPhone und ein überarbeitetes Pro-Modell beinhalten. Die Produkte sollen sehr komplex konstruiert sein und Apple dazu zwingen, die Produktion in China aufrechtzuerhalten.
seine Produktionskapazitäten in Indien ausgebaut hatdent Donald Trump verhängten Zölle auf China neue Produkte weiterhin auf chinesisches Know-how angewiesen.
Gurman berichtete, dass die iPhones zum 20-jährigen Jubiläum völlig neue Komponenten und fortschrittliche Fertigungsprozesse erfordern, für die Chinas Fabriken „in einzigartiger Weise gerüstet“ seien
„Jedes Mal, wenn Apple ein neues, größeres Produktdesign vorgestellt hat, wurde es in der ersten Produktionscharge in China gefertigt“, bemerkte Gurman. „Irgendwann vielleicht, aber sicherlich nicht bis zum Jahr 2027. Die Vorstellung, dass Apple diese Geräte außerhalb seiner gewohnten Produktionsstätte in China herstellen wollen würde, ist zumindest anfangs unwahrscheinlich.“
Apple drängt auf den Markteintritt in Indien, aber für neuere Modelle ist es noch zu früh
Cryptopolitan berichtete Mitte April, dass Apple die Verlagerung seiner Produktionsstätten nach Indien aufgrund des Zollaustauschs zwischen Washington und Peking beschleunigt hat. Als US-Präsidentdent einen 145-prozentigen Zoll auf aus China importierte Waren verhängte, war Apple klar, dass das Unternehmen seine Produktion eilig von Ostasien nach Südasien verlagern musste.
Aktuell können Apples Produktionsstätten in Indien etwa ein Drittel der US-amerikanischen iPhone-Nachfrage decken, doch das Unternehmen hat den Ausbau beschleunigt. In einer Pressemitteilung vom 25. April gaben Apple plant, bis Ende 2026 alle für den amerikanischen Markt bestimmten iPhones in Indien zu montieren.
Laut Gurman ist ein vollständiger Übergang nach Indien dennoch nicht über Nacht zu erwarten. „Man kann nicht vorhersagen, wie sich die Zollpolitik morgen ändern wird, geschweige denn in 18 Monaten“, erklärte er .
Eines der beiden Jubiläumsmodelle ist ein faltbares iPhone mit einem buchähnlichen Scharniermechanismus. Im geschlossenen Zustand funktioniert es wie ein herkömmliches iPhone, lässt sich aber aufklappen und bietet ein deutlich größeres Display, vergleichbar mit dem eines iPad Mini. Aktuelle iPhones erreichen mit dem iPhone 16 Pro Max maximal eine Displaygröße von 6,9 Zoll, während das iPad Mini über einen 8,3-Zoll-Bildschirm verfügt.
Das zweite Modell soll ein Upgrade des aktuellen iPhone Pro mit einem größeren Glasanteil im Design sein. Gurman erwähnte einen Prototyp mit randlosem Display, ohne Kameraaussparung, ohne Dynamic Island und ohne sichtbare Aussparungen. Die Kamera soll unter dem Display platziert werden, um das Smartphone wie eine einzige Glasplatte wirken zu lassen.
Displayrücksprung beim iPhone 17 Pro
In anderen Nachrichten deuten aktuelle Berichte darauf hin, dass Apple die Entwicklung eines robusteren, kratzfesten Displays für die iPhone 17 Pro-Serie eingestellt hat. Das Display, dessen Existenz 2023 vom Weibo-Nutzer „Instant Digital“ geleakt und später von MacRumors bestätigt wurde, sollte das aktuelle Ceramic Shield in puncto Haltbarkeit und Entspiegelung übertreffen.
Die Herstellung der Displaybeschichtung erwies sich als zeitaufwändiger als erwartet. Obwohl Apple sich der Komplikationen bewusst war, machte das volle Ausmaß der Verzögerung eine Massenproduktion unpraktikabel.
Daher wird das iPhone 17 Pro voraussichtlich die standardmäßige oleophobe Beschichtung der Vorgängermodelle beibehalten. Diese Beschichtung reduziert zwar Fingerabdrücke, könnte aber bei hellem Licht im Vergleich zu Konkurrenzprodukten wie Samsungs Gorilla Armor 2-Glas im Galaxy S25 Ultra Schwächen aufweisen.
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Florence Muchai
Florence berichtet seit sechs Jahren über Krypto, Gaming, Technologie und KI. Ihr Informatikstudium an der Meru University of Science and Technology sowie ihr Studium des Katastrophenmanagements und der internationalen Diplomatie an der MMUST haben ihr fundierte Sprachkenntnisse, Beobachtungsgabe und technisches Know-how vermittelt. Florence arbeitete bereits für die VAP Group und als Redakteurin für verschiedene Krypto-Medien.
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