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Apple entfernt KI-Apps aus dem chinesischen App Store aufgrund staatlicher Regulierungen

VonJohn PalmerJohn Palmer
2 Minuten Lesezeit
generative KI-App
  • Aufgrund neuer Regierungsbestimmungen entfernt Apple über 100 Apps mit generativer KI aus seinem chinesischen App Store.
  • Die chinesische Regierung verpflichtet Entwickler dazu, Inhalte zu fördern, die den „sozialistischen Kernwerten“ entsprechen, und Falschinformationen zu vermeiden.
  • Die Entfernung von Apps zur generativen KI gibt Anlass zur Sorge hinsichtlich Zensur und deren Auswirkungen auf Innovationen in China.

Anfang dieser Woche entfernte Apple über 100 Apps mit generativer KI und ChatGPT-bezogene Apps aus seinem chinesischen App Store. Grund dafür waren neue chinesische Regierungsbestimmungen zur Regulierung generativer KI-Technologien. Diese Bestimmungen, die von sieben Regulierungsbehörden, darunter der Cyberspace Administration of China, als Entwurf vorgelegt wurden, sollen am 15. August in Kraft treten. Sie verpflichten Softwareentwickler, Inhalte zu fördern, die den „sozialistischen Kernwerten“ entsprechen, und Produkte zu vermeiden, die Falschinformationen verbreiten oder die nationale Sicherheit gefährden. Dieser Schritt ist Teil der Bemühungen der chinesischen Regierung, die Kontrolle über das Internet und verwandte Technologien zu verstärken. Im Fokus stehen dabei Bereiche wie generative KI, Cybermobbing,dent Content-Ersteller und die Handynutzung durch Minderjährige.

Entfernte App-Typen

Unter den entfernten Apps befand sich auch Spark, eine von iFlyTek entwickelte App, die Dienste im Stil von ChatGPT anbot. Sie wurde trotz ihres vielbeachteten Starts am 29. Juni entfernt. Eine weitere beliebte App, ChatGAi Plus, die Chatbot-, KI-Übersetzungs- und Schreibdienste anbot, belegte vor ihrer Entfernung Platz 9 der Charts für kostenpflichtige Apps im chinesischen iOS App Store.

Apples Erklärung und die Reaktion der Entwickler

Apple begründete die Entfernung der Apps mit verschärften Vorschriften für Deep-Synthese-Technologien und generative KI. Die Apps enthielten Inhalte, die gegen chinesisches Recht verstießen. Das Unternehmen benachrichtigte die Entwickler über die Entfernung. Einer der Entwickler der App „OpenCat“ bestätigte, dass sein Produkt, ein nativer macOS- und iOS-Client mit der OpenAI-API, aufgrund von Richtlinienproblemen in China nicht mehr zum Download verfügbar ist. Er erhielt eine Benachrichtigung von Apple, in der erklärt wurde, dass seine App mit ChatGPT in Verbindung stehe und nicht über die erforderlichen Genehmigungen für den Betrieb in China verfüge. Die Entfernung seiner App aus dem chinesischen App Store könnte für ihn zu erheblichen Umsatzeinbußen führen.

Apples bisherige App-Store-Entfernungen

Aufgrund des Drucks der chinesischen Regierung wurde Apple für die Entfernung von Apps aus dem chinesischen App Store kritisiert. Die jüngste Löschung von KI-Apps ist Teil einer Reihe ähnlicher Maßnahmen, mit denen Apple auf Forderungen der chinesischen Regierung reagiert. Das Unternehmen hat zuvor bereits Tausende von Spielen und anderen Apps aus verschiedenen Gründen entfernt, was zu Vorwürfen der Nachgiebigkeit gegenüber den chinesischen Behörden geführt hat.

Reaktionen auf Twitter in China

Die Reaktionen auf Twitter in China reichten von der Kritik am Mangel an diversifizierter Governance für innovative Produkte bis hin zu Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen auf Innovationen. Einige Nutzer wiesen darauf hin, dass das Fehlen bestimmter Inhalte mit politischen Empfindlichkeiten oder der Nichtberücksichtigung spezifischer Ideologien wie der „Xi-Jinping-Ideologie“ zusammenhängen könnte

Apples Entscheidung, Apps mit generativer KI aus dem chinesischen App Store zu entfernen, ist eine Reaktion auf neue staatliche Vorschriften zur Regulierung solcher Technologien. Obwohl dieser Schritt den Forderungen der chinesischen Behörden entspricht, hat er Bedenken hinsichtlich Zensur und deren potenzieller Auswirkungen auf die Innovationskraft unddent unabhängigen Content-Ersteller des Landes geweckt. Da die neuen Vorschriften am 15. August in Kraft treten, müssen Technologieunternehmen in China die regulatorischen Rahmenbedingungen berücksichtigen, um die Einhaltung der Bestimmungen zu gewährleisten und gleichzeitig ihren Nutzern weiterhin wertvolle Dienste anbieten zu können.

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John Palmer

John Palmer

John Murangiri kam mit fundierten Kenntnissen in der Marktanalyse zu Cryptopolitan . John (auch bekannt als JP) hat an der Universität Nairobi einen Bachelor-Abschluss in Massenkommunikation und Medienwissenschaften erworben. Zuvor hat er bereits fürBitcoinund Metacoingraph Analysen zum Kryptomarkt beigesteuert.

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