Apple entfernt Apps aus dem App Store wegen Verbreitung nicht einvernehmlicher Nacktbilder

- Diese Apps nutzten sogar die in der KI verfügbaren Werkzeuge des maschinellen Lernens aus und versuchten, ohne die Zustimmung der betroffenen Person Bilder ohne deren Einwilligung zu erstellen.
- Die als virtuelle Pinsel beworbenen Apps gaben sich als Blender aus.
Letzten Monat unternahm der Technologiekonzern Apple Inc. einen mutigen Schritt und entfernte drei Apps aus seinem App Store. Diese Apps nutzten sogar in KI integrierte Machine-Learning-Tools aus und versuchten, ohne die Zustimmung der Nutzer Bilder zu erstellen, die diese nicht einvernehmlich darstellten. Die Entscheidung folgte auf Bedenken, dass die Apps auf Plattformen wie Instagram und Pornowebseiten mit irreführender Werbung arbeiteten.
Irreführende Fälle in der Werbung
Wer auf diese Anzeige klickt, wird zum Apple App Store weitergeleitet. Dort wird dieselbe App als „Kunstgenerator“ beschrieben, ohne jedoch darauf hinzuweisen, dass sie auch Nacktbilder generieren kann. Dies ist eine seit Langem bestehende Sicherheitslücke in den App-Stores, die erstmals 2022dentwurde.
Mithilfe KI-basierter Algorithmen sollen die für diese Tat verantwortlichen Apps Personen auf Fotos entkleiden und so fälschlicherweise Nacktheit suggerieren, obwohl die abgebildeten Personen weder deren Einverständnis noch Wissen hatten. Solche Handlungen verletzen nicht nur die Privatsphäre, sondern bergen auch das Potenzial für Ausbeutung, Belästigung und Erpressung.
Eine Reihe ähnlicher Versionen dieser Anzeige mit verschiedenen anderen KI-generierten Frauen wurde zwischen dem 10. und 20. April auf Facebook, Instagram, Facebook Messenger und dem In-App-Werbenetzwerk von Meta gezeigt.
Nach einem Hinweis auf diese betrügerischen Apps entfernte Apple sie als erstes Unternehmen aus dem App Store. Obwohl die Betreiber ihre Unschuld beteuerten, wurden ihre wahren Motive durch die Apps offengelegt, was Apple zum Handeln zwang und die Einhaltung der Community-Richtlinien sicherstellte. Dies beweist Apples unerschütterliches Engagement für einen sicheren und geschlechterneutralen digitalen Raum für alle.
Laufende Herausforderungen und Verantwortlichkeit
Auch wenn die von Apple ergriffenen Gegenmaßnahmen Anerkennung verdienen, wirft dieserdentletztlich Zweifel an der App-Prüfung und der Überwachung von Werbemethoden auf. Die Tatsache, dass diese Apps so lange unentdeckt im App Store blieben, unterstreicht die Notwendigkeit größerer Sorgfalt und aktiverer Maßnahmen zur Erkennung und Entfernung betrügerischer Apps.
Darüber hinaus nutzten Entwickler raffinierte Methoden, um ihre illegalen Funktionen auf Erwachsenenwebseiten zu bewerben und so deren Entdeckung durch Apple und Google zu verhindern. Diese Fälle verdeutlichen die Schwierigkeiten, mit denen Technologieunternehmen bei der Überwachung ihrer Plattformen und der Durchsetzung der Community-Richtlinien konfrontiert sind.
Da Apple auf der Worldwide Developers Conference (WWDC) 2023 einige KI-Projekte vorstellen wird, dürfte es spannend sein zu beobachten, welche Schritte das Unternehmen in Bezug auf diese Apps unternimmt. Ein wichtiger Aspekt von Apples verantwortungsvollem Umgang mit Technologie ist die Wahrung eines guten Images in Bezug auf ethisches Verhalten und solide Technologie-Governance. Dies ist angesichts des zunehmenden Einsatzes von KI in Apples Produkten von entscheidender Bedeutung.
Die Entfernung dieser Apps wäre ein Beispiel für ein ethisches Problem im Zusammenhang mit der Entwicklung und Nutzung von KI. Ein weiteres Anliegen bei der Entwicklung von KI-Fähigkeiten ist der Datenschutz. Darüber hinaus müssen die Nutzer um ihre Zustimmung gebeten und ihnen die Sicherheit ihrer Daten zugesichert werden. Durch die Blockierung solcher Anwendungen unterstreicht Apple das ethische Verhalten innerhalb seiner Community.
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Brenda Kanana
Brenda verfügt über mehr als vier Jahre Erfahrung in den Bereichen Kryptowährung, künstliche Intelligenz und Zukunftstechnologien. Sie arbeitete bereits für Zycrypto, Blockchain Reporter und The Coin Republic und ist nun bei Cryptopolitan tätig. Ihr Soziologiestudium an der Technischen Universität Mombasa ermöglicht es ihr, stets am Puls ihrer Leserschaft zu sein.
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