Apple wendet sich an Online-Nachrichtenverlage, um Daten für das Training seines KI-Modells zu erhalten

- Apple zahlt 50 Millionen Dollar an verschiedene Online-Verlage für das Training seines KI-Modells.
- Verlage unterstützen Apples Vorgehen, sie bezüglich der Daten zu kontaktieren.
- Apple hat noch nicht bekannt gegeben, wofür das KI-Modell verwendet werden soll.
Apple suchte schon länger nach einer Möglichkeit, rechenintensive KI-Systeme (LLM – Large Language Models) auf seinen iPhones mit geringem Speicherplatz auszuführen. Nun scheint das Unternehmen endlich eine Lösung gefunden zu haben.
Das Unternehmen schließt derzeit Verträge im Wert von 50 Millionen US-Dollar mit Online-Verlagen , um seinem KI-Modell die Nutzung ihrer Nachrichtenartikel zum Training zu ermöglichen. Die mehrjährigen Verträge wurden mit bekannten Publikationsplattformen wie Wired, The New Yorker, The Daily Beast, Vogue, NBC, People und Entertainment Weekly unterzeichnet.
Die Vor- und Nachteile
Aus kritischer Sicht bietet die Entscheidung, aktuelle Daten von Verlagen anstelle von Informationen aus dem restlichen Internet zu verwenden, Vorteile. Zum einen kann das KI-Modell in einem geschlossenen Lernprozess arbeiten, fernab des Lärms von Fehlinformationen und Propaganda, der in weiten Teilen des Internets verbreitet wird.
Laut CEO Tim Cook soll die KI so „verantwortungsvoll“ trainiert werden können. Zudem bietet die Zuverlässigkeit und Kontrollierbarkeit der KI-Lernumgebung Vorteile, ebenso wie der Rechtsschutz durch die direkte Zusammenarbeit mit den jeweiligen Herausgebern. Apple hofft, sich damit von anderen Modellen wie ChatGPT abzuheben.
Andererseits wird das KI-Modell jedoch nur auf einen kleinen Teil des Internets und der Trainingsdaten zugreifen können. Dies könnte zu einem defizwischen Apples KI und anderen Systemen wie ChatGPT führen, die Zugriff auf das gesamte Internet hatten. Apple begründet die Entscheidung, das Modell nicht mit Daten aus dem gesamten Internet zu trainieren, mit den eigenen Datenschutzrichtlinien.
Bei Erfolg wird das KI-Modell den Nutzern der nächsten iPhone-Versionen mit iOS 18 zur Verfügung stehen. Dies könnte Apple einen Vorsprung vor der Konkurrenz verschaffen, da es der erste Smartphone-Hersteller wäre, der LLMs unterstützt.
Apple hütet ein Geheimnis
Dieses defiist jedoch noch nicht deutlich erkennbar, da Apple noch nicht offengelegt hat, wofür das Unternehmen seine KI einsetzen will. Manche befürchten, dass das Modell dazu dienen soll, Nachrichten zu generieren, was potenziell dazu führen könnte, dass es zu einem Konkurrenten wird, sollte der Smartphone-Hersteller beschließen, es zu diesem Zweck einzusetzen.
Interessanterweise scheint das Unternehmen wenig Interesse daran zu haben, Informationen über den Zweck der KI preiszugeben. Dies verunsichert einige Verlage und führt zu Zurückhaltung. Dennoch begrüßen viele die Technologie.
Zahlreiche Verlage setzen auf Apples KI, da Apple aktiv auf sie zugeht und sie sogar für ihre Daten bezahlt, anstatt wie OpenAI im Fall von ChatGPT einfach nur das Internet zu durchsuchen. OpenAI wurde vorgeworfen, Daten von sozialen Plattformen wie Twitter (jetzt X) ohne Genehmigung der Plattformleitung bezogen zu haben. X hat inzwischen ein eigenes KI-Modell namens „Grok“ entwickelt. Dies deutet darauf hin, dass große multinationale Konzerne zunehmend von der Leistungsfähigkeit der KItracwerden.
Apples Einstieg in die KI-Branche birgt das Potenzial, den Markt grundlegend zu verändern, da der Wettbewerb um KI im kommenden Jahr (2024) voraussichtlich weiter an Fahrt gewinnen wird. Unklar ist jedoch, wie lange Apples KI-Entwicklungsphase dauern wird und wann die Technologie von ihrem Entwickler für welchen Zweck auch immer eingesetzt werden könnte. KI-Systeme sind in verschiedenen Bereichen, darunter Kunst und Online-Spiele, bereits weit verbreitet. Es war nur eine Frage der Zeit, bis auch Smartphone-Hersteller wie Apple Interesse daran zeigten.
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