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Apple will mit neuen Chips und Entwicklertools das Mac-Gaming revolutionieren

VonEdward HopelaneEdward Hopelane
3 Minuten Lesezeit
Apfel
  • Apple plant, das Mac-Gaming mithilfe leistungsstarker Chips und Tools zu verbessern, um im Gaming-Markt wettbewerbsfähig zu sein.
  • Macs mit Apple Silicon bieten einetronGaming-Leistung, und große Studios zeigen Interesse.
  • Apple steht vor Herausforderungen beim Versuch, Blockbuster-Spiele auf den Mac zu bringen und gleichzeitig Monetarisierungsoptionen in der Spielewelt zu erkunden.

Apple unternimmt einen strategischen Schritt, um einen größeren Anteil am Gaming-Markt zu erobern, der ein Volumen von einer halben Billion Dollar aufweist. Der Technologiekonzern plant, seine leistungsstarken neuen Chips und Entwicklertools zu nutzen, umtracGamer für die Mac-Plattform

Gaming auf dem Mac: Eine historische Perspektive

Apples Engagement im Gaming-Bereich ist nicht neu, denn Spiele waren schon immer ein fester Bestandteil der Unternehmensgeschichte, insbesondere auf den Heimcomputern. In letzter Zeit hat der Mac in der Spielebranche jedoch an Bedeutung verloren. Laut Steam, dem führenden Marktplatz für PC-Spiele, nutzen lediglich 1,5 Prozent der Gamer macOS, während Windows mit 96,5 Prozent dominiert und Linux die verbleibenden 2 Prozent ausmacht.

Die Beseitigung dieser Ungleichheit im Gaming-Bereich ist für Apple aus zwei wichtigen Gründen entscheidend. Erstens besitzen Videospiele eine immense kommerzielle und kulturelle Bedeutung und beeinflussen die Hardware-Entscheidungen der Verbraucher. Zweitens hat Apple zwar im Markt für kreative Profis beachtliche Erfolge erzielt, ist aber bestrebt, seine Reichweite auf ein breiteres Publikum auszudehnen. Videospiele gelten als wesentlicher Bestandteil, um dieses Ziel zu erreichen.

Apples Gaming-Offensive mit Apple Silicon

Seit der Einführung des ersten Apple Silicon-Chips, des M1, spielt Gaming eine wichtigere Rolle in Apples Vertriebsstrategie. Alle aktuell erhältlichen Macs nutzen Apple Silicon, wobei der M2 und der M3 vom MacBook Air bis zum Desktop-Mac Pro alles antreiben.

Doug Brooks, Marketingmanager für Apple Macs, betont, dass alle neuen Macs sofort nach dem Auspacken herausragende Spielerlebnisse bieten. Insbesondere der M3-Chip bietet Funktionen, die sowohl professionelle Modellierung als auch Grafikproduktion optimieren und ihn somit ideal für Spiele machen. Zu diesen Funktionen gehören Hardware- tracfür realistische Beleuchtung, Mesh-Shading zur Geometrieerzeugung und dynamisches Caching zur effizienten Ressourcenverwaltung.

Apples Hardware-Leistung ist unbestreitbar. Hochwertige MacBooks und die neuesten MacBook Pro-Modelle können aktuelle Spiele in hohen Auflösungen und mit über 100 Bildern pro Sekunde flüssig darstellen und übertreffen damit einige Windows-Konkurrenten. Selbst der neue iMac mit seinem Einsteiger-M3-Chip und vergleichsweise weniger Arbeitsspeicher bewältigt Spiele wie Lies of Pdentund erreicht dabei eine Leistung, die mit aktuellen Spielekonsolen mithalten kann.

Apple Arcade: Ein Schritt in die richtige Richtung

Apple hat erheblich in Apple Arcade investiert, einen Abonnementdienst mit werbe- und mikrotransaktionsfreien Spielen für iPhone, iPad, Apple TV und Mac. Zwar sind beliebte Titel wie Sonic the Hedgehog enthalten, doch fehlen die Blockbuster-Spiele, die üblicherweise zuerst auf Windows-PCs und Konsolen erscheinen und später gegebenenfalls für Mac portiert werden.

Leland Martin, Apples Software-Marketingmanager, ist überzeugt, dass Apples Bemühungen diese Entwicklung beschleunigen. Apple bietet ein Toolkit zur Spieleportierung an, das die Übertragung von Windows-Spielen auf den Mac vereinfacht. Da Apple Silicon zum Standard wird, Hardware- Kompatibilitätsprobleme. Zudem laufen für den Mac entwickelte Spiele nahtlos auf Mac und iPhone – ein entscheidender Vorteil.

Große Spielestudios an Bord

Große Spielestudios wie Capcom, Ubisoft und Kojima Productions veröffentlichen ihre Spiele mittlerweile auch im App Store für Mac und iPhone. Diese Veröffentlichungen erfolgen jedoch oft erst, nachdem die Spiele bereits auf anderen Plattformen erhältlich sind. Dennoch gibt es einige große Titel, die für 2023 angekündigt sind, auch als Mac-kompatible Versionen auf Steam, was die Spielmöglichkeiten für Mac-Nutzer weiter erweitert.

Die Frage, wie Apple seine wachsende Präsenz in der Spielebranche monetarisieren will, ist spannend. Anders als Windows ist der Mac ein offenes Software-Ökosystem, das es Nutzern ermöglicht, Spiele aus verschiedenen Quellen zu installieren. Steam ist in dieser Hinsicht unangefochten an der Spitze, mit geschätzten Einnahmen von über 15 Milliarden US-Dollar im Jahr 2021. Microsoft, obwohl Eigentümer des Betriebssystems, auf dem die meisten Spiele laufen, erhält keinen Anteil an Steams Einnahmen.

Microsoft hat sein Spieleangebot für PCs diversifiziert, indem es seinen App Store unter Windows betreibt, Spiele verkauft und einen Abonnementdienst namens PC Game Pass anbietet. Dieser ermöglicht Nutzern den Zugriff auf eine Spielebibliothek gegen eine monatliche Gebühr.

Apple hingegen entwickelt keine eigenen Spiele. Zwartracdas Unternehmen mit der plattformübergreifenden Kauffunktion für iPhones möglicherweise einige Entwickler in den App Store, doch Spieler werden wohl weiterhin Steam nutzen, da es nahtlos auf Mac und Windows funktioniert. Apples Ansatz ist flexibel: Spiele erscheinen je nach Präferenz der Entwickler sowohl auf Steam als auch im Mac App Store.

Leland Martin betont, dass dies erst der Anfang sei und Apple seine Gaming-Präsenz noch in der Anfangsphase ausbaue. Dank zahlreicher Partner und der zunehmenden Dynamik rund um große Spiele auf Apple-Plattformen ist das Unternehmen für weiteres Wachstum im Gaming-Sektor bestens gerüstet.

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Edward Hopelane

Edward Hopelane

Edward Hopelane ist zertifizierter Content-Spezialist und Business Developer. Er schreibt enjüber Zukunftstechnologien wie Blockchain, Krypto/NFTs, Web3, Metaverse, Künstliche Intelligenz, UI/UX und vieles mehr. Dank seiner umfassenden Blockchain-Erfahrung gelingt es ihm, komplexe Web3-Themen in leicht verständlichen Blogbeiträgen darzustellen.

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