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Andreessen Horowitz will 20 Milliarden Dollar einwerben, während die Welt den US-amerikanischen KI-Sektor für sich entdeckt

VonEnacy MapakameEnacy Mapakame
3 Minuten Lesezeit
  • Im Erfolgsfall wäre es das zweite Fonds dieser Art nach Softbanks Flaggschiff, den Vision Funds.
  • Damit wird auch die Gesamtsumme der im ersten Quartal verzeichneten US-Venture-Capital-Fonds übertroffen.
  • A16z hat schon seit seinen Anfängen ein großes Interesse an Finanzierungsrunden gezeigt.

Die Risikokapitalgesellschaft Andreessen Horowitz befindet sich Berichten zufolge in ersten Gesprächen, um schätzungsweise 20 Milliarden Dollar einzuwerben. Sie will dabei das Interesse globaler Investoren an US-amerikanischen KI-Unternehmen ausnutzen.

Bei Erfolg wäre dies der größte Fonds in der Geschichte dieser Anlageklasse, übertroffen nur von Softbanks Flaggschifffonds Vision Fund 1 und 2, die oft als typisches traditionelles Risikokapital gelten, und Sequoias Masterfonds, der über einen längeren Zeitraum Kapital angesammelt hat. Er würde auch die Gesamtsumme der im ersten Quartal dieses Jahres aufgelegten US-Risikokapitalfonds übertreffen.

A16z hat seinen Plan weltweit vorgestellt

Das Unternehmen, informell als a16z bekannt, hat mit seinen Kommanditisten besprochen, dass der Fonds in Wachstumsinvestitionen in KI-Unternehmen fließen soll. Laut Reuters, die sich auf informierte Kreise beruft, zielt das Unternehmen auch darauf ab, globale Investoren zu gewinnen, die an Investitionen in aufstrebende US-amerikanische KI-Unternehmen interessiert sind.

Die Rekordspendenaktion findet vor dem Hintergrund eines weitreichenden Plans vondent Donald Trump statt, Unternehmen zu ermutigen, Waren in den USA herzustellen.

Um eine so enorme Summe aufzubringen, hat die Risikokapitalgesellschaft a16z ihren Plan weltweit vorgestellt.

Laut Reuters, die sich auf eine der Quellen beruft, sehen internationale Investoren den Fonds als eine Möglichkeit, ihr Geld einfacher und ohne Einschränkungen in US-amerikanische KI-Unternehmen zu investieren.

Die Firmengründer, die Risikokapitalgeber Marc Andreessen und Ben Horowitz, gaben letztes Jahr bekannt, dass siedent Trump unterstützen würden und damit von ihrer traditionellen Unterstützung für demokratische Kandidaten abwichen. Diese Ansicht teilten auch mehrere andere prominente Persönlichkeiten aus dem Silicon Valley, darunter Elon Musk.

Während a16z für die Auflegung einiger der größten Investmentvehikel des Silicon Valley bekannt ist, wäre dieses Projekt ein deutlicher Schritt in puncto Umfang. Laut Reuters würde es das Interesse von Limited Partners (LPs) an Risikokapital inmitten globaler wirtschaftlicher Turbulenzen auf die Probe stellen und die Debatte darüber fortsetzen, wie skalierbar diese Anlageklasse bei gleichzeitigtracRenditen ist.

Sollte die Finanzierung erfolgreich sein, wäre dies einer der größten Fonds seiner Art, nach SoftBanks Vision Fund 1, der 2017 aufgelegt wurde und ein Rekordvolumen von 100 Milliarden US-Dollar erreichte. Der Vision Fund 2 verwaltet schätzungsweise 56 Milliarden US-Dollar aus der Bilanz von SoftBank.

Sequoia Capital, eine weitere Risikokapitalgesellschaft aus dem Silicon Valley, verwaltet laut Aktenlage mehr als 56 Milliarden US-Dollar an Vermögenswerten in verschiedenen Fonds, wobei der Evergreen-Fonds in diesem Jahr auf 19,6 Milliarden US-Dollar angewachsen ist.

Der bisher größte Fonds von Andreessen Horowitz ist ein 5 Milliarden Dollar schwerer Wachstumsphasenfonds, der 9 Milliarden Dollar schweren Kapitalerhöhungim Jahr 2022

In ähnlicher Weise forderte das Unternehmen die LPs auf, Kapital in eine Vielzahl von Fonds zu investieren, die sich jeweils auf eine andere Entwicklungsphase von Startups konzentrieren, um im Jahr 2024 7,2 Milliarden Dollar einzuwerben, davon 3,75 Milliarden Dollar für einen Wachstumsfonds.

Andreessen Horowitz zeigte von Anfang an Interesse an großen Finanzierungsrunden

Das 2009 gegründete Unternehmen a16z machte sich in der Venture-Capital-Szene mit dem Ziel einen Namen, die Branche zu revolutionieren, indem es größer agierte, Fonds aufnahm, die über dem branchenüblichen Niveau lagen und die traditionellen Blue-Chip-Investoren überbot.

Infolgedessen erwarb das Unternehmen Anteile an einigen vielversprechenden Startups, wodurch es sich weiter von der Konkurrenz abgrenzte, und stellte zudem Mitarbeiter ein, um diese Unternehmen zu unterstützen.

Der erste Fonds mit einem Volumen von 300 Millionen Dollar galt damals als riesiger Debütfonds.

A16z blieb weiterhin aggressiv bei der Unterstützung mehrerer Unternehmen im Bereich der KI und beteiligte sich als Hauptinvestor an milliardenschweren Finanzierungsrunden in Startups, die KI-Modelle entwickeln, darunter xAI, Safe Superintelligence und Mistral, das französische KI-Unternehmen.

Die Risikokapitalgesellschaft hat außerdem Anteile am ChatGPT-Hersteller OpenAI über ein Übernahmeangebot am Sekundärmarkt erworben.

Laut ihrer Website verwaltet das Unternehmen mittlerweile ein Vermögen von 45 Milliarden US-Dollar. Seit 2019 ist es als registrierter Anlageberater tätig und verfügt dadurch über mehr Flexibilität bei der Anlagestrategie als traditionelle Risikokapitalgeber.

Darüber hinaus verwaltet das Unternehmen mehrere branchenspezifische Fonds, die in Kategorien wie Biotechnologie, Kryptowährung und Verteidigungstechnologie investieren.

Was KI-Firmen betrifft, so hat a16z kürzlich einen Cluster aus Tausenden von Nvidia-GPUs zusammengestellt, den das Unternehmen Startups aus seinem Investmentportfolio zur Miete anbietet, die möglicherweise Schwierigkeiten haben, Zugang zu den Chips zu erhalten.

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