Analysten prognostizieren einen sechsmonatigen Einbruch der US-Aktienkurse aufgrund steigender Renditen und eines starken Dollars. Ist Bitcoin sicher?

- Die Wall Street steht vor einem schwierigen Start ins Jahr 2025, da steigende Renditen von Staatsanleihen und eintronDollar die Marktstimmung trüben.
- Morgan Stanley warnt davor, dass die Schwierigkeiten des S&P 500 anhalten könnten, wenn die Zinsen nicht sinken, der Dollar nicht schwächer wird und sich die Unternehmensgewinne nicht verbessern.
- Bitcoin glänzt inmitten des Börsenchaos und nähert sich der 100.000-Dollar-Marke, da Krypto-Bullen Trumps kryptofreundliche Agenda unterstützen.
Die Wall Street könnte vor einem schwierigen Halbjahr stehen. Steigende Renditen von Staatsanleihen und eintronDollar belasten die Marktstimmung und treiben die Anleger in Panik.
Laut Strategen von Morgan Stanley treiben Inflationsängste die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen auf über 4,5 %, und die Rendite 30-jähriger Anleihen hat gerade ihren höchsten Stand seit Ende 2023 erreicht.
Michael Wilson, Stratege bei Morgan Stanley, erklärte, die Beziehung zwischen dem S&P 500 Index und den Anleiherenditen habe sich „ausgesprochen negativ“ entwickelt. Das sind keine guten Nachrichten für einen Markt, der ohnehin schon am Limit ist. EintronDollar setzt Unternehmen mit großen internationalen Niederlassungen unter Druck und verschärft die Lage am Gesamtmarkt.
„Wir glauben, dass 2025 ein Jahr mit zwei Hälften werden könnte“, schrieb Wilson und deutete damit einen holprigen Start, aber bessere Zeiten an, falls Steuersenkungen und marktfreundliche Maßnahmen zum Tragen kommen.
Der Aktienmarkt kämpft mit sinkenden Renditen
Im Dezember verpuffte die Rallye des S&P 500, da wirtschaftliche Sorgen und die restriktive Geldpolitik der US-Notenbank die Anleger verunsicherten. Technologiewerte, die seit Ende 2022 das Rückgrat des S&P 500 bildeten, wurden am stärksten getroffen.
Die geringen Kursgewinne am Markt verschärfen die Lage. Wilson wies darauf hin, dass die Differenz zwischen dem S&P 500 und seinen Einzelaktien, basierend auf dem 200-Tage-Durchschnitt, ungewöhnlich groß ist.
Diese Divergenz lässt sich nur auf zwei Arten beheben: durch eine breitere Beteiligung oder indem der Index sich seinem eigenen gleitenden Durchschnitt annähert. Beide Szenarien erscheinen nicht einfach.
Wilson ist der Ansicht, dass zur Verringerung dieser Lücke niedrigere Zinsen, ein schwächerer Dollar, mehr Klarheit in der Handelspolitik und bessere Unternehmensgewinne nötig sein könnten. Er verschweigt die Risiken nicht. Zwar erwartet er eine Erholung des S&P 500 in diesem Jahr, warnt aber davor, dass die Gewinne nicht flächendeckend sein werden.
Morgan Stanley prognostiziert, dass der S&P 500 bis Jahresende 6.500 Punkte erreichen wird – ein Anstieg von 9 % gegenüber dem Stand vom letzten Freitag. Diese Gewinne könnten sich jedoch erst später im Jahr 2025 bemerkbar machen. Aktuell scheinen dertronDollar und die steigenden Renditen den Aktienmarkt stark zu belasten.
Märkte spalten sich, Bitcoin glänzt
Bitcoinscheint derzeit ein herausragendes Anlageobjekt zu sein. Während der Aktienmarkt von Unsicherheiten geplagt ist, Bitcoin Befürworter wohl, da der Kurs nur noch knapp 200 US-Dollar von der 100.000-Dollar-Marke entfernt ist. Analysten erwarten eine Verdopplung des Kurses.
Der Kurs stieg in der vergangenen Woche um 5,66 Prozent – der größte Wochengewinn seit Ende November. Die Stimmung am Markt ist hervorragend, insbesondere da Donald Trumps Wahlsieg kurz vor der Bestätigung steht.
Krypto-Enthusiasten setzen große Hoffnungen in Trumps Versprechen eines freundlicheren regulatorischen Umfelds; neue Gesetze, die auf Stablecoins und Marktstrukturen abzielen, könnten bereits in Sicht sein.
Bitcoin erlebte 2024 ein Rekordjahr und schloss trotz einiger Rückschläge im Dezember mit einem Plus von über 120 % ab.
Nach der Wahl stiegen die Kurse im Zuge einer Rallye erstmals über 100.000 US-Dollar, doch die Dynamik ließ mit zunehmender Unsicherheit über mögliche Zinssenkungen der US-Notenbank nach. Dennoch bleiben die Anleger optimistisch. Am Freitag verzeichneten Bitcoin ETFs Zuflüsse in Höhe von 908 Millionen US-Dollar.
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