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Archäologen nutzen KI zur Interpretation historischer Daten im Zusammenhang mit Handelsrouten und Finanzsystemen

VonBrenda KananaBrenda Kanana
Lesezeit: 2 Minuten
Archäologie
  • Archäologen in Stanford und Duke nutzen KI, um historische Daten über Handelsrouten zu ermitteln.
  • Forscher nutzten KI, um mehr über die Finanzsysteme Mesopotamiens zu erfahren.
  • Künstliche Intelligenz treibt auch die Fernerkundungsanalyse und -klassifizierung, die Erkennung archäologischer Stätten sowie die prädiktive Modellierung voran. 

Archäologen in Stanford und Duke interpretierten historische Daten im Zusammenhang mit Finanzsystemen mithilfe von KI, indem sie die Datenanalyse, Simulationen und Visualisierungen beschleunigten.

Diese technologische Revolution spart nicht nur Zeit und Ressourcen, sondern deckt auch Dinge auf, die mit traditionellen Methoden allein nicht entdeckt werden können. Durch die Analyse von Daten aus verschiedenen Regionen kann KI Handelsrouten und wirtschaftliche Verbindungen zwischen Kontinenten herstellen.

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„KI revolutioniert die Archäologie, indem sie Datenanalysen, Simulationen und Visualisierungen in einem bisher nicht möglichen Umfang und einer bisher nicht möglichen Geschwindigkeit ermöglicht und unzählige Varianten und Verarbeitungsmethoden bereitstellt, die die menschliche Fähigkeit, die Vergangenheit zu verstehen und neu zu denken, vervielfachen können.“

Maurizio Forte, ein Professor an der Duke University

Wissenschaftler der Stanford University entdecken historisches Handelsnetzwerk mithilfe von KI

Forscher der Stanford University nutzten KI, um die Verbreitung von Amphoren zu untersuchen – Gefäßen, die zum Transport von Waren wie Wein und Olivenöl verwendet wurden. Das KI-Modell legte die detaillierten Handelsnetzwerke offen, die verschiedene Regionen des Römischen Reiches miteinander verbanden und so die Komplexität und Reichweite des römischen Handels verdeutlichten. Die Analyse enthüllte, wie Waren über weite Strecken transportiert, ausgetauscht und konsumiert wurden.

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Darüber hinaus verändert KI auch die Erforschung antiker Handelsnetzwerke. Durch die Analyse verschiedener Quellen, wie etwa der Verbreitung von Keramikfunden, Inschriften und antiken Schifffahrtsaufzeichnungen, kann KI Karten erstellen, die Handelsrouten und wirtschaftliche Verbindungen über Kontinente hinweg aufzeigen. KI kann Satellitenbilder und geografische Daten auswerten, um die wahrscheinlichsten Standorte wirtschaftlicher Aktivitäten zudent.

Archäologen erfuhren auch etwas über die Finanzsysteme Mesopotamiens

Wissenschaftler nutzten KI, um Tausende von Keilschrifttafeln aus Mesopotamien zu analysieren. Die Tontafeln waren mit einer der ältesten Schriftformen beschriftet. Sie enthielten häufig Aufzeichnungen über Transaktionen, Darlehen und Verkäufe.

Die KI lernte anhand der Texte, Muster darin zu erkennen, und so entdeckten Archäologen die Kreditsysteme und Finanzinstrumente der alten Mesopotamier. Dies geschah durch die Verwendung von Schuldscheinen und verschiedenen komplexen Darlehensverträgen, die die Raffinesse des Wirtschaftssystems verdeutlichten.

Was denken die Forscher über das zukünftige Potenzial von KI in der Archäologie?

Forte betont, dass KI die Arbeitsweise von Archäologen verändert, indem sie umfangreiche Datenanalysen und Simulationen ermöglicht. Die Fähigkeit der KI, enorme Datenmengen zu verarbeiten und zu verstehen, erlaubt die Visualisierung der Vergangenheit in vielfältigen Dimensionen und Kombinationen. Diese Methode konzentriert sich nicht auf eine bestimmte objektive Sichtweise, sondern ermöglicht ein vielschichtiges Verständnis historischer Ereignisse.

Künstliche Intelligenz (KI) treibt auch die Fernerkundungsanalyse und -klassifizierung, die Erkennung archäologischer Stätten und die prädiktive Modellierung voran. Durch die Analyse von Satelliten- und Luftbildern können KI-AlgorithmenmaticMuster erkennen und archäologische Stätten lokalisieren. Diese Fähigkeit ist der Schlüssel zur Simulation von Ökosystemen und großflächigen sozialen Transformationen in verschiedenen Gesellschaften.

Forte sieht in der KI die Zukunft der Archäologie. Sie könnte Museumsbesuchern als Leitfaden dienen und die Echtzeitklassifizierung von Fundstücken während Ausgrabungen ermöglichen. Er prognostiziert zudem eine Zukunft, in der archäologische Datensätze, Projekte und Publikationen kollaborativer und zugänglicher sein werden.


Cryptopolitan Berichterstattung von Brenda Kanana

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