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KI verändert die Dynamik der Arbeitswelt: Studie des Weltbeschäftigungsverbands

VonBrian KoomeBrian Koome
3 Minuten Lesezeit
KI
  • Unternehmensführer befürchten einen Mangel an KI-Fachkräften und benötigen eine schnellere Mitarbeiterschulung.
  • Um sich an die KI anzupassen, suchen Unternehmen nach flexiblen Personallösungen, wie z. B. Talentpools und Zeitarbeitern.
  • Der Weltbeschäftigungsverband ruft zur Zusammenarbeit auf, um bessere Ergebnisse auf dem Arbeitsmarkt im Zeitalter der KI zu gewährleisten.

Laut einer kürzlich veröffentlichten Studie des Weltbeschäftigungsverbands (WEC) gaben 80 % der befragten Führungskräfte an, dass KI in den nächsten zehn Jahren voraussichtlich tiefgreifende Veränderungen in ihrer Arbeitswelt mit sich bringen wird. Die Studie „Die Arbeit, die wir wollen“ zeigt, dass es für Beschäftigte im Handel immer wichtiger wird, sich neue Fähigkeiten und kreative Ansätze anzueignen, um in einem dynamischen, technologieorientierten Umfeld erfolgreich zu sein.

Wichtigste Erkenntnisse und Schlussfolgerungen

Laut der Studie sind sich 81 % der Führungskräfte der Notwendigkeit bewusst, neue Fähigkeiten zu erlernen und ihre Aufgaben mithilfe neuer Methoden zu erledigen, um mit dem Fortschritt der KI Schritt zu halten. Leider gaben 78 % der befragten Angestellten an, dass die Monate im Arbeitsalltag viel zu schnell vergehen und sie aufgrund der rasanten technologischen Entwicklung nicht mithalten können.

Jonas Prising, CEO und Vorsitzender der ManpowerGroup und Mitglied des WEC, erklärte, die KI-Revolution habe die Anforderungen an die benötigten Kompetenzen erheblich erhöht. Es bestehe Bedarf an wirksamen Maßnahmen, um die Qualifikationslücke zu schließen. Er betonte die zentrale Rolle des Humanismus in Bereichen wie Zusammenarbeit, Informationsaustausch, Problemlösung und dem Umgang mit Emotionen, zusätzlich zur Bedeutung der KI als Produktivitätstreiber in Unternehmen.

Strategien zur Zukunftssicherung der Belegschaft

Organisationen erproben verschiedene Strategien, um die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit ihrer Zusammenarbeit zu stärken und so die Herausforderungen der KI- Integration in ihre Belegschaft zu bewältigen. Die Studie zeigt, dass 92 % der Führungskräfte innerhalb der nächsten zwei Jahre flexible Arbeitskräfte benötigen werden. Arbeitgeber setzen daher verstärkt auf den Aufbau branchenspezifischer Talentpools. Dies beinhaltet die Anwendung kompetenzbasierter Einstellungsprinzipien, die Nutzung von Online-Recruiting-Plattformen und den verstärkten Einsatz von Zeitarbeitskräften, um dem Fachkräftemangel zu begegnen.

Ein weiterer strategischer Vorteil des Einsatzes von Teilzeitkräften besteht darin, dass er eine hervorragende Quelle für Fachkräfte mit spezialisierten digitalen Fähigkeiten darstellt, die in der heutigen Zeit wichtig sind und von 79 % der Führungskräfte auf höchster Ebene anerkannt werden.

Gegenseitige Partnerschaften für zukünftige Arbeitsmärkte sind erforderlich

Denis Pennel, Geschäftsführer des WEC, betont die Notwendigkeit der Zusammenarbeit aller drei Akteure für einen erfolgreichen Übergangsprozess. Die Kampagne „Work We Want“ dient als Plattform, die die Diskussionen über aktuelle Probleme beschleunigt und allen Akteuren auf dem Arbeitsmarkt zugutekommt.

Die enormen Auswirkungen der Automatisierung verdeutlichen, warum ein agileres Personalmanagement unerlässlich ist, um die Belegschaft flexibler zu gestalten. Die Personaldienstleistungsbranche spielt dabei eine führende Rolle bei der Bewältigung des durch die Digitalisierung defiFachkräftemangels. Die Priorität des WEC liegt darin, Wahlmöglichkeiten für die Beschäftigten zu schaffen und inklusive Arbeitsmarktpolitiken zu entwickeln, die die gesetzlichen Rahmenbedingungen für relevante Themen und eine nachhaltige Entwicklung im Sektor berücksichtigen.

Da KI die Arbeitswelt grundlegend verändert, werden Unternehmen zu Anbietern von Weiterbildungs- und Qualifizierungsplattformen, die ihre Mitarbeitenden mit den benötigten Kompetenzen ausstatten. Durch Offenheit für Vielfalt und Agilität, den Aufbau direkter Kontakte und innovative Anwendungen können Unternehmen dem sich ständig wandelnden Markt erfolgreich begegnen.

Die Ergebnisse der Studie „Arbeit, die wir wollen“ deuten somit auf die Notwendigkeit präventiver Maßnahmen zur Förderung der Personalentwicklung hin, um die durch KI verursachte Qualifikationslücke zu schließen und stabile Arbeitsplätze im digitalen Zeitalter zu gewährleisten.

Der Weltbeschäftigungsverband (World Employment Confederation) bekräftigt sein Engagement für die Fortsetzung seiner Arbeit. Er fordert die Schaffung eines Arbeitsmarktes, der auf Inklusion basiert und die Zusammenarbeit aller Akteure fördert, die einen besseren Aufstieg statt eines Abstiegs ermöglichen können.

Originalmeldung von: https://insights.wecglobal.org/the-work-we-want/home/agile-talent-in-the-age-of-ai

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Brian Koome

Brian Koome

Brian Koome verfügt über mehr als sieben Jahre Erfahrung im Bereich Blockchain- und Kryptowährungsberichterstattung und ist seit 2017 in der Branche aktiv. Er hat für führende Publikationen wie BlockToday.com geschrieben. Darüber hinaus entwickelte er den Ethereum -101-Kurs für BitDegree.org, bevor er als festangestellter Autor zu Cryptopolitan wechselte. Brians Themenschwerpunkte umfassen Evergreen-Guides, detaillierte Analysen, Interviews und Preisanalysen. Sein Fokus auf DeFi, Blockchain-Innovationen und aufstrebende Kryptoprojekte begeistert die Leser.

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