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KI löst Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes aus, da Apple und Microsoft wegen neuer Funktionen Kritik einstecken müssen

VonBrenda KananaBrenda Kanana
3 Minuten Lesezeit
KI-Technologie wirft Bedenken hinsichtlich Datenschutz und Sicherheit auf
  • Apple hat neue KI-Funktionen für seine Smartphones veröffentlicht, und Elon Musk warnte davor, indem er dies als „inakzeptable Sicherheitsverletzung“ bezeichnete
  • Die App-Berechtigungen sollten überprüft, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelesen und persönliche Informationen nicht leichtfertig weitergegeben werden.
  • Kostenlose Apps und insbesondere Spiele sind dafür bekannt, viele Informationen über die Nutzer zu sammeln. 

Künstliche Intelligenz (KI) hält immer mehr Einzug in den Alltag, mit Fortschritten, die von Sprachassistenten bis hin zu intelligenten Haushaltsgeräten reichen. Die Weiterentwicklung der KI-Technologie hat in den letzten Jahren jedoch Bedenken hinsichtlich Datenschutz und Datensicherheit aufgeworfen.

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Apple hat kürzlich neue KI-Funktionen für seine iPhones eingeführt, was Elon Musk als „inakzeptable Sicherheitslücke“ verurteilte. Dies löste Debatten über den Einsatz von KI-Funktionen in Smartphones und die Frage des Datenschutzes aus. Auch Microsoft sah sich aufgrund der kürzlich bekannt gewordenen Funktion, die regelmäßig Fotos vom Laptop des Nutzers aufnimmt, Kritik ausgesetzt. 

Umgang mit Datenschutzbedenken bei der Integration von KI in den Alltag

Die jüngsten Ereignisse um Apple und Microsoft sowie die rasante Integration von KI-Systemen in Haushalte und persönliche Accessoires haben die Frage nach der Datenerhebung und -nutzung erneut aufgeworfen. Laut Vonny Gamot, Leiterin der EMEA-Region beim Cybersicherheitsunternehmen McAfee, sollte der Fokus auf dem Vertrauen in die Technologie liegen.

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„Technologie ist großartig. Man muss ihr vertrauen, oder?“, sagt sie und vergleicht sie mit anderen gewaltigen Leistungen, wie etwa der bemannten Raumfahrt. Sie merkt an, dass KI von Betrügern missbraucht werden kann, um Betrugsmaschen zu entwickeln oder ohne Erlaubnis Informationen zu sammeln. 

Diese Problematik beschränkt sich nicht nur auf Betrüger, sondern umfasst auch Werbetreibende und Unternehmen, die KI nutzen, um Kundendaten für verschiedene Zwecke zu sammeln und zu analysieren, beispielsweise für den Verkauf von Waren und Dienstleistungen. 

Umsetzung von Maßnahmen zum Schutz personenbezogener Daten

Zum Schutz persönlicher Daten können Nutzer verschiedene Maßnahmen ergreifen. Laut Gamot sollten sie ihre Smartphone-Einstellungen, insbesondere die App-Berechtigungen, genau prüfen. „Gehen Sie in die Einstellungen, tippen Sie auf ‚Mikrofon‘ und sehen Sie sich alle Apps an, die das Mikrofon nutzen. Warum braucht Ihre Karten-App ein Mikrofon? Das ist unnötig“, erklärt sie.

Es ist unerlässlich, die App-Berechtigungen für Kamera, Mikrofon, Dateien und Standort zu überprüfen. Gamot wies darauf hin, dass selbst kurze Aufnahmen ausreichen, damit Angreifer die Stimme einer Person imitieren können.

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Ein weiterer wichtiger Schritt ist, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen vor der Zustimmung sorgfältig zu lesen. Conor McCaffrey von Securiti Sciences Limited betont außerdem, wie wichtig es ist zu wissen, welche Daten ein Unternehmen speichert und wie diese genutzt werden. Er warnt davor, Cookies und ähnliche Pop-ups einfach mit einem Klick auf „Ich stimme zu“ zu bestätigen und empfiehlt stattdessen, die Berechtigungen individuell festzulegen, um die Sicherheit der eigenen Daten zu gewährleisten. 

Beim Hochladen von Bildern auf Webseiten sollten Nutzer darauf hingewiesen werden, dass sie möglicherweise die Eigentumsrechte an ihren Fotos abtreten. Es ist ratsam, die Nutzungsbedingungen sorgfältig zu prüfen, um die Weitergabe von Informationen zu verhindern, die man möglicherweise nicht teilen möchte.

Unternehmen monetarisieren Nutzerdaten als Geschäftsmodell

Gamot weist Nutzer daher erneut darauf hin, dass die Datenerfassung für viele Unternehmen ein Geschäftsmodell darstellt. „Überlegen Sie sich bei der Anmeldung auf einer Website oder bei der Nutzung eines Dienstes genau, wie viele Informationen Sie tatsächlich angeben müssen“, sagt sie. Einige Angaben, wie beispielsweise die Lieferadresse, sind wichtig, andere hingegen möglicherweise überflüssig. 

„Überlegen Sie sich vor der Anmeldung auf einer Website oder bei einem Dienst, wie viele Informationen Sie tatsächlich angeben müssen.“

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Abwägung, ob eine Anwendung das Risiko für die Privatsphäre wert ist. Kostenlose Apps und insbesondere Spiele sind dafür bekannt, viele Informationen über die Nutzer zu sammeln. McCaffrey warnt davor, wahllos Apps herunterzuladen, denn obwohl sie unterhaltsam sein mögen, sind sie meist nur kostenlos, weil sie die Daten der Nutzer preisgeben.


Cryptopolitan Berichterstattung von Brenda Kanana

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