KI-gesteuerte Preisgestaltung und Werbeaktionen werden von britischen Käufern geschätzt

- Britische Online-Käufer schätzen KI-gestützte Preisgestaltung und Werbeaktionen; 28 % sehen darin eine deutliche Verbesserung.
- KI-Chatbots werden zwar als revolutionär empfunden, aber von 25 % der britischen Verbraucher beim Online-Shopping als „umständlich“ wahrgenommen.
- Transparenz und positive Erfahrungen sind laut 61 % derdentder Schlüssel, um das Vertrauen der Verbraucher in KI zu gewinnen.
Da künstliche Intelligenz (KI) immer mehr in den Alltag Einzug hält, erwarten britische Verbraucher zunehmend, dass Einzelhändler KI nutzen, um ihr Einkaufserlebnis zu verbessern. Eine aktuelle Studie von Intellias, einem Technologiepartner im Einzelhandel, verdeutlicht die wachsende Bedeutung von KI für die Kaufpräferenzen britischer Konsumenten.
Weitverbreitete Einführung von GenAI
Die Studie, für die über 1.000 britische Konsumenten befragt wurden, ergab, dass fast die Hälfte (45 %) der britischen Verbraucher bereits generative KI-Tools (GenAI) wie ChatGPT in ihren Alltag integriert hat. Bei der Generation Z steigt dieser Anteil sogar auf bemerkenswerte 79 %. Diese weitverbreitete und rasant wachsende Nutzung von GenAI veranlasst Verbraucher, genauer hinzusehen, wo KI ihre Einkaufserlebnisse beeinflusst. Tatsächlich wissen 42 % der Verbraucher bereits, dass Einzelhändler KI in ihren Einkaufserlebnissen einsetzen, und sie haben klare Erwartungen daran, wie KI diese Erlebnisse verbessern kann.
Die Rolle der KI bei Preisgestaltung und Werbeaktionen
Angesichts des anhaltenden Kostendrucks, der Konsumenten zu einem preis- und aktionsbewussten Konsum anregt, haben sich KI-Anwendungen in den Bereichen Preisgestaltung und Werbeaktionen als die Bereiche herauskristallisiert, in denen britische Verbraucher den größten Mehrwert durch KI für ihr Online-Shopping-Erlebnis sehen. Bemerkenswerte 28 % der Befragten gaben an, dass KI-gestützte, automatisierte Preisgestaltung und Echtzeit-Aktionen ihr Kundenerlebnis deutlich verbessern würden. Darüber hinaus sehen 18 % der Befragten Potenzial im Einsatz von KI in Kundenbindungsprogrammen, um personalisierte Angebote und Prämien in Echtzeit bereitzustellen.
KI-Chatbots: Bahnbrechend, aber ungelenk
Während 14 % der britischen Verbraucher bestätigten, dass KI-gestützte Chatbots ihren Einkaufsprozess bereichern, gaben überraschenderweise 25 % an, dass KI-Chatbots die störendste KI-Anwendung in ihrem Einkaufserlebnis darstellen. Darüber hinaus empfand ein ebenso hoher Prozentsatz derdentautomatisierte Chatfunktionen als eines der umständlichsten Elemente von KI beim Online-Shopping.
Verbrauchervertrauen und Transparenz
Die rasante Verbreitung von KI im Einzelhandel und bei Konsumenten im Jahr 2023 hat unweigerlich zu einer gewissen Skepsis unter den Käufern geführt. Rund 43 % der Befragten äußerten Misstrauen gegenüber Marken und Einzelhändlern, die KI in ihren Einkaufserlebnissen einsetzen. Eine Mehrheit von 61 % gab jedoch an, dass sie nichts gegen den Einsatz von KI durch Einzelhändler hätten, solange dieser transparent kommuniziert werde. Bei der Generation Z stieg dieser Anteil sogar auf 66 %. Darüber hinaus gaben 52 % an, dass ihre Erfahrungen mit einem Einzelhändler oder einer Marke maßgeblich für ihre Akzeptanz von KI seien, was die Bedeutung eines positiven Einkaufserlebnisses unterstreicht.
Die Zukunft der KI im Einzelhandel
Alexander Goncharuk, VP Retail bei Intellias, äußerte sich zur Zukunft von KI im Einzelhandel. Er merkte an, dass die Dynamik rund um GenAI sich voraussichtlich bis 2024 weiter beschleunigen wird. Diese Beschleunigung wird dadurch getrieben, dass sich Verbraucher zunehmend an KI-Schnittstellen in ihrem Alltag gewöhnen und Einzelhändler verschiedene Anwendungsfälle erforschen, um die Effizienz und das Kundenerlebnis entlang der Wertschöpfungskette zu verbessern.
Goncharuk betonte, dass der Schlüssel zur Wertschöpfung durch KI für die Kunden in Transparenz, nahtloser Integration als Teil des Omnichannel-Einkaufserlebnisses und der Entwicklung robuster und sicherer Compliance-Verfahren im Backend liegt.
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John Palmer
John Murangiri kam mit fundierten Kenntnissen in der Marktanalyse zu Cryptopolitan . John (auch bekannt als JP) hat an der Universität Nairobi einen Bachelor-Abschluss in Massenkommunikation und Medienwissenschaften erworben. Zuvor hat er bereits fürBitcoinund Metacoingraph Analysen zum Kryptomarkt beigesteuert.
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