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Call-of-Duty-Klage: Activision weist Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs im Fall der Tragödie von Uvalde zurück

In diesem Beitrag:

  • Activision hat die Vorwürfe zurückgewiesen, Call of Duty habe den Amokläufer von Uvalde beeinflusst.
  • Der Entwickler des Shooter-Spiels berief sich in seiner Verteidigung auf den Schutz des Ersten Verfassungszusatzes und das Fehlen eines Kausalzusammenhangs.
  • Activision berief sich auf die kalifornischen Anti-SLAPP-Gesetze, die die freie Meinungsäußerung vor rechtlichem Missbrauch schützen.

Activision hat juristisch gegen die Vorwürfe reagiert, Call of Duty habe den Amoklauf an der Schule in Uvalde beeinflusst. Der Spieleentwickler berief sich dabei auf den Schutz des Ersten Verfassungszusatzes und berief sich auf kalifornische Anti-SLAPP-Gesetze, um die Einstellung des Verfahrens zu erwirken.

Die Familien der Opfer des Uvalde-Massakers reichten gemeinsam eine Klage gegen Activision ein, da sie dem Unternehmen vorwarfen, den Täter zu der Gewalttat angestiftet zu haben. Activision wies in der Klage jegliche Beteiligung an dem Massaker zurück, das als das schlimmste in der Geschichte der USA gilt.

Activision weist die Verantwortung für die Schießerei in Uvalde von sich

Activision, das Spielestudio hinter der Call-of-Duty-Reihe, hat offiziell auf eine Klage reagiert, die Angehörige von Opfern des von Uvalde . In der Klage wird dem Call-of-Duty-Entwickler vorgeworfen, den Täter durch seine Spiele „gewöhnt“ zu haben.

Activisions Antwort erfolgte in Form eines detaillierten, 145-seitigen Dokuments inklusive Begleitmaterialien, das im Dezember 2024 eingereicht wurde. In dem Dokument wies der Hersteller des Spiels Call of Duty alle Behauptungen der Familien in ihrer Klage bezüglich seiner Beteiligung an dem Vorfall zurück. 

Die Klage gegen Activision wurde nach den tragischen Ereignissen an der Robb Elementary School in Uvalde, Texas, am 24. Mai 2022 eingereicht. Die Klage richtete sich gegen Activision Blizzard, Daniel Defense und Meta-Plattformen wie Instagram, da diese teilweise zu den Umständen beigetragen hätten, die in der Schießerei mit 21 Todesopfern gipfelten.

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In der Klage wurde Activision vorgeworfen, durch die gewalttätigen Inhalte des Spiels zum Verhalten des Schützen beigetragen zu haben. Laut Klage habe der Schütze, Salvador Ramos, die Call-of-Duty-Spiele „zwanghaft“ gespielt

Activision argumentierte in seiner Antwort, dass die Call-of-Duty-Spiele eine Form künstlerischen Ausdrucks und nicht nur ein gewöhnliches Produkt seien. Gestützt auf diese Einstufung berief sich Activision auf die kalifornischen Anti-SLAPP-Gesetze, die kreatives Schaffen schützen. In der juristischen Stellungnahme hieß es, die Spiele seien kreative Werke, die reale Probleme thematisierten, und sollten daher – ähnlich wie Literatur und Filme – geschützt werden.

Activisions Dokument verwies auch auf historischedentund erklärte, dass alle bisherigen Versuche, Videospielentwickler zu beschuldigen, gescheitert seien. In der Antwort hieß es weiter, die Angelegenheit solle dem Gesetzgeber und nicht den Gerichten vorgelegt werden.

Activision schloss seine Argumentation mit einer Studie zur Kulturgeschichte von Call of Duty und Militärspielen ab, die von Thomas Payne, Medienprofessor an der University of Notre Dame, durchgeführt wurde. Die Verhandlungen in diesem Fall sind von großer Bedeutung für die Spielebranche, da die Beteiligten die nächste Anhörung am 15. April 2025 abwarten.

Die Anhörung wird darüber entscheiden, ob die Klage der Familien gegen Activision aufgrund der Bestimmungen des Anti-SLAPP-Gesetzes abgewiesen wird. Das Urteil des Gerichts wird defi, wie die Verantwortung bei Ereignissen mit Massengewalt, wie etwa bei öffentlichen Schießereien und Schulmassakern, zugewiesen wird.

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Die Spekulationen unter Gamern nehmen im Vorfeld der Anhörung im Activision-Prozess zu

Im Vorfeld der Anhörung im April haben sich Gamer weiterhin lautstark zu dem Thema geäußert. Einige argumentierten , dass die Nachahmung von Call-of-Duty-Levels und -Szenen durch den Schützen Beweis genug sei, um den Spieleentwickler für sein Verhalten im Vorfeld der Schießerei verantwortlich zu machen.

hielten jedoch für sinnlos. Sie argumentierten, die Familien hätten stattdessen die Polizei verklagen sollen, da durch deren Untätigkeit, als sich der Schütze noch in der Schule bewegte, weitere Menschenleben verloren gegangen seien.

Gamer schlugen außerdem Lösungen vor, um ähnliche Gewalttaten künftig zu verhindern. Sie regten politische Änderungen zur Kontrolle von Waffenbesitz und -zugang an. Sie argumentierten, dass die Möglichkeit des Schützen, wenige Tage nach seinem 18. Geburtstag an AR-15-Gewehre zu gelangen, ein Problem sei, das untersucht werden müsse. Einige Gamer meinten, die US-Regierung solle orientieren , wo es keine derartigen Schusswaffenvorfälle dent , um die eigentlichen Ursachen dieser Schießereien zu verstehen und anzugehen.

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