40 Milliarden Dollar schweres Aktienrückkaufprogramm lässt die Aktie der Bank of America in die Höhe schnellen

- Die Bank of America kündigte nach Abschluss ihres 25-Milliarden-Dollar-Programms einen Aktienrückkauf im Wert von 40 Milliarden Dollar an, der am 1. August beginnen soll.
- Der Gewinn im zweiten Quartal übertraf mit 89 Cent pro Aktie die Erwartungen, der Umsatz blieb mit 26,61 Milliarden Dollar jedoch leicht hinter den Prognosen zurück.
- Der Nettozinsertrag stieg um 7 % auf 14,82 Milliarden US-Dollar, lag aber 70 Millionen US-Dollar unter den Schätzungen.
Die Bank of America investiert cash in ihre Aktien. Das Unternehmen hat gerade ein 40 Milliarden Dollar schweres Aktienrückkaufprogramm gestartet und damit den Aktienkurs beflügelt, der am späten Mittwoch im New Yorker Handel um 1 % stieg.
Der Vorstand gab grünes Licht für den neuen Plan, der direkt nach dem 1. August starten soll, sobald das laufende Rückkaufprogramm abgeschlossen ist. Dieses ältere Programm, das letztes Jahr auf 25 Milliarden Dollar festgelegt wurde, verfügte Ende Juni noch über ein Restvolumen von 9,1 Milliarden Dollar.
Dieser neue Schritt verwirft den alten Plan und geht noch einen Schritt weiter. Das Unternehmen erklärte, der Aktienrückkauf verschaffe ihnen „zusätzliche Flexibilität bei der Kapitalrückführung“. Was heißt das? Sie haben mehr cash als nötig und investieren es wieder in ihre Aktien.
Die offizielle Version: Es geht darum, Wirtschaftswachstum, zukünftige Investitionen und Aktionärsrenditen in Einklang zu bringen, ohne die Finanzkraft zu beeinträchtigen. Klingt gut in der Theorie, aber in Wirklichkeit investieren sie massiv in Aktien, obwohl sie weiterhin solide Gewinne erzielen.
Die Bank of America verfehlte die Umsatzprognose, übertraf aber die Gewinnprognose
Parallel zur Ankündigung des Aktienrückkaufs veröffentlichte ihre Ergebnisse für das zweite Quartal. Diese fielen gemischt aus. Die Bank erzielte einen Gewinn von 89 Cent je Aktie und übertraf damit die von Analysten der LSEG erwarteten 86 Cent. Der Gesamtumsatz von 26,61 Milliarden US-Dollar blieb jedoch hinter den prognostizierten 26,72 Milliarden US-Dollar zurück.
Der größte Fehler war der niedrige Nettozinsertrag (NII), der bei 14,82 Milliarden US-Dollar lag und damit rund 70 Millionen US-Dollar unter den Prognosen von StreetAccount.
Der Nettozinsertrag (NII) entspricht den Einnahmen der Bank aus Krediten und Anlagen abzüglich der Zinsen, die sie an Einleger zahlt. Er stieg zwar im Jahresvergleich um 7 %, doch niedrigere Zinsen dämpften das potenzielltronWachstum. Trotzdem steigerte die Bank ihren Gewinn auf 7,12 Milliarden US-Dollar, was einem Plus von 3 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht.
CEO Brian Moynihan versuchte, die Aufmerksamkeit auf längerfristige Trends zu lenken. „Die Verbraucher zeigten sich widerstandsfähig, mit gesunden Ausgaben und einer guten Vermögensqualität, und die Auslastungsquoten der gewerblichen Kreditnehmer stiegen“, sagte er.
Laut seinen Angaben ist der Nettozinsertrag (NII) danktronEinlagenzuflüsse und einer Ausweitung des Kreditgeschäfts nun im vierten Quartal in Folge gestiegen. Grundsätzlich läuft das Kerngeschäft hervorragend, auch wenn einige Zahlen die Wall Street enttäuscht haben.
Der Handel übertrifft die Ziele für festverzinsliche Wertpapiere, während die Bankgebühren sinken
Trotz der hinter den Erwartungen zurückgebliebenen Umsätze konnten einige Geschäftsbereiche überzeugen. Der Handel mit festverzinslichen Wertpapieren erzielte 3,25 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die Prognose von 3,14 Milliarden US-Dollar. Der Aktienhandel hingegen erreichte 2,13 Milliarden US-Dollar und blieb damit leicht unter den Erwartungen.
Im Investmentbanking sah es schwächer aus. Die Gebühren sanken im Jahresvergleich um 9 % auf 1,4 Milliarden US-Dollar. Damit lag das Ergebnis jedoch über der Prognose von StreetAccount von 1,27 Milliarden US-Dollar, sodass es kein völliger Reinfall ist. Der Rückgang um 9 % verdeutlicht aber die Herausforderungen, denen sich Banken in diesem Jahr im Transaktionsbereich gegenübersehen.
All dies geschieht, während die Aktie der Bank of America seit 2025 bereits um rund 10 % gestiegen ist. Der Aktienrückkauf verstärkt diesen Trend zusätzlich. Das Unternehmen ist damit nicht allein. Auch andere große Marktteilnehmer ziehen nach.
JPMorgan Chase genehmigte einen massiven Aktienrückkauf im Wert von 50 Milliarden US-Dollar, und Morgan Stanley verlängerte seinen mehrjährigen Plan im Umfang von bis zu 20 Milliarden US-Dollar. Alle drei Institute haben kürzlich den Stresstest der US-Notenbank bestanden und stellen nun ihre starke Kapitalausstattung zur Schau.
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