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Crypto Magazine 2023: Ein Blick auf die Highlights, die die Branche in diesem Jahr geprägt haben

VonFlorence MuchaiFlorence Muchai
Lesezeit: 5 Minuten
Kryptowährungen
  • Das Kryptojahr 2023 war eine Achterbahnfahrt vom Bärenmarkt bis zum Beginn der Bullenrallye, wobei der Fokus stark auf der SEC und der US-amerikanischen Regulierungslandschaft lag.
  • Sam Bankman-Fried, der ehemalige CEO der Kryptobörse FTX, wurde wegen Betrugs im Zusammenhang mit der Veruntreuung von Kundengeldern bei der insolventen Börse für schuldig befunden.
  • Die SEC hat Binance, Coinbase Global Inc., Kraken und andere Plattformen wegen des Betriebs nicht registrierter Wertpapierbörsen angeklagt.
  • Die Branche strebt an, Krypto-Assets im Jahr 2024 als Wertpapiere und Rohstoffe zu defi. Unterdessen wird die Überzeugung von Vorsitzendem Gary Gensler, dass „alles außer Bitcoin“ unter die Aufsicht der SEC fällt, weiterhin ein viel diskutiertes regulatorisches Thema bleiben.

Bewertung des Kryptomarktes: Im Jahr 2023 ist Bitcoin (BTC) trotz globaler wirtschaftlicher Bedenken seit Jahresbeginn um mehr als 100 % gestiegen.

In diesem Jahr erreichte die Zahl der Krypto-Nutzer rund 575 Millionen. Auch Innovationen gab es in Hülle und Fülle, insbesondere in Bereichen wie Stablecoins und Blockchain-basierten sozialen Medien. 

Während traditionelle Stablecoins wie USDT und USDC weiterhin dominant blieben, führten Plattformen wie friend.tech den Aufschwung im Bereich Socialfi an und läuteten damit eine neue Ära der digitalen Kommunikation ein.

Wichtige Krypto-Highlights inmitten der Rückkehr des Bullenmarktes

Das Jahr neigt sich mit einemtronErgebnis für Kryptowährungen dem Ende zu. Bitcoin, die nach Marktanteil größte Kryptowährung, stieg von einem Tiefststand von 16.830 US-Dollar Anfang des Jahres auf einen Höchststand von 43.000 US-Dollar zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Im Laufe des Jahres war Bitcoin von regulatorischen Bedenken, dem Rücktritt von Führungskräften und dem Krieg geprägt. Hier sind die Ereignisse, die das Krypto-Ökosystem im Jahr 2023 beeinflusst haben.

1. Changpeng Zhaos (CZ) Ausscheiden als CEO von Binance

Mitglieder des US-Kongresses haben kürzlich ihr Interesse an der Bekämpfung der Nutzung digitaler Technologien für Finanzkriminalität neu entfacht. Das US-Justizministerium (DOJ) hat Anklage gegen Binance Holdings Ltd., die weltweit größte Kryptobörse, erhoben, was diese Besorgnis verstärkt. Im November bekannten sich Binance und sein Gründer Changpeng Zhao, genannt „CZ“, der Geldwäsche schuldig und stimmten der Zahlung von 4,3 Milliarden US-Dollar an Strafen und Vergleichszahlungen zu.

Laut Finanzministerin Janet Yellen ermöglicht die Börse „kriminellen Akteuren, ungehindert Geschäfte abzuwickeln und Aktivitäten zu unterstützen, die von sexuellem Kindesmissbrauch über illegale Drogen bis hin zu Terrorismus reichen, und zwar in mehr als 100.000 Transaktionen.“

BinanceEinspruch beweist einmal mehr, dass die Zeiten des unregulierten Marktes für digitale Vermögenswerte vorbei sind. Anleger sollten nun andere Bereiche in Betracht ziehen, in denen eine bessere Einhaltung der Geldwäschebekämpfungsgesetze möglich ist, beispielsweise bei Stablecoins.

Während Richard Teng die Leitung von Binanceübernimmt, sind Analysten optimistisch, dass die Branche reifer wird und Regeln und Compliance Priorität einräumt.

2. Schuldspruch gegen Sam Bankman-Fried

Letztes Jahr wurde FTX-CEO Sam Bankman-Fried als Wunderkind der Kryptoindustrie und möglicherweise erster Billionär der Welt gefeiert. Nun wartet er jedoch auf sein Urteil, nachdem er wegen Betrugs und Verschwörung im Zusammenhang mit dem Missbrauch von Kundengeldern an seiner Kryptobörse schuldig gesprochen wurde.

Während SBF möglicherweise seinen gerechten Anteil erhält, ist die Realität, dass viele FTX-Kunden Verluste erlitten haben und möglicherweise nie vollständig entschädigt werden. Obwohl FTX anstrebt, 90 % der wiedererlangten Vermögenswerte an die Kunden zurückzuzahlen, erhalten die Einleger nicht den vollen Wert der cash . Dies liegt daran, dass nicht alle Vermögenswerte wiedererlangt werden können und diese Einleger somit die diesjährige Kursrallye verpassen.

Das gesamte FTX-Fiasko verdeutlicht, dass viele Vorteile der DeFi Branche verloren gehen, wenn Nutzer nicht die Kontrolle über ihre privaten Schlüssel haben. Ob Kryptowährungsnutzer die Selbstverwahrung künftig ernster nehmen werden, bleibt abzuwarten.

3. BlackRock wagt sich mit einem BTC-ETF-Antrag in den Kryptomarkt

Der Bitcoin-Preis hat sich seit seinen Tiefständen Ende 2022maticerholt, und ein Großteil des neu erwachten Interesses an dem digitalen Vermögenswert ist auf die Möglichkeit zurückzuführen, dass mindestens ein Spot- Bitcoin ETF bis Anfang nächsten Jahres zugelassen wird. 

Während auf Futures basierende Bitcoin ETFs bereits verfügbar sind, wurden in der Vergangenheit zahlreiche Anträge für Spot- Bitcoin -ETFs abgelehnt. Der Einstieg von BlackRock in den Spot bitcoin -ETF-Sektor im Juni veränderte die Situation grundlegend.

BlackRocks ETF-Anmeldung wurde als bedeutender Fortschritt für Kryptowährungen gewertet. Das Unternehmen zählt zu den weltweit größten Vermögensverwaltern und könnte der DeFi Branche Glaubwürdigkeit verleihen. Nach BlackRocks Einstieg in den Markt verstärkten andere Branchenriesen wie Fidelity ihre Bemühungen, eigene Spot-ETFs aufzulegen.

Die Zulassung eines Spot Bitcoin -ETFs wäre ein Wendepunkt für die Regulierung und das Vertrauen in Kryptowährungen. Experten zufolge könnte ein Bitcoin ETF innerhalb weniger Jahre mehrere zehn Milliarden Dollar in den Bitcoin Markt spülen. 

Die Securities and Exchange Commission (SEC) hat derzeit bis zum 10. Januar Zeit, eine Entscheidung über den ARK 21Shares Bitcoin ETF von Ark Invest zu treffen.

4. Verschärfte Krypto-Reaktionen der SEC

Die SEC verklagte Binance im Juni wegen des Betriebs einer nicht registrierten Wertpapierbörse, ebenso wie Coinbase im Juni und Kraken im November.

Der Schritt gegen Coinbase war besonders bemerkenswert, da das Unternehmen stets seine Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit US-Regulierungsbehörden und zur Einhaltung der Regeln betont hatte. Ungeachtet der Ziele von Coinbase hat die Börse Vermögenswerte gelistet, die die SEC als Wertpapiere einstuft.

Coinbase-CEO Briantronerklärte im April, dass er einen Transfer der Börse in Erwägung ziehen würde, falls der Kongress und die Regulierungsbehörden in den kommenden Jahren keine präziseren Regelungen für Kryptowährungen liefern würden. Auch Bundesbeamte wie Rostin Behnam, Vorsitzender der Commodity Futures Trading Commission (CFTC), haben erklärt, dass das US-amerikanische Regulierungssystem einer Klarstellung bedarf.

5. Kryptos traczum Israel-Hamas-Krieg

Der 7. Oktober markierte den Beginn eines dunklen Kapitels der Geschichte. Der Konflikt zwischen Israel und den von der Hamas geführten palästinensischen Milizen um den Gazastreifen dauert bis heute an. Laut dem Wall Street Journalwurden die Angriffe der Hamas auf israelisches Gebiet durch Kryptowährung finanziert. 

Zwischen August 2021 und Juni 2023 sollen drei extremistische Gruppen in der Region – Hamas, der Palästinensische Islamische Dschihad (PIJ) und die Hisbollah – Kryptowährungen im Wert von 93 Millionen US-Dollar erhalten haben. Berichten zufolge wurden diese digitalen Vermögenswerte zur Anheizung des Ukraine-Russland-Konflikts eingesetzt.

Andererseits haben digitale Vermögenswerte eine Rolle bei der humanitären Mittelbeschaffung für die Betroffenen in den Regionen gespielt.

6. Starker Fokus auf die Regulierung von Kryptowährungen

Die G20-Finanzminister billigten auch den G20-Fahrplan für Krypto-Assets. Im April erklärte die indische Außenministerin Nirmala Sitharaman, dass die indische G20-Präsidentschaft einen einheitlichen Rahmen für alle Regierungen im Umgang mit Kryptowährungen anstrebt. 

Im Oktober billigten die G20-Finanzminister das Synthesedokument des IWF und des Finanzstabilitätsrats (FSB), in dem Kryptobeschränkungen vorgeschlagen wurden.

7. Do Kwons Schicksal

Der Prozess gegen Do Kwon, den ehemaligen CEO von Terraform Labs, im Jahr 2023, wurde zu einem entscheidenden Ereignis für den Markt. Do Kwon wurde in Montenegro wegen der Verwendung gefälschter Pässe verhaftet und zu vier Monaten Haft verurteilt. Er und Han Chang-joon, der ehemalige Finanzchef von Terraform Labs, wurden festgenommen, als sie versuchten, einen Flug nach Dubai zu besteigen. 

Die montenegrinischen Behörden entdeckten gefälschte costa-ricanische Pässe, einen anderen Satz belgischer Pässe, Laptops und weitere Ausrüstungsgegenstände in ihrem Gepäck. 

Dieser Schritt erfolgte nach dem Zusammenbruch des Stablecoins TerraUSD im Mai 2022, der enorme Auswirkungen auf die Kryptomärkte hatte.

Der montenegrinische Prozess war Teil einer längeren Reihe von Rechtsstreitigkeiten für Do Kwon. Zusätzlich zu den Anklagen in Montenegro wurde er in den Vereinigten Staaten wegen Wertpapierbetrugs, Überweisungsbetrugs, Warenbetrugs und Verschwörung angeklagt. 

Nach Verbüßung seiner Haftstrafe wegen Urkundenfälschung ist die Entscheidung des montenegrinischen Gerichts über seine Auslieferung, ob nach Südkorea oder in die Vereinigten Staaten, noch ausstehend.

Der Rechtsstreit um Do Kwon und seine Folgen unterstreichen die Bedeutung von Compliance und Transparenz in der Kryptoindustrie – ein Thema, das im Jahresrückblick des Kryptosektors immer mehr an Bedeutung gewonnen hat.

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