Die SEC will ICOBox wegen Wertpapierverstößen mit einer Geldstrafe von 16 Millionen Dollar belegen

Die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde (SEC) will gegen ICOBox eine Geldstrafe von 16 Millionen Dollar wegen des Verkaufs nicht lizenzierter Wertpapiere über Initial Coin Offerings (ICOs) verhängen.
Die SEC wird ICOBox wegen nicht lizenzierter ICOs mit einer Geldstrafe belegen
Die US-Börsenaufsicht SEC hat die Gerichte aufgefordert, gegen das Krypto-Unternehmen ICOBox und dessen Gründer Nikolay Evdokimov eine Geldstrafe von 16 Millionen US-Dollar zu verhängen. Die Anklage wirft ICOBox vor, im September 2019 einen nicht genehmigten ICO durchgeführt und damit Anleger gefährdet zu haben. Bei diesem ICO wurden 14,6 Millionen US-Dollar eingenommen. Die SEC fordert eine Geldstrafe in Höhe von 14,6 Millionen US-Dollar zur Einziehung der unrechtmäßig erlangten Gewinne sowie zusätzlich 1,5 Millionen US-Dollar an Vorprozesszinsen. Die Behörde hat bereits die entsprechenden Dokumente, einschließlich des Antrags auf ein Urteil gegen das Unternehmen, beim Bezirksgericht für den Central District of California eingereicht.
Dem Firmengründer Nikolay Evdokimov wird eine Geldstrafe von 189.000 US-Dollar auferlegt. Sollte das Urteil ergehen, hätten die Angeklagten 14 Tage Zeit, die vom Gericht angeordneten Zahlungen zu leisten.
Enorme Gewinne aus Veranstaltungen mit 30 Kunden
Insgesamt hat das Unternehmen über 650 Millionen US-Dollar durch ICO-Veranstaltungen eingenommen. Dank zahlreicher Broker-Dealer-Kooperationen und 30 Kunden konnte das Unternehmen mit diesen Events enorme Gewinne erzielen. ICOs und Token-Verkäufe stehen seit dem Bitcoin Boom 2017 im Fokus der Öffentlichkeit. ICOs haben sich rasant entwickelt und ähnliche Angebote wie IEOs hervorgebracht.
Die SEC und ICOs vertragen sich jedoch generell nicht gut. Die Behörde befindet sich derzeit in einem Rechtsstreit mit Telegram um den Verkauf von 1,7 Milliarden Token. Telegram konnte seine Finanzdaten vor der Behörde geheim halten. Die SEC verfolgt bei der Regulierung einen autoritären Ansatz, da Betrug und andere illegale Aktivitäten weiterhin im Fokus stehen.
Titelbild von Pixabay.
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Ahmad Asghar
Als eingefleischter Gamer und Technikfan ist er seit fast zehn Jahren in der Tech-Branche tätig. Mit diesem Wissen und Einblick in die Materie berichtet er nun über Blockchain, Kryptowährungen und alles rund um Fintech, um anderen die Branche verständlicher zu machen.
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