Das von Standard Chartered unterstützte Unternehmen Zodia Custody erweitert seine institutionellen Kryptodienstleistungen nach Hongkong.

Hongkong strebt Bitcoin Integration in überarbeitetes Investoreneinwanderungsprogramm an
- Zodia Custody, ein von Standard Chartered unterstütztes Krypto-Verwahrunternehmen, hat seine Dienstleistungen in Hongkong im Rahmen seiner umfassenderen Expansion in die Asien-Pazifik-Region eingeführt.
- Dieser Schritt steht im Einklang mit Hongkongs regulatorischer Offenheit gegenüber digitalen Vermögenswerten und zielt darauf ab, der erheblichen institutionellen Nachfrage der Stadt nach sicheren Krypto-Speicherlösungen gerecht zu werden.
- Das Unternehmen hat seine Dienstleistungen bereits auf andere asiatisch-pazifische Märkte wie Japan, Singapur und Australien ausgeweitet; Hongkong ist somit die jüngste Ergänzung seines wachsenden Netzwerks.
Zodia Custody, ein Unternehmen des britischen Finanzkonzerns Standard Chartered, hat seinen Markteintritt in Hongkong bekannt gegeben. Dieser Schritt ist Teil der strategischen Expansion des Unternehmens in den asiatisch-pazifischen Raum, mit dem Ziel, die steigende institutionelle Nachfrage nach sicheren Lösungen zur Verwahrung von Kryptowährungen zu bedienen.
Erfüllung der institutionellen Nachfrage in Hongkong
Julian Sawyer, CEO von Zodia, erklärte exklusiv gegenüber CNBC, dass das Unternehmen Hongkong aufgrund seiner einzigartigen Finanzlandschaft als idealen Markt sieht. Darüber hinaus stehen die Regierung und die Regulierungsbehörden Hongkongs digitalen Vermögenswerten positiv gegenüber und streben an, die Stadt als zukünftiges Zentrum für digitale Vermögenswerte zu etablieren. Daher passt Zodias Markteintritt in Hongkong perfekt zu den lokalen politischen Rahmenbedingungen und der bestehenden Marktnachfrage.
Zodia hat seine Dienstleistungen in den letzten Monaten bereits auf Japan, Singapur und Australien ausgeweitet und damit ein strategisches Interesse am asiatisch-pazifischen Markt bekundet. Neben Standard Chartered sind auch Northern Trust und die japanische SBI Holdings an dem Unternehmen beteiligt. Diese Kooperationen verdeutlichen die gemeinsame Vision etablierter Finanzinstitute hinsichtlich der zunehmenden Bedeutung sicherer Verwahrungsdienstleistungen für Kryptowährungen.
Regulatorische Hürden und schrittweise Markteinführung
Hongkongs positive Haltung gegenüber digitalen Vermögenswerten steht im deutlichen Gegensatz zur generell kryptofeindlichen Strategie Chinas, das im vergangenen Jahr ein umfassendes Verbot des bitcoin -Handels und -Minings verhängte. Die Hongkonger Wertpapier- und Futures-Kommission (SFC) hat einen neuen Regulierungsrahmen für digitale Vermögenswerte geschaffen, der es Unternehmen ermöglicht, sich zu registrieren und Dienstleistungen in einem kontrollierten Umfeld anzubieten. Bislang haben jedoch nur OSL Digital und Hash Blockchain eine Lizenz von der SFC erhalten.
Im Einklang mit dieser regulatorischen Offenheit plant Zodia, seine Expansion in Hongkong schrittweise umzusetzen. Zunächst wird das Unternehmen seinen Kunden in Hongkong eine begrenzte Auswahl an Krypto-Assets anbieten. Zodia steht zudem in engem Austausch mit der SFC und der Hong Kong Monetary Authority, um die Möglichkeit einer Regulierung im Finanzdistrikt Hongkong zu prüfen.
Zodias umfassender Ansatz für die Asien-Pazifik-Region schließt Japan, Singapur und Australien ein, doch Hongkong stellt die letzte Grenze im aktuellen Expansionsplan dar. Zodia strebt an, sich strategisch als führender Anbieter im Bereich institutioneller Krypto-Speicherlösungen zu positionieren und seine bankenkonformen Cold-Wallet-Lösungen einem breiteren Kundenkreis in verschiedenen Jurisdiktionen anzubieten. Mit dem Markteintritt in Hongkong erschließt Zodia nicht nur eine bestehende institutionelle Nachfrage, sondern passt sich auch dem zunehmend förderlichen regulatorischen Umfeld Hongkongs für Dienstleistungen im Bereich digitaler Vermögenswerte an.
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Damilola Lawrence
Damilola Lawrence berichtet seit über fünf Jahren über Kryptomärkte und Technologie. Zuvor veröffentlichte er Krypto-Analysen und -Einblicke in TheShibMagazine, CryptoMode, Qweens Magazine und die Recording Academy, bevor er zu Web3 wechselte. Bei Cryptopolitanist er Spezialist für Kryptopreisprognosen. Nach seinem Bachelor-Abschluss absolvierte er ein Masterstudium in IT-Cybersicherheit an der Maria-Curie-Skłodowska-Universität.
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