Zusammenfassung (TL;DR)
- Simbabwe beginnt Konsultationen zur Einführung von Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel.
- Das Land möchte Bitcoin und Blockchain zu seinem Vorteil nutzen.
- Chainalysis meldet einen Anstieg des afrikanischen Kryptomarktes um 1.200 %.
Die weltweite Nachfrage nach digitalen Vermögenswerten ist dank des bemerkenswerten Wachstums dieser Assets drastisch gestiegen. Während einige Länder sich bezüglich der Regulierung und Akzeptanz von Kryptowährungen noch bedeckt halten, planen andere bereits deren Einführung. Laut Meldungen aus Afrika will Simbabwe als jüngstes Land auf digitale Vermögenswerte setzen. Die Nachfrage nach digitalen Assets ist im Land hoch, und man erhofft sich durch die generierten Einnahmen ein Wachstum des Sektors. Bislang hat sich die Regierung zur Regulierung des Kryptomarktes nicht geäußert; nun arbeitet sie jedoch an einer entsprechenden Maßnahme.
Simbabwe verschafft sich durch Bitcoin einen Vorteil
Laut einem lokalen Nachrichtensender plant das Land, Bitcoin landesweit als gesetzliches Zahlungsmittel einzuführen. Die simbabwische Regierung will damit der hohen Nachfrage nach digitalen Währungen gerecht werden und die Blockchain-Technologie zu ihrem Vorteil nutzen. Eine kürzlich erfolgte Erklärung von Brigadeoberst a. D. Charles Wekwete, einem Mitglied der Technologieabteilung der Regierung, bestätigte diese Meldung.
Laut Wekwete werden derzeit Gespräche mit Beratern und Unternehmen zu diesem Thema geführt. Wekwete wies außerdem darauf hin, dass die Einführung von Kryptowährungen und Blockchain das Land vielen Risiken dieses Sektors . Die Regierung sei besorgt über illegale Aktivitäten wie Geldwäsche, Hackerangriffe und Betrug. Die Regulierungsbehörden arbeiteten jedoch an einem Rahmenwerk, das die Aktivitäten des Sektors lenken, die Nutzer schützen und die finanzielle Zukunft des Landes sichern soll.
Afrika verzeichnet einen Anstieg des Kryptomarktes um 1.200 %
Wie schon in der Vergangenheit führt die Regierung derzeit Konsultationen mit anderen Sektoren des Landes durch und wartet auf deren Stellungnahme zu einer möglichen Kursänderung. Laut einem Regierungsvertreter laufen zwar die Vorbereitungen, aber es wurden noch keine endgültigen Entscheidungen getroffen. Simbabwe hatte kürzlich angekündigt, einen Rahmen für die digitale Wirtschaft einzuführen. Dieser Rahmen soll die Partnerschaft zwischen Regierung und Investoren im Hinblick auf die Weiterentwicklung der digitalen Wirtschaft des Landes stärken.
Die meisten Länder folgen nun El Salvadors Beispiel und führen Bitcoin als Zahlungsmittel ein. Obwohl es viel Kritik gab, hat die Regierung bekräftigt, an ihrer Entscheidung festzuhalten.dent Nayib Bukele erklärte kürzlich, der Plan nehme Gestalt an, und die durch Bitcoin generierten Einnahmen würden dem Bau eines Krankenhauses und etwa 20 Schulen im Land zugutekommen.
Afrika hat sich als einer der besten Standorte für die Erprobung von Krypto-Innovationen erwiesen. Die meisten Investitionen zielen auf die Entwicklung von Diensten ab, die Privatpersonen und Unternehmen die Kommunikation mit Menschen außerhalb des Landes im Hinblick auf grenzüberschreitende Zahlungen erleichtern. Einem aktuellen Bericht von Chainalysis zufolge verzeichnete der afrikanische Kryptomarkt zwischen Juli 2020 und Juni 2021 ein Wachstum von 1.200 %. Als Haupttreiber wurden Tansania, Kenia, Südafrika und Nigeria genannt.

