Chinasdent Xi Jinping erklärt, dass die BRICS-Staaten die Weltwirtschaft zum Besseren verändern werden. Er ist überzeugt, dass diese Gruppe eine stabile Kraft darstellt, die stetig wachsen und allen zugutekommen wird.
Seit Jahren bemühen sich die BRICS-Staaten, den US-Dollar im internationalen Handel und Finanzwesen abzuschaffen. Sie drängen darauf, beim Handel untereinander ihre eigenen Währungen zu verwenden.

Sie arbeiten außerdem an neuen Zahlungssystemen, um nicht mehr auf SWIFT angewiesen zu sein, und erwägen sogar die Schaffung einer neuen, durch ihre Währungen gedeckten Reservewährung. Die BRICS-Staaten wollen zudem ihre Währungs- und Anleihemärkte enger zusammenführen.
Sie wollen ein gemeinsames System zur Abwicklung von Devisengeschäften einrichten und ihre Anleihemärkte verknüpfen, um Handelsüberschüsse innerhalb der Gruppe zu halten. Dies würde auch die Liquidität beim Handel mit lokalen Währungen erhöhen.

Darüber hinaus entwickelt der Staatenbund ein auf Blockchain basierendes Zahlungssystem namens BRICS-Brücke. Diese Plattform soll die Finanzsysteme der Mitgliedstaaten miteinander verbinden und Transaktionen über Gateways in ihren digitalen Zentralbankwährungen abwickeln.
Der BRICS-Club wächst. Ägypten, Äthiopien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Iran traten dieses Jahr bei. Auch Belarus möchte sich anschließen. Präsident Alexander Lukaschenko istdent , dass der Block zur Ankurbelung der belarussischen Wirtschaft und zur Stabilisierung von Handel und Finanzen beitragen kann.
Er glaubt, dass ein Beitritt im Jahr 2024 der belarussischen Wirtschaft Stabilität bringen wird. Lukaschenko sagte:
„Wir sind daran interessiert, uns an Integrationsprozessen in diesem Bereich zu beteiligen. BRICS bietet uns eine weitere Grundlage, um das Gleichgewicht und die wirtschaftliche Stabilität zu wahren.“
Auch China unterstützt Malaysias Beitrittsbemühungen zu den BRICS-Staaten. Der malaysische Premierminister Anwar Ibrahim hat ein entsprechendes Antragsschreiben an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, den derzeitigen Vorsitzenden der Gruppe, gerichtet.
Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Lin Jian, sagte :
„Wir begrüßen es, dass weitere gleichgesinnte Partner der BRICS beitreten und gemeinsam daran arbeiten, die internationale Ordnung gerechter und gleichberechtigter zu gestalten.“
Lin wies außerdem darauf hin, dass diese Expansion eine treibende Kraft für eine multipolarere Welt und mehr Demokratie in den internationalen Beziehungen sei.
Er fügte hinzu: „Genau deshalb zeigen immer mehr Schwellenländer und Entwicklungsländer wie Malaysia großes Interesse an BRICS und haben ihre Anerkennung für die Gruppe zum Ausdruck gebracht und hoffen, ihr beitreten zu können.“

