Die Xbox-Preise in den USA steigen, Microsoft macht dafür die wirtschaftliche Lage der Trump-Ära verantwortlich

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Microsoft erhöht die Preise für Xbox in den USA ab Oktober aufgrund der Wirtschaftspolitik der Trump-Ära.
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Jedes Xbox-Modell wird teurer, die Preiserhöhungen liegen zwischen 20 und 70 Dollar.
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CEO Satya Nadella ging auf die interne Kritik nach 9.000 Entlassungen und neuen Bürovorgaben ein.
Xbox-Konsolen werden in den USA bald teurer, und Microsoft betont, dass dies kein Zufall ist. Ab Oktober erhöht das Unternehmen die Verkaufspreise aller wichtigen Xbox-Modelle.
Und obwohl sie Donald Trumps Namen nicht ausschreiben, machen sie deutlich, dass die aktuellen wirtschaftlichen Bedingungen – die während seiner ersten Amtszeit ihren Anfang nahmen – hinter diesem Schritt stehen.
Microsoft gab die bekannt und begründete sie mit „Veränderungen im makroökonomischen Umfeld“.
Spieler außerhalb der USA werden nichts davon merken. Das Unternehmen gab bekannt, dass die Preise in anderen Ländern unverändert bleiben. Auch Zubehör wie Controller und Headsets wird sich nicht ändern.
Wer in den USA lebt und eine neue Konsole kaufen möchte, muss tiefer in die Tasche greifen. Die Preiserhöhung betrifft alle Modelle. Und das ist nicht das erste Mal – Microsoft hat die Preise für die Xbox in den USA bereits Anfang des Jahres angehoben.
Microsoft erhöht die Konsolenpreise zum zweiten Mal in diesem Jahr
Die Xbox Series S kostet jetzt 399 US-Dollar, vorher waren es 379 US-Dollar. Die 1-TB-Version kostet 449 US-Dollar. Das digitale Modell der Xbox Series X kostet 599 US-Dollar, die Version mit Laufwerk 649 US-Dollar.
Die 2-TB-Variante kostet 799 US-Dollar. Das sind 70 US-Dollar mehr als der vorherige Preis von 729 US-Dollar. Diese Änderungen wurden stillschweigend in einem PDF auf der offiziellen Microsoft-Website veröffentlicht.
Sony und Nintendo haben ihre Preise in den USA ebenfalls etwa zeitgleich erhöht, kurz nachdem Trumps Zollpolitik wieder in Kraft getreten war. Das ist kein Zufall.
Trump, der nun wieder im Weißen Haus sitzt, hat dieses Jahr die Zölle auf Waren aus mehreren Ländern wieder eingeführt. Das erklärte Ziel: die Produktion zurück in die USA zu holen. Die Folge: teurere Gaming-Hardware für Amerikaner.
Auf seiner Website erklärte Microsoft: „Wir verstehen, dass diese Änderungen eine Herausforderung darstellen, und sie wurden nach sorgfältiger Überlegung vorgenommen.“ Für Käufer bedeutet dies jedoch weiterhin, dass sie mehr ausgeben müssen.
Microsoft-Mitarbeiter stellen nach Entlassungen und Anordnungen im Büro die Führung in Frage
Auch innerhalb des Unternehmens läuft nicht alles reibungslos. Am Donnerstag musste sich Microsoft-Chef Satya Nadella während einer virtuellen Mitarbeiterbesprechung seinen eigenen Mitarbeitern stellen.
Ein Mitarbeiter erkundigte sich nach der Unternehmenskultur und bemängelte den seiner Meinung nach mangelnden Einfühlungsvermögen. Es handelte sich nicht nur um eine vage Beschwerde. Die Frage kam nur wenige Monate, nachdem Microsoft im Juli 9.000 Stellen abgebaut hatte, nach mehreren kleineren Entlassungsrunden.
Nadella antwortete direkt: „Ich schätze diese Frage und die dahinterstehende Intention sehr. Ich betrachte sie als Feedback für mich und alle im Führungsteam, denn letztendlich bin ich der Meinung, dass wir es besser machen können und auch besser machen werden.“
Die internen Spannungen hängen auch mit der neuen Büropflicht zusammen. Am Dienstag teilte Microsoft seinen Mitarbeitern in der Nähe des Hauptsitzes in Redmond, Washington, mit, dass sie ab Februar drei Tage pro Woche ins Büro zurückkehren müssen. Diese Regelung soll später auf alle Mitarbeiter ausgeweitet werden.
Amy Coleman, die Personalchefin des Unternehmens, sagte, die Reaktionen seien gemischt gewesen. Sie räumte ein, dass einige Mitarbeiter das Gefühl hätten, die Kontrolle über ihre Arbeitszeit zu verlieren. Dennoch fügte sie hinzu, dass die Mitarbeiter in der Nähe von Seattle bereits durchschnittlich 2,4 Mal pro Woche zur Arbeit kämen.
Während der Pandemie setzte Microsoft voll auf Homeoffice. Das Unternehmen nutzte seine eigene Teams-Plattform intensiv für Meetings und die tägliche Arbeit. Doch selbst jetzt geht die Rückkehr der Mitarbeiter ins Büro langsamer vonstatten als bei der Konkurrenz. Amazon beispielsweise holte seine Angestellten bereits im Januar wieder fünf Tage die Woche ins Büro.
Außerhalb der Büromauern sieht die Finanzlage völlig anders aus. Die Microsoft-Aktie ist in diesem Jahr um fast 20 % gestiegen und hat den Gesamtmarkt deutlich übertroffen. Mit einer Marktkapitalisierung von 3,7 Billionen US-Dollar ist Microsoft nach Nvidia das zweitwertvollste Unternehmen der Welt.
Im Juli meldete das Unternehmen einen Nettogewinn von 27 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 24 Prozent. Die Bruttogewinnmarge lag bei knapp 69 Prozent, verglichen mit 71 Prozent Ende 2023. Dieser Rückgang ist darauf zurückzuführen, dass Microsoft massiv in Rechenzentren investiert und Infrastruktur baut und anmietet, um die enorme Nachfrage nach künstlicher Intelligenz zu decken.
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