Weltbank deckt Hauptursache der hohen Inflation auf

Die Weltbank berichtet, dass fallende Rohstoffpreise die Inflation nicht mehr dämpfen, was die Möglichkeiten der Zentralbanken zur Zinssenkung einschränkt.
Nach einem Preisrückgang von 40 % zwischen Mitte 2022 und Mitte 2023 haben sich die Rohstoffpreise nun stabilisiert und ihre deflationäre Wirkung beendet.
Trotz erwarteter leichter Rückgänge der Rohstoffpreise in den Jahren 2024 und 2025 werden diese weiterhin über dem Niveau vor der Pandemie liegen.
Die Weltbank hat eine große wirtschaftliche Herausforderung aufgezeigt. Die Ära fallender Rohstoffpreise als Inflationsschutz scheint vorbei zu sein. Diese Erkenntnis bringt die Zentralbanken weltweit in Bedrängnis, da ihnen bei Zinssenkungen möglicherweise die Hände gebunden sind.
Rohstoffpreisstabilität und ihre Auswirkungen
In den letzten zwei Jahren sind die Rohstoffpreise, darunter die für Öl, Gas und Weizen, von Mitte 2022 bis Mitte 2023 um 40 % eingebrochen, was die globale Inflation um etwa zwei Prozentpunkte reduziert hat.
Dieser Trend ist jedoch abrupt zum Stillstand gekommen. Der Index der Weltbank zeigt, dass sich die Preise im vergangenen Jahr stabilisiert haben, womit der Zeitraum des deflationären Einflusses dieser Rohstoffe auf die Weltwirtschaft effektiv beendet wurde.
Das Ende des fallenden Rohstoffpreises kündigt eine beunruhigende Zeit für die Inflationsbekämpfung an. Indermit Gill, Chefökonom und Senior Vicedent der Weltbankgruppe, betont: „Die globale Inflation ist weiterhin ungebrochen.“
Er führt weiter aus, dass die Hauptursache für die Disinflation – sinkende Rohstoffpreise – an ihre Grenzen gestoßen ist und die Zinsen daher möglicherweise länger als bisher erwartet hoch bleiben werden. Dieses Szenario verschärft die Lage in einer Zeit, in der die Weltwirtschaft besonders anfällig ist, und jeder größere Energieschock könnte die in den letzten zwei Jahren erzielten Fortschritte bei der Inflationsbekämpfung zunichtemachen.
Prognostizierte Trends und geopolitische Spannungen
rechnet die Weltbank in naher Zukunft nicht mit einem massiven Rückgang der Rohstoffpreise Financial . Ihre Prognose geht von einem leichten Rückgang von lediglich 3 % im Jahr 2024 und 4 % im Jahr 2025 aus. Trotz dieser geringfügigen Rückgänge werden die Rohstoffpreise voraussichtlich weiterhin rund 38 % über den Durchschnittswerten zwischen 2015 und dem Beginn der Coronavirus-Pandemie im Jahr 2020 liegen.
Dieser leichte Abwärtstrend bei den Rohstoffpreisen trägt kaum zur Entlastung des Inflationsdrucks über dem Zielwert bei und stellt die Zentralbanken, die eine Zinssenkung anstreben, vor eine ständige Herausforderung. Ayhan Kose, stellvertretender Chefökonom der Weltbankgruppe, kommentierte die anhaltend hohen Rohstoffpreise angesichts des sich verlangsamenden globalen Wachstums.
Laut Kose treten wir in eine neue Ära ein, die an die Situation nach der globalen Finanzkrise von 2008 erinnert und eine Veränderung der wirtschaftlichen Dynamik mit sich bringt.
Während bei den meisten Rohstoffen mit sinkenden Preisen, wenn auch langsamer, zu rechnen ist, dürften die Kupferpreise steigen. Die fortschreitende Energiewende treibt die Nachfrage nach Kupfer an, das für die Herstellung von Elektrofahrzeugen und den Ausbau der Stromnetze unerlässlich ist.
Zudem übt dastronWachstum der globalen Energieinvestitionen zusätzlichen Druck auf die Nachfrage aus und hält die Preise hoch. Verschärft wird diese Situation durch dietronhohe Nachfrage aus China.
Der Einfluss des Nahen Ostens auf die Rohstoffpreise
Der Bericht der Weltbank hebt zudem hervor, dass die zunehmenden Spannungen im Nahen Osten die Kosten traditionell sicherer Anlagen wie Gold und auch Öl in die Höhe treiben könnten. Die Prognosen der Bank gehen davon aus, dass der Preis für Brent-Rohöl in diesem Jahr durchschnittlich bei 84 US-Dollar pro Barrel liegen wird, ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Für 2025 wird ein leichter Rückgang auf 79 US-Dollar erwartet. Aktuelle Handelszahlen zeigen jedoch einen Preis von rund 88 US-Dollar pro Barrel, was auf volatile Marktbedingungen hindeutet.
Die Gefahr weiterer Konflikte im Nahen Osten könnte die Rohstoffpreise noch weiter in die Höhe treiben. Kose merkt an, dass solche Spannungen die Ölpreise zusätzlich belasten und zu häufigeren Preisschwankungen führen. In einem Szenario mit einem schweren Konflikt könnten die Ölpreise in diesem Jahr die Marke von 100 US-Dollar pro Barrel überschreiten. Diesermatic Anstieg würde die globale Inflation voraussichtlich um fast einen Prozentpunkt erhöhen.
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Jai Hamid
Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.
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