Der Wirecard-Skandal erfasst nun auch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY, die zu den „Big Four“ gehört

Die deutsche Aktionärsgemeinschaft Schutzgemeinschaft Der Kleinaktionäre (SdK) hat Strafanzeige gegen die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young wegen angeblicher Beteiligung am Wirecard-Skandal eingereicht.
SDK geht rechtlich gegen den Wirtschaftsprüfer von Wirecard, EY, vor, weil dieser angeblich in den Bilanzskandal verwickelt war.
Wirecard-Skandal
Das deutsche Fintech-Unternehmen Wirecard geriet in einen Skandal, als seine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mitteilte, dass 1,9 Milliarden Euro (2,1 Milliarden US-Dollar) auf dem Treuhandkonto des Unternehmens nicht auffindbar seien. Wirecard vermutete, es handle sich um einen Fehler aufgrund von „gefälschten Kontoständen“, die von einem Dritten gemeldet worden seien.
Die Lage verschärfte sich, als die Banken, die den Betrag verwahren sollten, behaupteten, keine Geschäftsbeziehung zu dem Unternehmen zu unterhalten. Die fehlenden Vermögenswerte machen fast ein Drittel des Firmenvermögens aus.
Beschwerde gegen EY
Laut einem Berichterklärte EY, es gebe „klare Anzeichen“ dafür, dass es sich bei dem gesamten Vorgang um einen Betrug mit komplexen Sachverhalten handelte. EY gab bekannt, dass zahlreiche Unternehmen und Institutionen weltweit an dem Betrug beteiligt waren und alle mit dem „bewussten Ziel der Täuschung“ agierten.
Der Wirtschaftsprüfer argumentierte, dass selbst die umfangreichsten Prüfungsverfahren nicht in der Lage gewesen wären, dieses Ausmaß an gemeinschaftlichem „Betrug“ aufzudecken
Ungeachtet dessen hat SdK eine Strafanzeige gegen drei EY-Wirtschaftsprüfer, darunter einen ehemaligen Prüfer, wegen einer angeblichen Beteiligung am Wirecard-Skandal erstattet.
CEO verhaftet
Nach dem Bericht der Wirtschaftsprüfungsgesellschaftdent wurde festgenommen . Barun hatte das Unternehmen 18 Jahre lang geleitet.
Lesen Sie Krypto-News nicht nur, sondern verstehen Sie sie. Abonnieren Sie unseren Newsletter. Er ist kostenlos.

Bilal Ahmed
Bilal Ahmed ist ein Fintech-Autor mit fünf Jahren Berufserfahrung. Er studierte am Institute of Chartered Accountants, bevor er 2019 zu Cryptopolitan wechselte.
CRASH-KURS
- Mit welchen Kryptowährungen kann man Geld verdienen?
- Wie Sie Ihre Sicherheit mit einer digitalen Geldbörse erhöhen können (und welche sich tatsächlich lohnen)
- Wenig bekannte Anlagestrategien, die Profis anwenden
- Wie man mit dem Investieren in Kryptowährungen beginnt (welche Börsen man nutzen sollte, welche Kryptowährung am besten zum Kauf geeignet ist usw.)















