Wink mitgegründete Kryptowährungsbörse , hat Berichten zufolge inmitten des aktuellen Kryptomarktabschwungs aus eigener Tasche Geld in die Finanzierung des Unternehmens investiert. Laut einem Bloomberg-Bericht vom 10. April haben die Zwillinge persönlich 100 Millionen US-Dollar geliehen, nachdem Versuche, externe Investoren zu gewinnen, gescheitert waren.
EXKLUSIV: Die Gemini-Gründer Tyler und Cameron Wink Levoss haben der Krypto-Plattform 100 Millionen Dollar geliehen . https://t.co/owaGrepngE
— Bloomberg (@business) 10. April 2023
Die Gemini-Börse sieht sich verstärkter regulatorischer Kontrolle durch die SEC und die New Yorker DFS ausgesetzt
Diese Nachricht kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Gemini verstärkter behördlicher Kontrolle ausgesetzt ist. Im Januar dieses Jahres erhob die US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) Anklage gegen Gemini und Genesis Global Capital wegen des Angebots nicht registrierter Wertpapiere über das Earn-Programm der Börse.
Darüber hinaus hat das New Yorker Finanzdienstleistungsministerium Berichten zufolge eine Untersuchung gegen die Börse eingeleitet, nachdem mehrere Gemini-Nutzer behauptet hatten, dass Vermögenswerte in ihren Earn-Konten durch die FDIC geschützt seien.
Als Reaktion auf die Vorwürfe beschuldigte Tyler WinkLevoss die SEC, einen „fingierten Strafzettel“ ausgestellt zu haben. Er behauptete, Mitarbeiter von Gemini hätten bereits über ein Jahr vor den Maßnahmen der Aufsichtsbehörde mit dieser verhandelt. Diese Aussage ähnelt der von Coinbase, einer Kryptobörse, die ebenfalls eine sogenannte Wells Notice von der SEC erhalten hat.
Der Chefjustiziar von Coinbase sagte, dass sich Mitarbeiter vor Erhalt der Mitteilung „mehr als 30 Mal in neun Monaten“ mit Vertretern der SEC getroffen hätten.
Gemini ist für seine strengen Compliance-Standards bekannt und hat in mehreren Ländern die behördliche Zulassung erhalten. Die aktuelle Überprüfung verdeutlicht jedoch die Herausforderungen, denen sich Krypto-Unternehmen in einem sich rasant verändernden regulatorischen Umfeld gegenübersehen.
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