NEUESTE NACHRICHTEN
FÜR SIE AUSGEWÄHLT
WÖCHENTLICH
BLEIBEN SIE AN DER SPITZE

Die besten Krypto-Einblicke direkt in Ihren Posteingang.

Warum ist Oracle heute die Aktie mit der besten Performance?

VonJai HamidJai Hamid
2 Minuten Lesezeit
Warum ist Oracle heute die Aktie mit der besten Performance?
  • Oracle legte heute um 13 % zu und ist damit die Aktie mit der besten Performance. Es ist die zweite positive Woche in Folge.
  • Amazons Investitionsplan in Höhe von 200 Milliarden US-Dollar für KI und Rechenzentren trug dazu bei, das Interesse an Infrastrukturprojekten mit Oracle-Bezug neu zu entfachen.
  • DA Davidson stufte Oracle auf „Kaufen“ hoch, während Melius die Aktie auf „Halten“ herabstufte, was eine deutliche Uneinigkeit unter den Analysten verdeutlicht.

Oracle legt heute einen fulminanten Start hin. Die Aktie ist um 13 % gestiegen und damit der größte Gewinner des Tages. Dies geschieht unmittelbar nach Amazons Ankündigung, in diesem Jahr 200 Milliarden Dollar in Rechenzentren, Chips und Hardware zu investieren.

Das hat Oracle zu einem Kursanstieg verholfen. Es ist zudem die zweite Woche in Folge, in der die Aktie gestiegen ist. Trotz dieser Rallye liegt Oracle aber immer noch rund 50 % unter dem Höchststand vom September.

Die Investitionen in KI fließen aus allen Richtungen. Unternehmen geben Unsummen aus. Dazu gehören Amazon, Meta, Alphabet und Microsoft, die zusammen 650 Milliarden Dollar in KI-Tools investieren wollen.

Manche Händler vermuten nun, dass ein Teil dieser Ausgaben tatsächlich an Softwareunternehmen wie Oracle fließen könnte. Die Aktie reagiert heute stark, doch hinter den Kulissen spielt sich noch viel mehr ab.

Analysten sind sich über Oracles Zukunft nach dem Schuldenprogramm und den Investitionen in KI uneinig

Ein Grund für von Oracle ist die Hochstufung der Aktie auf „Kaufen“ durch DA Davidson. Das Kursziel wurde von „Neutral“ auf 180 US-Dollar angehoben. Die Analysten gehen davon aus, dass ein neu aufgestelltes OpenAI gestärkt zurückkehrentronGoogle im Bereich KI weiter unter Druck setzen wird.

Sie erklärten außerdem, OpenAI verfüge nun über genügend finanzielle Mittel, um seinen Teil der Vereinbarung mit Oracle zu erfüllen. Dies beseitige ihrer Ansicht nach das größte Risiko für Oracle.

Gil, Analyst bei Davidson, schrieb: „Software ist nicht tot. Wir glauben, dass Unternehmen weiterhin für Oracle-Produkte bezahlen werden und dass diese nicht durch vibe verschwinden werden.“ Er geht davon aus, dass die Nachfrage nach Software auch in einem unübersichtlichen Markt stabil bleiben wird.

Doch nicht alle teilen diese positive Einschätzung. Melius Research hat Oracle auf „Halten“ herabgestuft und das Kursziel bei 160 US-Dollar belassen. Zwar zollen sie Larry El Respekt für seinen mutigen Schritt, weisen aber auch darauf hin, dass Oracle eine hohe Verschuldung und Eigenkapitalquote aufweist.

Und sie warfen eine wichtige Frage auf: „Zu welchem ​​Preis sollte eine Aktie gehandelt werden, die bis in die 2030er Jahre keinen freien cash generiert?“ Melius ist der Ansicht, dass Oracle eher wie ein Infrastrukturunternehmen als wie ein Softwareunternehmen bewertet werden sollte.

Bernstein bleibt optimistisch, senkte aber das Kursziel von 339 auf 313 US-Dollar. Die Aktie wird weiterhin mit „Outperform“ bewertet. Bernstein verwies auf das von Oracle am vergangenen Montag angekündigte Fremd- und Eigenkapitalprogramm in Höhe von 45 bis 50 Milliarden US-Dollar. Damit will das Unternehmen den im letzten Jahr versprochenen Bau eines riesigen KI-Rechenzentrums finanzieren. Laut Bernstein wird diese Finanzierung Oracle voraussichtlich bis zum Geschäftsjahr 2028 absichern.

Dennoch steht der gesamte Softwaresektor unter Druck. Der iShares Expanded Tech-Software ETF ist in den letzten Wochen um 28 % von seinen Höchstständen gefallen. Händler befürchten, dass KI die Nachfrage nach traditioneller Software tatsächlich verringern könnte. Einige setzen jedoch darauf, dass die Gewinne aus dem KI-Boom der großen Technologiekonzerne weiterhin in Oracle und andere Unternehmen mit Cloud-Infrastruktur fließen werden.

Justin, Analyst bei der Bank of America, erklärte, Cloud-Unternehmen stünden vor erheblichen makroökonomischen Risiken, die zu Kursschwankungen führen könnten. Er fügte jedoch hinzu: „Die Managementteams scheinendent zu sein, die Nachfrage prognostizieren zu können und dass die Kapazitäten im Jahr 2026 voll ausgelastet sein werden.“

Während das Cloud-Wachstum bei Amazon und Alphabettronwar, erklärte David von UBS, dass deren Investitionsprognosen deutlich über den Erwartungen der Händler lagen – und genau darauf reagierte der Markt. Doch für Oracle könnten die cash in KI-Infrastruktur endlich Früchte tragen.

Wenn Sie das hier lesen, sind Sie schon einen Schritt voraus. Bleiben Sie mit unserem Newsletter auf dem Laufenden.

Diesen Artikel teilen

Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Jai Hamid

Jai Hamid

Jai Hamid ist Finanzjournalistin mit sechs Jahren Erfahrung in der Berichterstattung über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale gearbeitet und dabei Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und war bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender zu sehen, um Einblicke in den Kryptomarkt zu geben.

MEHR … NACHRICHTEN
DEEP CRYPTO
CRASH-KURS