Das Weiße Haus bezeichnet Kanada vor dem Handelsstichtag als schwierigen Partner

- Das Weiße Haus bezeichnet Kanada als schwierigen Partner in den laufenden Handelsverhandlungen.
- dent Trump kündigte einen 35-prozentigen Zoll auf kanadische Importe an, der am 1. August in Kraft treten soll.
- Das Weiße Haus erklärt, die aktuellen Zollvorschläge seien endgültig, bleibe aber zu Gesprächen über diese Bedingungen offen.
Das Weiße Haus übt Druck auf Kanada aus, da die Handelsspannungen zwischen den beiden Ländern zunehmen. In einer Pressekonferenz am Donnerstag bezeichnete die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, Kanada als „einen ziemlich schwierigen Partner“ in den laufenden Verhandlungen.
Leavitt sagte, das Handelsteam stehe weiterhin in Kontakt mit Kanada, bezeichnete den nördlichen Nachbarn jedoch als schwierig im Umgang.
Ihre Ausführungen umfassen neue Zölle auf kanadische Waren, die in gut einem Monat in Kraft treten sollen. Kanada und die USA pflegen seit Jahrzehnten eine der verlässlichsten Handelsbeziehungen, doch die jüngsten Ereignisse deuten darauf hin, dass sich dies ändern könnte.
Laut dem US-Handelsbeauftragten belief sich der bilaterale Handel zwischen den beiden Ländern im vergangenen Jahr auf über 762 Milliarden US-Dollar. Kanada exportiert mehr als 75 % seiner Waren in die Vereinigten Staaten.
Und die Trump-Regierung deutet an, dass die Beziehung auf die Probe gestellt wird.
Trump belegt Kanada mit neuen Zöllen
Anfang dieses Monats kündigte Präsidentdent Trump einen 35-prozentigen Zoll auf die Waren ihrer nördlichen Nachbarn an, was Wirtschaftsführer und Regierungsbeamte auf beiden Seiten der Grenze überraschte.
Der neue Zoll ist Teil einer umfassenderen Handelspolitik, in deren Zuge die Trump-Regierung Dutzende von Ländern mit neuen Zöllen belegt hat.
Trump hat bereits Anfang des Monats einen 30-prozentigen Zoll auf Waren aus Mexiko und allen 27 EU-Staaten verhängt. Zuvor waren bereits 50 Prozent Zölle auf brasilianische Kupferprodukte und Strafzölle gegen mehr als 20 weitere Länder eingeführt worden.
Offizielle Vertreter des Weißen Hauses argumentieren, die Zölle seien unerlässlich, um US-amerikanische Arbeitnehmer und Industrien vor unfairen Handelspraktiken zu schützen.
Leavitt fügte hinzu, dass die Zölle darauf abzielten, amerikanische Arbeitsplätze und Unternehmen an erste Stelle zu setzen, und betonte, dass die Regierung keine Angst davor habe, für ihre Position einzustehen.
Trump hat damit begonnen, wichtige Handelspartner, darunter Kanada, über bevorstehende Zollerhöhungen zu informieren, die am 1. August in Kraft treten sollen. Kanada gehört zu den rund zwei Dutzend Ländern, darunter die Europäische Union, Japan und Südkorea, die formelle Schreiben erhalten haben, in denen die neuen Zollsätze dargelegt werden.
Europa sucht Gesprächsbereitschaft, Kanada bleibt standhaft
Kanada mag sich gegen die Handelspolitik der Trump-Regierung wehren, andere Länder suchen jedoch einen Kompromiss.
Leavitt lobte die Europäische Union für ihre Bereitschaft, einen gemeinsamen Nenner zu finden, und sagte, der Block prüfe aktiv Möglichkeiten zur Senkung sowohl tarifärer als auch nichttarifärer Handelshemmnisse – Maßnahmen, die, wie sie anmerkte, die USA seit langem als schädlich für amerikanische Arbeitnehmer und Unternehmen ansehen.
Ursula von der Leyen, die Präsidentindent Europäischen Kommission, hat es bisher geschafft, von unmittelbaren Vergeltungsmaßnahmen abzusehen. Sie hat noch keine Gegenmaßnahmen angekündigt, was viele als Zeichen von Verhandlungsbereitschaft werten.
Kanada hingegen hat eine weniger uneindeutige Position eingenommen. Premierminister Justin Trudeau hat sich bisher nicht öffentlich zu Leavitts Äußerungen geäußert, doch Handelsbeamte in Ottawa bezeichneten die neuen US-Zölle als „ungerechtfertigt“ und „wirtschaftlich schädlich“.
Leavitt erklärte, die Position der USA sei eindeutig: Alle an andere Länder versandten Schreiben enthielten die angebotenen Abkommen. Sie fügte hinzu, dass die Regierung und das Handelsteam desdentbereit seien, mit anderen Nationen über weitere Themen zu sprechen – betonte aber gleichzeitig, dass die USA nicht nachgeben würden.
Die Handelsbeziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Kanada stehen an einem Wendepunkt. Angesichts der nahenden Frist am 1. August bereiten sich Unternehmen beider Seiten auf einen möglicherweise tiefgreifenden Wandel vor.
Die neuen Zölle werden sich voraussichtlich auf Autoteile, Agrarprodukte, Holz und Aluminium auswirken.
Ökonomen sagen voraus, dass Handelsstörungen zu steigenden Verbraucherpreisen, Arbeitsplatzverlusten und einem langsameren Wachstum führen könnten, insbesondere in Grenzgebieten, wo die Lieferketten stark integriert sind.
Analysten beider Länder wiesen darauf hin, dass die Volkswirtschaften der USA und Kanadas sehr eng miteinander verflochten sind, und warnten davor, dass ein Handelskrieg echten Schaden anrichten könnte, insbesondere da Inflation und globale Instabilität die Märkte bereits unter Druck setzen.
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