Bei der Einführung einer neuen Kryptowährung ist zunächst eine solide Finanzierung notwendig. Dafür gibt es zwei Methoden: die bekanntere Methode sind Initial Coin Offerings (ICOs), die zweite Security Token Offerings (STOs).
Die Frage ist, was diese Methoden sind, welche die beste ist und, noch wichtiger, warum Kryptowährungen Finanzierung benötigen.
Ähnlich wie jedes andere neu eingeführte Produkt benötigen auch Kryptowährungen Kapital für ihre Entwicklung und Etablierung. Darüber hinaus informiert die anfängliche Finanzierung die Öffentlichkeit über das Projekt undtracneue Kunden an.
Ein Initial Coin Offering (ICO) ist eine Finanzierungsmethode, die dem traditionellen Börsengang (IPO) sehr ähnlich ist, allerdings gewährt sie dem Anleger keine Eigentumsrechte an dem Produkt.
Ein ICO umfasst ein Whitepaper, das die Details des Projekts sowie die zukünftigen Ziele erläutert. Darüber hinaus erstellen die Entwickler eine Website, die – ähnlich wie das Whitepaper – das Projekt bekannt macht, aber deutlich zugänglicher ist.
Ein STO (Security Token Offering) verwendet dieselben Methoden, unterliegt aber zusätzlich den Vorgaben der Securities and Exchange Commission (SEC). Im Gegensatz zu einem ICO (Initial Coin Offering) wird bei einem STO jedoch kein neues Produkt oder ein neuer Vermögenswert eingeführt, sondern eine neue Dienstleistung, die bereits durch einen Vermögenswert gedeckt ist.
Beim Vergleich der beiden Varianten zeigt sich, dass STOs stärker reguliert sind und daher ein deutlich geringeres Risiko für Betrug und Scheitern aufweisen. Allerdings verlangsamen solche Regulierungen die Projektentwicklung, weshalb ICOs wesentlich schneller ablaufen und rasche Renditen ermöglichen. Der Trend geht aktuell eher in Richtung STOs.
Welche ist besser, ico oder sto?