Western Union bereitet sich auf den Handel mit Kryptowährungen vor

Western Union bereitet sich auf Kryptowährungen vor
Western Union, der seit über zwei Jahrzehnten bestehende globale Geldtransferdienstleister, und seindent Odilon Almeña gaben gestern bekannt, dass das Unternehmen bereit sei, mit Kryptowährungen zu arbeiten. Almeña erklärte, man verstehe internationale Zahlungen besser als jeder andere und sei bereit, die Blockchain-Technologie zu nutzen, um Kryptowährungen bei Western Union zu integrieren.
Dies wird jedoch nicht so schnell geschehen, da es sich noch um eine junge Branche handelt, die mit Problemen wie Volatilität, Management und Compliance zu kämpfen hat. Diese Probleme sind bei neuen Zahlungsplattformen sehr häufig. Positivdent jedoch, dass der Präsident auch seine Unterstützung bei der Bewältigung dieser Herausforderungen zugesagt hat. Die Hauptbestandteile von Kryptowährungen sind:
- Digitale Währung
- Ketten
Grundsätzlich ist die Währung wie jede andere Währung, aber der eigentliche Clou ist die dahinterstehende Technologie, die Software, die zur Aufrechterhaltung des Netzwerks beiträgt. Western Union beschäftigt sich damit und sucht nach Technologien, die am besten zu ihren Bedürfnissen passen und ihre Plattform optimal unterstützen.
Zu Testzwecken kooperierte Western Union mit Ripple Labs, um zu prüfen, ob Zahlungen günstiger und schneller über Western Union abgewickelt werden könnten. Western Union führt weiterhin Tests durch, hat aber laut CEO Hikmet Ersek in der sechsmonatigen Testphase noch keine positiven Ergebnisse erzielt. Damit will Western Union klarstellen, dass sie Kryptowährungen nicht nur aufgrund eines aktuellen Trends akzeptieren werden, sondern erst dann, wenn diese weltweit als legitime Währung anerkannt sind. Western Union wickelt Geldtransfers in 130 Ländern ab.
Den Diagrammen zufolge beliefen sich die Einnahmen des Unternehmens auf rund 1,5 Milliarden US-Dollar, was einem Rückgang von einem Prozent (1 %) gegenüber dem Vorjahr entspricht. Währungsbereinigt stiegen sie um drei Prozent (3 %). Die Umsätze aus dem Direktgeschäft, die 80 % der Gesamteinnahmen ausmachen, blieben unverändert und stiegen währungsbereinigt um zwei Prozent (2 %), bedingt durch das Transaktionswachstum in Lateinamerika und Nordamerika sowie in Europa.
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Marko Tee
Marko ist freier Mitarbeiter und Redakteur bei Cryptolitan.com. Er verfügt über mehr als vier Jahre Berufserfahrung als Journalist und hat sich auf Kryptowährungen und Blockchain-Technologie spezialisiert. Er schreibt seit vielen Jahren über Technologie-News und Innovationen.
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