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Voyager Digital will Nutzern mit einem Fonds in Höhe von 270 Millionen Dollar Rückerstattungen leisten

VonOwotunse AdebayoOwotunse Adebayo
Lesezeit: 2 Minuten
Voyager Digital
  • Voyager Digital plant, Nutzern mit einem Fonds in Höhe von 270 Millionen Dollar eine Rückerstattung zu gewähren
  • Das Unternehmen lehnte ein hochkarätiges Angebot von AlamedaFTX ab
  • Die Plattform wird ihr Insolvenzverfahren fortsetzen

Voyager Digital hat angekündigt, über 270 Millionen US-Dollar an Kunden zurückzuzahlen. Laut dem Krypto-Kreditunternehmen lägen bessere Angebote vor als das von AlamedaFTX vor einigen Wochen. Diese neue Ankündigung steht im Widerspruch zu früheren Aussagen des Unternehmens. Voyager Digital wird den Nutzern ihre Gelder gemäß der Anordnung des zuständigen Richters im Insolvenzverfahren zurückerstatten.

Das Unternehmen lehnte das Angebot von AlamedaFTX ab

Laut einer Mitteilung vom Donnerstag führt es derzeit Gespräche mit über 80 Interessenten für die Übernahme der Geschäftstätigkeit. Rund 20 dieser Unternehmen verfolgen ihre Übernahmeangebote aktiv. Voyager Digital gab zudem bekannt, dass eines der bemerkenswertesten Angebote von den führenden Unternehmen FTX und Alameda eingegangen sei.

In den Details erklärte Alameda, sämtliche Vermögenswerte des Unternehmens zu erwerben und zusätzlich die ausstehenden Kredite zu übernehmen. Anschließend sollen die Vermögenswerte liquidiert und über die bekannte Kryptobörse FTX verteilt werden. Bemerkenswerterweise weigerte sich Alameda, die hohen Schulden des Unternehmens gegenüber Three Arrows Capital zu übernehmen.

Voyager Digital wird sein Insolvenzverfahren fortsetzen

Voyager Digital erklärte, das Angebot abgelehnt zu haben, da es für alle Kunden, deren Gelder auf der Plattform verwahrt werden, keinen ausreichenden Mehrwert bot. Das Unternehmen wies zudem darauf hin, dass das Angebot von AlamedaFTX entgegen der medialen Darstellung nicht das lukrativste gewesen sei, da noch andere Angebote vorlagen. Voyager Digital gab außerdem an, bereits eine Unterlassungsklage gegen Alameda wegen deren irreführender Behauptungen eingereicht zu haben.

Ein Hoffnungsschimmer: Der vorsitzende Richter genehmigte dem Unternehmen die Rückzahlung von über 270 Millionen US-Dollar an seine Nutzer. Laut einem Medienbericht beantragte das Unternehmen, dass die Nutzer die Gelder, die sich auf einem Konto bei einer der führenden Banken des Landes befinden, beanspruchen können. Das Unternehmen hatte bereits vor Verfahrensbeginn Gelder auf diesem Konto, die im Zuge der Insolvenzanmeldung eingefroren worden waren. Der CEO des Unternehmens erklärte, dies sei eine Angelegenheit, die das Unternehmen gerne klären wolle, bevor es das Verfahren.

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Owotunse Adebayo

Owotunse Adebayo

Adebayo ist ein Autor mit vier Jahren Erfahrung im Kryptobereich. Er absolvierte die Universität von Lagos mit einem Abschluss in Stadt- und Regionalplanung. Adebayo arbeitete für Tokenhell und CryptoTicker und verfasste dort Nachrichten zu Kryptowährungen und Fintech. Derzeit ist er als freier Mitarbeiter für Cryptopolitantätig.

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