Visas Übernahme eines Fintech-Unternehmens löst Ermittlungen destrac-Justizministeriums aus

- Das US-Justizministerium untersucht die Übernahme von Plaid durch Visa
- Das Justizministerium bezeichnet die Untersuchung als notwendig für Transparenz
Das US-Justizministerium (DOJ) hat Ermittlungen zur Übernahme des Fintech-Unternehmens Plaid durch Visa eingeleitet.
Das US-Justizministerium (DOJ) kündigte seine Untersuchung der Übernahme in einer öffentlichen Erklärung an, nachdem es eine Klage gegen die Unternehmensberatung Bain & Company eingereicht hatte. In der Klage wurde die Herausgabe relevanter Informationen und Dokumente im Zusammenhang mit dem Kauf des Fintech- Unternehmens durch Visa gefordert.
Das US-Justizministerium erklärte weiter, die Einreichung der Klage vor Gericht sei notwendig geworden, da Bain die Zusammenarbeit mit den Behörden durch die Nichtherausgabe der angeforderten Dokumente verweigert habe. Laut Justizministerium beruft sich Bain auf ein umfassendes Zeugnisverweigerungsrecht, das das Unternehmen nach eigener Aussage vor solchen staatlichen Eingriffen schütze.
Makan Delrahim, stellvertretender Anwalt der Kartellabteilung des US-Justizministeriums, erklärte, die Petition sei notwendig geworden, da die meisten Dritten, die über solche vertraulichen Informationen verfügen, diese in der Regel zurückhalten. Sie suchen meist nach Wegen, die Veröffentlichung dieser Informationen zu umgehen.
Makan ließ verlauten, dass die Petition des Justizministeriums ein Versuch der Behörde sei, Bain zur Einhaltung der Vorgaben der Aufsichtsbehörden zu bewegen. Sie diene gleichzeitig der Transparenz der Regierungsbehörde.
Visas Plaid-Tochter steht vor rechtlichen Auseinandersetzungen
Der Finanzgigant Visa, der kürzlich das Unternehmen Plaid übernommen hat, sah sich in letzter Zeit mindestens zwei Klagen aus der Bevölkerung gegenüber.
In der ersten Klage wird behauptet, dass Plaid die Privatsphäre seiner Nutzer verletzt habe, indem es deren Transaktionen monetarisierte und deren private Daten sammelte.
In der Beschwerde wurde weiter ausgeführt, dass Plaid all diese Informationen durch ein Verfahren namens „Data Plumbing“ erlangt habe
In einer weiteren, neueren Klage wird behauptet, dass Plaid Nutzerinformationen von über 200 Millionen Konten von Einzelpersonen bei Venmo, Coinbase, Stripe und CashApp gesammelt habe.
In der Klage wurde behauptet, Plaid habe die Informationen zu kommerziellen Zwecken genutzt.
Plaid hat in beiden Fällen jegliche Schuld bestritten.
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Kamsi König
King Kamsi ist ein Autor und Enthusiast im Bereich Fintech und digitale Währungen. Er interessiert sich besonders für Blockchain und Kryptowährungen sowie deren weltweite Verbreitung. Wenn er nicht gerade schreibt, trifft man ihn in Foren an, wo er sich mit den führenden Köpfen der Krypto-Szene austauscht – sowohl mit Entwicklern als auch mit Startup-Gründern.
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