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Die USA wollen Sam Bankman-Fried bis zu seinem 80. Lebensjahr im Gefängnis behalten

In diesem Beitrag:

  • Die Staatsanwaltschaft empfiehlt eine Haftstrafe von 40 bis 50 Jahren für Sam Bankman-Fried, den ehemaligen CEO von FTX, wegen schweren Betrugs und Verschwörung.
  • Das Anwaltsteam von Bankman-Fried plädiert für eine deutlich mildere Strafe von 6,5 Jahren.
  • Obwohl er nicht wegen illegaler politischer Spenden oder der Bestechung chinesischer Beamter ausgeliefert wurde, werden diese Punkte in seinem Fehlverhalten hervorgehoben.

Die US-Regierung hat es sich zum Ziel gesetzt, Sam Bankman-Fried, den einst gefeierten CEO des inzwischen insolventen Krypto-Imperiums FTX , wohl erst mit fast 80 Jahren wieder in Freiheit zu bringen. Und das auch nur mit viel Glück. In einem Schritt, der so subtil ist wie ein Hammerschlag in die Kniescheiben, peilen die Staatsanwälte eine Haftstrafe von 40 bis 50 Jahren für ihn an. Für jemanden, der die Krypto-Branche einst fest im Griff hatte, ist das ein tiefer Fall.

Aufstieg und Fall eines Krypto-Königs

Die Geschichte von Bankman-Fried ist legendär: Ein hochfliegender CEO von FTX, der plötzlich als Drahtzieher eines Finanzfiaskos angeklagt wurde, das von Privatpersonen bis hin zu Großinvestoren alle in Atem hält. Was die Regierung gegen ihn vorbringt? Eine lange Liste von Anklagepunkten, die sich wie der Traum eines jeden Krimiautors liest: illegale Parteispenden, Bestechungsversuche gegenüber chinesischen Beamten, Bankmanipulationen und ein ganzes Arsenal an Versuchen, die Schuld abzuwälzen und die Justiz zu behindern. Und dabei haben die Bahamas ihn nicht einmal wegen der Parteispenden oder der Bestechung ausgeliefert. Da hat man wohl noch Glück gehabt und ist nun mit voller Wucht ins Visier genommen worden.

Bankman-Fried plädierte, wenig überraschend, auf nicht schuldig in allen Anklagepunkten. Sein Anwaltsteam, das wohl von einer Welt träumte, in der Einhörner Realität sind, schlug eine gemütliche sechseinhalbjährige Haftstrafe für seine „Missverständnisse“ vor. Doch die US-Regierung? Sie glaubt ihm kein Wort. Sie ging sogar so weit, Parallelen zwischen ihm und Bernie Madoff, dem Inbegriff des Finanzbetrugs, zu ziehen. Bankman-Fried mit dem König der Schneeballsysteme zu vergleichen? Autsch. Das ist nicht nur eine harte Strafe, sondern eine ganze Bibliothek.

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Die Opfer des mutmaßlichen Betrugs von Bankman-Fried zeichnen ein düsteres Bild und schildern detailliert die Turbulenzen, die sie seit dem Zusammenbruch von FTX durchmachen. Ihre herzzerreißende Geschichte erstreckt sich über vier Seiten in dem Regierungsdokument und verdeutlicht das ganze Ausmaß dieses Abgrunds.

Eine Verurteilung und ein Ruf nach Gerechtigkeit

Heute ist Bankman-Frieds Schicksal ungewiss, der Termin für die Urteilsverkündung steht fest. Die Staatsanwaltschaft geht hart vor und fordert eine Haftstrafe, die ihn wohl erst im hohen Alter wieder in Freiheit sehen lässt – zusätzlich zu einer horrenden Geldstrafe von 11 Milliarden Dollar. Das ist ein klares Signal: Wer sich mit dem Finanzsystem anlegt, zahlt einen hohen Preis.

Die Anklagepunkte gegen ihn könnten einen ganzen Roman füllen: Betrug per Telekommunikation, Wertpapierbetrug, Geldwäscheverschwörung … ein wahres Sammelsurium an juristischen Tabus. Trotzdem wirkt das Plädoyer seiner Verteidigung für Milde angesichts der Schwere der Vorwürfe fast schon harmlos.

Das US-Justizministerium hat keine Mühen gescheut und die vorgeschlagene Strafe von 11 Milliarden Dollar angesichts des Ausmaßes des mutmaßlichen Betrugs als einen Tropfen auf den heißen Stein bezeichnet. Sie wollen jeden Cent eintreiben und zielen nicht nur auf Bankman-Frieds unrechtmäßig erworbene Gewinne ab, sondern beleuchten auch die dubiosen politischen Spenden, die den US-Wahlkampf überschattet haben. Es ist eine Geschichte, in die nicht nur er, sondern auch andere Führungskräfte von FTX verwickelt sind und die das Bild eines außer Kontrolle geratenen Finanzgiganten zeichnet.

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Während des gesamten Prozesses wurde Bankman-Fried weniger als Finanzgenie, sondern vielmehr als moderner Pirat dargestellt, der mit völlig zerstörtem moralischen Kompass durch die Weltmeere der Finanzwelt navigierte. Die Aussagen seiner ehemaligen Verbündeten, die nun als Zeugen der Anklage aussagten, befeuerten dieses Bild zusätzlich und zeichneten das Bild eines Mannes, der sich über dem Gesetz wähnte und ein komplexes Netz aus Lügen und Täuschungen spinnte, das selbst Machiavelli erröten ließe.

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