- Chinas Produktionswachstum verlangsamte sich im April, da US-Zölle Exporte und Arbeitsplätze beeinträchtigten.
- Das Vertrauen der Unternehmen und die Einstellungszahlen sanken, während Lieferverzögerungen und Kostendruck anhielten.
- Peking sicherte Unterstützung zu, doch die Exporteure bleiben angesichts der schwachen Inlandsnachfrage und der geringen Gewinnspannen besorgt.
Chinas Fabriken gerieten im April ins Stocken, da neue US-Zölle die Neuaufträge dämpften und die Hersteller zu Stellenabbau zwangen, wie eine private Umfrage am Mittwoch zeigte.
Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe von Caixin und S&P Global fiel im April auf 50,4 Punkte, nach 51,2 Punkten im März. Die 50-Punkte-Marke trennt Wachstum von SchrumpfungtracDas Ergebnis, der niedrigste Wert seit Januar, lag dennoch über den durchschnittlichen Prognosen einer Reuters-Umfrage.
Die Verlangsamung trat ein, als Peking sich gegen neue Konjunkturmaßnahmen sträubte und den erwarteten langwierigen Handelsstreit mit Washington abwartete. Am selben Tag deutete der staatliche Einkaufsmanagerindex auf einen noch schnelleren Rückgang der Wirtschaftsaktivität hin.
„Die ripple des andauernden Handelskonflikts zwischen China und den USA werden sich allmählich im zweiten und dritten Quartal bemerkbar machen“, sagte Wang Zhe, Ökonom bei der Caixin Insight Group. „Politiker sollten gut vorbereitet sein und möglichst bald Maßnahmen ergreifen.“
Die Auslandsnachfrage lässt bereits nach. Die Umfrage verzeichnete den stärksten Rückgang im Exportneugeschäft seit Juli 2023, sodass insgesamt nur ein leichter Anstieg der Neuaufträge zu verzeichnen war. Die Fabriken konnten ihre Produktion zwar durch die Abarbeitung bestehender Auftragsbestände aufrechterhalten, jedoch in einem langsameren Tempo.
Die Lieferzeiten der Zulieferer in China haben sich verlängert, und die Zahl der Neueinstellungen ist gesunken
Die Produzenten reduzierten außerdem ihre Lagerbestände, während das Geschäftsklima auf den drittniedrigsten Stand seit Beginn der Serie im April 2012 sank. Manager begründeten ihre Vorsicht mit der Unsicherheit im Markt.
Handelsstörungen und Lieferengpässe verlängerten die Lieferzeiten der Zulieferer im April leicht. Gleichzeitig führten die schwache Nachfrage nach Rohstoffen und der verschärfte Wettbewerb unter den Anbietern zu einem weiteren Rückgang der durchschnittlichen Inputkosten.
Auch die Neueinstellungen sind merklich zurückgegangen. Nach einem kurzen Anstieg im März sank die Beschäftigung im verarbeitenden Gewerbe im letzten Monat, da einige Mitarbeiter kündigten und Unternehmen Umstrukturierungspläne zur Kostensenkung umsetzten.
Der Außenhandel ist eine wichtige Quelle für Beschäftigung. Der frühere Premierminister Li Keqiang sagte im Jahr 2020, dass der Außenhandelssektor direkt und indirekt rund 180 Millionen Arbeitsplätze sichert.
Bei der Sitzung des Politbüros vergangene Woche versprachen Chinas Spitzenpolitiker Unterstützung für Unternehmen und Arbeitnehmer, die am stärksten von den US-Zöllen betroffen sind, die mittlerweile auf einige Waren dreistellige Beträge erreichen. Am Montag versuchten hochrangige Beamte mehrerer Wirtschaftsministerien, die Befürchtungen zu zerstreuen, die Zölle könnten Chinas fragile wirtschaftliche Erholung gefährden.
Peking hat Exporteuren, die bereit sind, mehr Absatz auf den Inlandsmarkt zu verlagern, Unterstützung angeboten, doch viele Unternehmen zögern. Sie nennen als Gründe die schwache Inlandsnachfrage, den harten Preiskampf, geringe Gewinnspannen, langsame Zahlungen und hohe Retourenquoten im Inland.
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