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US-Senatoren fordern Generalstaatsanwalt und Justizministerium wegen Krypto-Regeln heraus

VonJai HamidJai Hamid
Lesezeit: 2 Minuten,
US-Senatoren fordern Generalstaatsanwalt und Justizministerium wegen Krypto-Regeln heraus
  • Die Senatoren Ron Wyden und Cynthia Lummis stellen die Vorgehensweise des Justizministeriums in Frage, bestimmte Krypto-Software-Dienste als nicht lizenzierte Geldtransferdienstleister zu behandeln.
  • Sie argumentieren, diese Auslegung stehe im Widerspruch zu FinCENs bisheriger Auffassung, dass Kryptodienstleistungen ohne Verwahrung nicht als Geldtransferdienste anzusehen seien.
  • Wyden äußert Bedenken, dass dies Softwareentwickler für das bloße Schreiben und Veröffentlichen von Code kriminalisieren und damit möglicherweise gegen das Recht auf freie Meinungsäußerung verstoßen könnte.

Die Senatoren Ron Wyden und Cynthia Lummis positionieren sich gegen das Justizministerium wegen seiner umstrittenen Auslegung der Gesetze in Bezug auf Kryptowährungen.

Sie beziehen sich darauf, dass Krypto-Software-Dienste wie Samourai Wallet und Tornado Cashals nicht lizenzierte Geldtransferdienstleister behandelt werden. Die Senatoren sind der Ansicht, dass dieser Ansatz die rechtlichen Grenzen überschreitet.

Wach auf, Garland!

Wyden und Lummis schickten einen ausführlichen Brief an Generalstaatsanwalt Merrick Garland, in dem sie darauf hinwiesen, dass das Financial Crimes Enforcement Network des Finanzministeriums Kryptodienstleistungen ohne Verwahrung noch nie als Geldtransferdienste eingestuft hat.

Diese Aktion wirft die Frage auf, warum das Justizministerium solche Dienste nun in diese Kategorie einordnet und damit riskiert, Softwareentwickler allein für das Schreiben und Teilen ihres Codes als Kriminelle zu klassifizieren.

Wyden erklärte konkret: „Ich bin besorgt, dass die Auslegung des Justizministeriums Softwareentwickler zu Kriminellen machen würde, nur weil sie Code schreiben und veröffentlichen, der von anderen verwendet wird – ein gefährlicherdent der jahrzehntelanger geltender Rechtsprechung widerspricht und ernsthafte Bedenken hinsichtlich des Ersten Verfassungszusatzes aufwirft.“

Diese Untersuchung folgt auf die jüngsten Ermittlungen der Bundesstaatsanwaltschaft gegen das Krypto-Datenschutzunternehmen Samourai. In dem Schreiben vom 9. Mai wird argumentiert, dass die Behandlung von Entwicklern von Software für nicht-verwahrende Krypto-Assets als potenzielle Kriminelle etablierten Rechtsauffassungen widerspricht.

Uneinigkeit über Defi

In dem Brief der Senatoren wird ferner auf eine kürzlich vom Justizministerium eingereichte Klage eingegangen, in der das Ministerium argumentierte, dass die FinCEN-Richtlinien zu Krypto-Mixern das Problem der „Kontrolle“ nicht ausreichend behandeln

Das US-Justizministerium ist der Ansicht, dass jeder Dienst, der den Geldtransfer ermöglicht, unter die rechtliche defieines „Geldtransferdienstleisters“ fällt und vergleicht dies mit der Datenübertragung über ein USB-Kabel.

Die Senatoren argumentieren jedoch, dass für eine solche Einstufung die tatsächliche Kontrolle über die Gelder erforderlich sei, ein Punkt, den viele Krypto-Dienste nicht erfüllen.

Der Brief an Garland äußert gravierende Bedenken hinsichtlich der weiten Auslegung des Gesetzes in Bezug auf nicht lizenzierte Geldtransferunternehmen. Er legt nahe, dass diese Auslegung den Anwendungsbereich des Bundesverbotsmaticerweitert und möglicherweise Amerikaner kriminalisiert, die an Kryptodienstleistungen ohne Verwahrung beteiligt sind.

Nach dem Bundesgesetz über Geldtransfergeschäfte besteht strafrechtliche Verantwortlichkeit unter drei Bedingungen: wenn eine Person von einem Bundesstaat zur Lizenzierung als Geldtransferdienstleister verpflichtet war, wenn eine Registrierung nach Bundesrecht erforderlich war oder wenn sie an Geldtransfers und illegalen Finanzgeschäften beteiligt war.

Gesetzliche Herausforderungen und Ausblick

Der Kongress ringt derzeit mit einem Gesetzesentwurf zur Festlegung umfassender US-Regeln für die Digital-Asset-Branche, einschließlich Schutzmaßnahmen gegen Geldwäsche.

Wichtige Gesetzesentwürfe werden voraussichtlich bald zur Abstimmung stehen, doch die Wahrscheinlichkeit, dass in diesem Jahr weitreichende Gesetze verabschiedet werden, bleibt gering. Daher muss das Justizministerium weiterhin auf der Grundlage bestehender Gesetze arbeiten, die, wie die Senatoren argumentieren, möglicherweise über ihren ursprünglichen Anwendungsbereich hinaus gedehnt werden.

Die von FinCEN vorgegebene Klarstellung besagt, dass Geldtransfer die Annahme von Bargeld von einer Person und dessen Weiterleitung an eine andere Person beinhaltet, was den direkten Empfang und die Kontrolle der Vermögenswerte voraussetzt.

„Diese Argumentation entspricht auch dem gesunden Menschenverstand. Vermögenswerte wie Bitcoin sind zwar digital, aber nicht so formlos wie Wärme oder Elektrizität. Bitcoinhaben jederzeit einen eindeutigen, einseitigen Besitzer. Wenn ein Nutzer Bitcoin an jemand anderen übertragen möchte, signiert er mit seinem privaten Schlüssel eine Transaktion, die die Bitcoinan eine neue Adresse überträgt.“.

Lummis & Wyden

Diese defiist wichtig, da sie verhindert, dass andere Dienstleister wie Internet- oder Postdienste, die Informationen im Zusammenhang mit Zahlungen übermitteln, versehentlich als Geldtransferunternehmen eingestuft werden.

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