US-Senat stimmt abschließend über Stablecoin-Gesetz ab

- Der US-Senat hat für den 17. Juni eine Schlussabstimmung über den GENIUS Act zur Regulierung von Stablecoins angesetzt.
- Der Gesetzentwurf genießt parteiübergreifende Unterstützung, stößt aber wegen Verbraucherschutzfragen und Interessenkonflikten im Zusammenhang mit Trump auf Kritik.
- Zwei Ausschüsse des Repräsentantenhauses treiben ebenfalls entsprechende Kryptogesetze voran, was auf eine wachsende Dynamik bei der Regulierung digitaler Vermögenswerte hindeutet.
Der US-Senat hat die Schlussabstimmung über den Guiding and Establishing National Innovation for US Stablecoins (GENIUS) Act für Dienstag, den 17. Juni, angesetzt.
Dieses Gesetz, das einen umfassenden Regulierungsrahmen für Stablecoins schaffen soll, hat im Vorfeld seiner möglichen Verabschiedung.
Die Ankündigung erfolgte im Anschluss an eine Verfahrensabstimmung des US-Senats über den GENIUS Stablecoin Act am Donnerstag, den 12. Juni, die möglicherweise zu einer neuen Krypto-Regulierung führen könnte.
Der Gesetzentwurf zielt darauf ab, einen regulatorischen Rahmen für Stablecoins im Kryptobereich einzuführen – ein Meilenstein für die wachsende Branche, da mit einem Anstieg des Handels und der On-Chain-Aktivitäten zu rechnen ist.
John Thune glaubt, dass der GENIUS Act Kryptowährungen zu einem alltäglichen Bestandteil machen wird
Mehrheitsführer John Thune rief zur die Kongressmitglieder Abstimmung über den Gesetzentwurf auf. Damit bekräftigt er viele der Argumente von US-Präsidentdent Trump zu digitalen Vermögenswerten, beispielsweise, dass das Gesetz dazu beitragen werde, die USA zur Krypto-Hauptstadt der Welt zu machen.
Mit 68 zu 30 Stimmen stimmte der US-Senat für die Weiterleitung des GENIUS Act. Dies geschah mehr als einen Monat nach dessen Einbringung.
Mehrere Senatoren, darunter auch Demokraten, stimmten für die Beendigung der Debatte über den Gesetzentwurf, wodurch dieser auf den Weg für eine Debatte und eine Abstimmung im Plenum gelangte, bevor er möglicherweise zur weiteren Diskussion an das Repräsentantenhaus weitergeleitet wird.
Thune betonte, dass sie Kryptowährungen zu einem alltäglichen Bestandteil des Lebens machen wollen und dass der GENIUS Act ihnen dabei helfen wird.
Er erklärte ferner, dass der Kongress noch mehr Arbeit im Bereich digitaler Vermögenswerte zu leisten habe, und bezog sich dabei auf einen separaten Gesetzentwurf zur Marktstruktur, der derzeit im Repräsentantenhaus verhandelt werde.
Bezüglich des von Thune erwähnten Gesetzentwurfs stimmten am Dienstag zwei Ausschüsse des Repräsentantenhauses dafür, mit dem CLARITY Act fortzufahren, womit der Weg für eine baldige Abstimmung im Plenum frei ist.
Analysten weisen darauf hin, dass die USA bei Verabschiedung des Gesetzes eine Vorreiterrolle bei der weltweiten Regulierung digitaler Währungen einnehmen könnten. Ihrer Argumentation zufolge könnte diese wichtige Bundesrichtlinie neue Standards für Regulierungsbehörden setzen, die andere Kryptowährungen prüfen.
Senatorin Elizabeth Warren fordert den Senat auf, Trumps Korruption zu stoppen
Trotz der Feierlichkeiten zum erfolgreichen Abschluss des GENIUS Acts äußerte Senatorin Elizabeth Warren aus Massachusetts im Senat „ernsthafte Bedenken“ hinsichtlich des Gesetzes. Sie kritisierte, dassder .Senat das Problem nicht angegangen sei, indem er über einige parteiübergreifende Änderungen nicht abgestimmt habe
Sie wiederholte auch Fragen vieler Demokraten zu Trumps Verbindungen zu seiner von seiner Familie unterstützten Krypto-Plattform World Liberty Financial und zu den Vorwürfen, dass Unterstützer, die seine Meme-Währung besitzen, zum Abendessen eingeladen würden und Zugang zumdenthätten.
Warren erklärte, dass Trumps Krypto-Geschäft es ihm ermögliche,dentGefälligkeiten wie Zollerleichterungen, Begnadigungen und Regierungsjobs problemlos gegen Hunderte von Millionen, vielleicht sogar Milliarden, von ausländischen Staaten, wohlhabenden Einzelpersonen und großen Unternehmen einzutauschen.
Laut Warren unterstützt der Senat mit der Verabschiedung des GENIUS Act diese Korruption und trägt zu deren Ausbreitung bei. Sie fügte hinzu, dass der GENIUS Act zahlreiche Lücken aufweise und es ihm an einemtronSchutz, Verbrauchersicherheit und finanzieller Stabilität mangele.
Während viele Demokraten für die Beendigung der Debatte stimmten, fordern einige die Republikaner weiterhin auf, eine Änderung des GENIUS-Gesetzes in Erwägung zu ziehen. Es bleibt jedoch unklar, ob der Gesetzentwurf im Repräsentantenhaus, wo die Republikaner nur über eine knappe Mehrheit verfügen, die nötige Unterstützung finden wird, um verabschiedet zu werden.
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