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Krypto-Handelsbots: US-Regulierungsbehörden warnen vor KI-gestützten Systemen

VonJoseph KatalaJoseph Katala
Lesezeit: 2 Minuten
Kryptowährungen

Kryptowährungen

  • US-Regulierungsbehörden warnen Investoren vor KI-Handelsbots auf dem Kryptomarkt und weisen darauf hin, dass diese keine Gewinne garantieren können.
  • Der zunehmende Einsatz von KI-Bots im Kryptohandel hat Bedenken hinsichtlich Betrugs hervorgerufen, insbesondere bei neuen Anlegern.
  • Behauptungen über tägliche Renditen dieser Bots stoßen aufgrund der Unberechenbarkeit von Kryptowährungen auf Skepsis.

Die Vereinigten Staaten, Heimat eines schnell wachsenden Kryptowährungsmarktes, verfügen über zwei wichtige Regulierungsbehörden, die diesen Bereich überwachen: die Securities and Exchange Commission (SEC) und die Commodity Futures Trading Commission (CFTC). 

Die anhaltende Debatte darüber, welche Behörde zuständig ist, hat Unsicherheit geschaffen. Während die CFTC die meisten Altcoins als Rohstoffe einstuft, vertritt die SEC eine gegenteilige Position. 

Die jüngste Warnung der CFTC an Krypto-Investoren

Die CFTC hat in ihrer jüngsten Mitteilung mit dem Titel „Kundenhinweis: Warnung vor Betrug durch künstliche Intelligenz“ eine eindringliche Warnung an Kryptowährungsanleger ausgesprochen. Diese Mitteilung unterstreicht die Besorgnis der Behörde über die zunehmende Verbreitung KI-gesteuerter Handelsbots auf dem Kryptomarkt.

In letzter Zeit hat die Beliebtheit KI-gestützter Trading-Bots sprunghaft zugenommen. Dieser Anstieg lässt sich unter anderem auf die Markteinführung von ChatGPT, einem KI-Sprachmodell, im November 2022 zurückführen. Obwohl KI ihre Fähigkeiten bereits in verschiedenen Bereichen unter Beweis gestellt hat, könnte sie sich als Allheilmittel für erfolgreiches Trading erweisen. 

Besorgniserregend ist, dass diese KI-Algorithmen Investoren oft als bahnbrechende Erfindungen präsentiert werden. Die CFTC möchte klarstellen: KI kann, genau wie Menschen, die Zukunft nicht vorhersagen.

Die Risiken von KI-gestützten Krypto-Handelsbots

Die CFTC warnt Anleger in ihrer Mitteilung vor den Risiken von KI-gestützten Handelsrobotern. Sie betont, dass künstliche Intelligenz zwar leistungsstark ist, aber in der volatilen Welt der Kryptowährungen keine profitablen Ergebnisse garantieren kann.

„Die Verbreitung von Social-Media-Plattformen und ‚Influencern‘ macht es Betrügern noch einfacher, Fehlinformationen zu verbreiten“, warnt die Behörde.

Melanie Devoe, Direktorin des Büros für Kundenaufklärung und Öffentlichkeitsarbeit der CFTC, mahnt Anleger zur Wachsamkeit und Vorsicht vor Täuschung. Wo Vertrauen fehlt, locken Betrüger ahnungslose Menschen oft mit erfundenen Handelsstrategien. Durch die Kombination von KI und Kryptowährungen entwickeln diese Betrüger immer überzeugendere Geschichten.

Die CFTC räumt ein, dass neue Anleger in diesem Bereich, die sich möglicherweise besser mit den Feinheiten auskennen müssen, besonders anfällig für diese betrügerischen Taktiken sind. Im April 2023 leiteten mehrere Aufsichtsbehörden in den USA rechtliche Schritte gegen einen KI-gestützten Handelsbot ein, der behauptete, mithilfe künstlicher Intelligenz tägliche Renditen von bis zu 2,2 % erzielen zu können.

Die Skepsis gegenüber solchen Behauptungen ist verständlich. Könnte ein KI-Bot konstant tägliche Renditen von 2 % oder gar 1 % erzielen, hätte er das Potenzial, innerhalb weniger Monate ein enormes Vermögen anzuhäufen. Es stellt sich die Frage: Warum sollten die Entwickler solch lukrativer Algorithmen monatliche Abonnements anbieten, wenn sie durch Zinseszinsen ein Vermögen anhäufen könnten?

Die Herausforderung der Kryptovolatilität

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die dem Markt inhärente Volatilität. Selbst wenn KI-Bots Daten mit höchster Genauigkeit analysieren könnten, wären sie dennoch nicht in der Lage, die spekulativen Kursanstiege und die durch Nachrichten ausgelösten Preisschwankungen vorherzusagen, die die Bewegungen von Kryptowährungen häufig defi.

Im Juni 2023 machte das Blockchain-Analyseunternehmen Arkham Intelligence auf einen interessantendent aufmerksam. Sie berichteten über einen Fall, in dem ein Kryptowährungs-Handelsbot einen Blitzkredit in Höhe von 200 Millionen US-Dollar aufnahm, aber lediglich einen bescheidenen Gewinn von 3,24 US-Dollar erzielte.

In diesem Zusammenhang haben einige große Kryptowährungsbörsen, wie beispielsweise Bitget, den Einsatz von KI-Bots auf ihren Plattformen geprüft.

Im Juli 2023 erklärte Gracy Chen , CEO von Bitget , dass ihr KI-Bot, der Commodities Trading Advisor, kontinuierlich historische Strategiedaten empfängt, analysiert und verarbeitet. Dadurch lernt und passt sich der Bot mit der Zeit an.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Joseph Katala

Joseph Katala

Joseph ist ein erfahrener Experte in der Krypto- und Blockchain-Branche mit über drei Jahren Berufserfahrung. Sein Fachwissen umfasst ein breites Spektrum an Aufgaben, von der Erstellung von Krypto-Artikeln und -Analysen bis hin zur Blockchain-Entwicklung. Mit seiner tiefen Leidenschaft für das transformative Potenzial dieser Technologien engagiert er sich dafür, das Verständnis für Krypto und Blockchain durch Medienarbeit zu fördern.

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