US-Staatsanwälte fordern strengere Kautionsbedingungen für Binance Gründer Changpeng Zhao

- Die Staatsanwaltschaft beantragt angesichts Zhaos Geständnis eine Erhöhung der Kaution.
- Zhaos Anwaltsteam bestreitet die vorgeschlagenen Beschränkungen.
- Im Fall Binance Gründers herrscht weiterhin Ungewissheit über das Strafmaß.
Angesichts der bevorstehenden Verurteilung des Binance Gründers Changpeng Zhao wegen Verstoßes gegen Bundesgesetze zur Bekämpfung der Geldwäsche haben US-Staatsanwälte beim Gericht eine Verschärfung der Kautionsbedingungen beantragt.
Dieser Schritt erfolgt, während Zhao im April auf sein Urteil wartet, nachdem er sich Ende November schuldig bekannt hatte, kein wirksames Programm zur Bekämpfung der Geldwäsche aufrechterhalten zu haben, wie aus Gerichtsakten hervorgeht.
Neue Kautionsbedingungen für Changpeng Zhao
Die neu vorgeschlagenen Bedingungen, die in den Gerichtsakten dargelegt wurden, erfordern, dass Zhao der Staatsanwaltschaft und den Bewährungsdiensten mindestens drei Tage vor jeder Inlandsreise eine Benachrichtigung zukommen lässt, damit diese die Möglichkeit haben, mögliche Einwände zu erheben.
Zhao wäre zudem verpflichtet, seinen kanadischen Reisepass abzugeben und dürfte ohne ausdrückliche Genehmigung des Gerichts keinen neuen beantragen. Auch jede Änderung seines Wohnsitzes bedürfte der vorherigen Zustimmung des Gerichts.
Einwände des Anwaltsteams von Zhao
Laut der Klage haben Zhaos Anwälte die vorgeschlagenen Kautionsbedingungen angefochten. Die Einwände folgen auf die Entscheidung von Richter Richard Jones Mitte Dezember, der Zhao die Ausreise aus den Vereinigten Staaten untersagte.
Der Richter nannte Zhaos beträchtlichen Reichtum und seine fehlenden Verbindungen zu den USA als Faktoren, die eine Flucht auslösen könnten, sollte ihm die Rückkehr in seine Heimat in den Vereinigten Arabischen Emiraten gestattet werden.
Antrag der Staatsanwaltschaft auf strengere Maßnahmen
In dem jüngsten Antrag an das US-Bezirksgericht in Seattle hoben die Staatsanwälte Empfehlungen von Bewährungshelfern hervor, die weitere Einschränkungen von Zhaos Bewegungsfreiheit befürworteten. Dies würde seine Reisen ausschließlich auf die westliche Region Washingtons und seinen derzeitigen Wohnort beschränken.
Bemerkenswerterweise schlugen die Vorverfahrensdienste auch eine „Anforderung zur Standortüberwachung“ vor, obwohl die Staatsanwaltschaft deren Umsetzung im Antrag nicht ausdrücklich gefordert hatte.
Zhaos aktueller Rechtsstatus
Zhao, ein kanadischer Staatsbürger, befindet sich weiterhin in den Vereinigten Staaten auf freiem Fuß gegen eine persönliche Bürgschaft in Höhe von 175 Millionen US-Dollar. Sein Anwaltsteam betonte, dass Zhaodie Verantwortung für seine Taten übernommen habe und hob hervor, dass er im Rahmen seiner Vereinbarung mit der Regierung eine persönliche Strafe in Höhe von 150 Millionen US-Dollar an die US-amerikanische Commodity Futures Trading Commission (CFTC) gezahlt habe.
Das Schuldbekenntnis ging einher mit der Vereinbarung von Binance, mehrere Bundesanklagen beizulegen, deren Summe sich auf über 4,3 Milliarden Dollar beläuft, wie das Justizministerium mitteilte.
Mögliche Strafzumessung und Erwägungen der Staatsanwaltschaft
Laut den bundesstaatlichen Strafrichtlinien drohen Zhao maximal 18 Monate Haft. Die Staatsanwaltschaft erwägt jedoch Berichten zufolge eine höhere Strafe. Generalstaatsanwalt Merrick Garland bezeichnete die Einigung mit Binance zuvor als „eine der höchsten Unternehmensstrafen in der Geschichte der USA“ und unterstrich damit die Bedeutung des Falls.
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