Gericht in Seattle bestätigt Schuldbekenntnis des ehemaligenBinance CEO Changpeng Zhao
- Binance Holdings und sein ehemaliger CEO Changpeng Zhao bekannten sich der Verstöße gegen US-amerikanische Gesetze zur Bekämpfung der Geldwäsche und gegen Sanktionen schuldig und stimmten einer Einigung in Höhe von 4,3 Milliarden US-Dollar zu.
- Changpeng Zhao trat nach seinem Schuldbekenntnis als CEO zurück, im Rahmen der Einigung mit den US-Behörden.
Binance Holdings und ihr ehemaliger Chef Changpeng Zhao haben eine Einigung mit den US-Behörden erzielt. Richter Richard Jones genehmigte die Vereinbarungen, wie aus Gerichtsakten des US-Bezirksgerichts für den westlichen Bezirk von Washington in Seattle hervorgeht. Diese Einigung folgt auf BinanceSchuldeingeständnis im November, gegen US-amerikanische Geldwäsche- und Sanktionsbestimmungen verstoßen zu haben. Die Kryptowährungsbörse stimmte einer Zahlung von über 4,3 Milliarden US-Dollar zu, was einen Wendepunkt im Spannungsfeld zwischen Kryptowährungsgeschäften und US-amerikanischem Recht darstellt.
Einzelheiten der rechtlichen Einigung von Binance
Binance, Betreiber der weltweit größten Kryptowährungsbörse Binance, sah sich mit Vorwürfen wegen Verstößen gegen den Bank Secrecy Act (BSA), der unterlassenen Registrierung als Geldtransferdienstleister und Verstößen gegen den International Emergency Economic Powers Act (IEEPA) konfrontiert. Die Einigung mit dem US-Justizministerium beinhaltet ein Schuldbekenntnis und die Verpflichtung zur Zahlung von über vier Milliarden US-Dollar. Changpeng Zhao, ebenfalls kanadischer Staatsbürger, bekannte sich schuldig, kein angemessenes, vom BSA vorgeschriebenes Programm zur Bekämpfung der Geldwäsche implementiert zu haben. Dieses Eingeständnis führte zu seinem Rücktritt als CEO.
Letzte Woche gab Zhao seinen Posten als Vorsitzender des Verwaltungsrats von Binanceauf und verlor damit jeglichen Einfluss auf die Führung der Plattform. Dieser Schritt reduzierte auch sein Interesse an der US-Niederlassung der Börse auf ein rein wirtschaftliches.
CZ und Binance
Die Gerichtsdokumente verdeutlichen BinanceFokus auf schnelles Wachstum und Gewinnmaximierung, oft auf Kosten der Einhaltung US-amerikanischer Gesetze. Seit ihrer Gründung im Jahr 2017 erlangte die Kryptobörse rasch Bekanntheit, maßgeblich dank ihrer großen US-amerikanischen Kundschaft. Aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit mit US-Kunden war Binance verpflichtet, sich beim Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN) als Finanzdienstleistungsunternehmen zu registrieren. Darüber hinaus musste das Unternehmen ein effektives Programm zur Bekämpfung von Geldwäsche einrichten, um dessen Missbrauch für Geldwäscheaktivitäten zu verhindern.
Darüber hinaus gab es in letzter Zeit Neuigkeiten zu Zhaos Aktivitäten auf X nach seinem Rücktritt als Binance -CEO und seinem Schuldeingeständnis. In der vergangenen Woche teilte er Details über sein Mittagessen, repostete eine Nachricht des neuen CEO der Kryptobörse, Richard Teng, und sprach über das Eingehen von Risiken. In einem seiner Beiträge erwähnte Zhao, dass er vor zehn Jahren seinen Job gekündigt, sein Haus verkauft und in Bitcoininvestiert hatte, und räumte ein, dass nicht jeder diesen Weg gehen sollte. Er betonte, wie wichtig es sei, das eigene Risikoprofil zu kennen und Risikomanagement zu erlernen, um fundierte Entscheidungen treffen zu können.
Der jüngste Gerichtsprozess von Binanceunterstreicht jedoch die zunehmende Kontrolle und den regulatorischen Druck, dem die Kryptowährungsbranche ausgesetzt ist, insbesondere im Hinblick auf die Einhaltung der Geldwäschebekämpfungsstandards und der US-Gesetze.
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