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Die ausländischen Direktinvestitionen der USA brechen auf 52,8 Milliarden Dollar ein

VonNellius IreneNellius Irene
3 Minuten Lesezeit
  • Die ausländischen Direktinvestitionen in den USA sinken von 79,9 Milliarden US-Dollar im vierten Quartal 2024 auf 52,8 Milliarden US-Dollar.
  • Der Rückgang spiegelt die Unsicherheit der Unternehmen hinsichtlich der Zollpolitik vondent Donald Trump wider.
  • Der Rückgang könnte jedoch nur vorübergehend sein, da ausländische Unternehmen milliardenschwere Projekte in den USA starten.

Laut Angaben des US-Handelsministeriums sanken die ausländischen Direktinvestitionen (FDI) in den USA im ersten Quartal 2025 auf 52,8 Milliarden US-Dollar, gegenüber revidierten 79,9 Milliarden US-Dollar im vierten Quartal 2024.

Der Rückgang fiel zeitlich mit der wirtschaftlichen Unsicherheit im Zusammenhang mit der Zollpolitik vondent Donald Trump zusammen.

Die Abschwächung dürfte jedoch nur von kurzer Dauer sein, da mehrere ausländische Unternehmen landesweit milliardenschwere Produktionsprojekte starten. Auch die Übernahme von US Steel durch Nippon Steel für fast 15 Milliarden US-Dollar wird die ausländischen Direktinvestitionen in den kommenden Quartalen voraussichtlich ankurbeln.

Trumps Zollpolitik behindert Investitionen in den USA und bremst die Wirtschaft 

Die geringeren ausländischen Direktinvestitionen im ersten Quartal trugen dazu bei, dass sich das US-Leistungsbilanzdefizit auf ein Rekordhoch von 450,2 Milliarden Dollar ausweitete, defivorzogen Trumps hohen Zöllen.

Das Bureau of Economic Analysis des US-Handelsministeriums gab außerdem bekannt, dass die Daten zum Leistungsbilanzüberschuss des vierten Quartals auf 312,0 Milliarden US-Dollar korrigiert wurden, anstatt der zuvor gemeldeten 303,9 Milliarden US-Dollar.

Die Daten zur Leistungsbilanz messen den Nettoverkehr von Waren, Dienstleistungen und Investitionen in und aus dem Land. Bemerkenswert ist, dass ein hohes und langjähriges US-Handelsdefizit defisowie Unternehmensfusionen und -übernahmen.

Unterdessen waren die ausländischen Direktinvestitionen im ersten Quartal in Dollar ausgedrückt die geringsten seit den 42,4 Milliarden Dollar im vierten Quartal 2022, einer Zeit hoher Inflation nach der Pandemie.

Abgesehen von diesem Rückgang lagen die vierteljährlichen ausländischen Direktinvestitionen seit dem Abklingen der COVID-19-Pandemie bei über 61 Milliarden US-Dollar und erreichten im dritten Quartal 2021 einen Höchststand von 135 Milliarden US-Dollar, wie das Handelsministerium mitteilte.

Ökonomen warnen davor, dass die anhaltende Unsicherheit im Zusammenhang mit Trumps Zöllen Unternehmen bei Investitionsentscheidungen behindern und das Wirtschaftswachstum verlangsamen könnte. 

Andererseits behauptet Trump, dass seine Zölle einen Investitionsboom auslösen, da Unternehmen versuchen, die Produktion in die USA zurückzuverlagern, um diese Zölle zu umgehen. 

Paul Ashworth, Chefökonom für Nordamerika bei Capital Economics, äußerte seine Meinung zu dem Diskussionsthema. 

Laut Ashworth könnten Unsicherheiten zwar einige Investitionsentscheidungen beeinflusst haben, die vierteljährlichen ausländischen Direktinvestitionen seien jedoch schwer vorherzusagen und könnten von spezifischen Transaktionen wie Fusionen, Übernahmen oder Großprojekten beeinflusst werden.

Er bezeichnete die Zahlen des ersten Quartals als „wahrscheinlich nur Rauschen“, anstatt auf ein ernsteres Problem im Zusammenhang mit ausländischen Direktinvestitionen in den USA hinzuweisen. 

Ökonomen warnen vor dem längerfristigen Risiko für den Dollar

Im ersten Quartal das US-Leistungsbilanzdefizit defihistorischen Höchststand, weil Unternehmen in Windeseile Importe auf den Markt brachten, um den hohen Zöllen von Präsidentdent Trump auf importierte Waren zu entgehen.

Das Bureau of Economic Analysis des US-Handelsministeriums teilte mit, dass das defi, ein Maß für den Waren-, Dienstleistungs- und Investitionsfluss in die und aus den Vereinigten Staaten, von 138,2 Milliarden US-Dollar bzw. 44,3 % auf einen Rekordwert von 450,2 Milliarden US-Dollar gestiegen sei.

Die Daten für das vierte Quartal wurden revidiert und weisen nun ein Defizit von 312,0 Milliarden US-Dollar anstelle der im Vormonat gemeldeten 303,9 Milliarden US-Dollar aus. Befragte Ökonomen hatten zudem mit einem Anstieg des defiim vierten Quartal auf 443,3 Milliarden US-Dollar gerechnet.

Das defientsprach 6,0 % des Bruttoinlandsprodukts und war damit das höchste seit dem dritten Quartal 2006, als es 6,3 % betrug. Es lag über den 4,2 % im Oktober-Dezember-Quartal.

Die Warenimporte stiegen um 158,2 Milliarden US-Dollar auf ein Rekordhoch von 1,00 Billionen US-Dollar. Dieser Anstieg wurde hauptsächlich durch Sachgold und Konsumgüter, insbesondere Medikamente, dentund pharmazeutische Produkte, getragen.

Im Gegensatz dazu sanken die Dienstleistungsimporte um 1,8 Milliarden US-Dollar auf 217,8 Milliarden US-Dollar. Hauptgrund für diesen Rückgang waren geringere Zahlungen für die Nutzung geistigen Eigentums, beispielsweise für Lizenzen für Forschungs- und Entwicklungsergebnisse.

Dennoch warnten Ökonomen, dass das wachsende Leistungsbilanzdefizit und das steigende defider US-Regierung ein langfristiges Risiko für den Dollar darstellen. Zudem haben Trumps pauschale Zölle den Status des Dollars als sicheren Hafen etwas geschmälert.

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