NEUESTE NACHRICHTEN
FÜR SIE AUSGEWÄHLT
WÖCHENTLICH
BLEIBEN SIE AN DER SPITZE

Die besten Krypto-Einblicke direkt in Ihren Posteingang.

Das US-Finanzministerium zieht Berufung zurück, nachdem die Sanktionen gegen Tornado Cash für nicht durchsetzbar erklärt wurden

VonJai HamidJai Hamid
Lesezeit: 2 Minuten
Das US-Finanzministerium zieht Berufung zurück, nachdem die Sanktionen gegen Tornado Cash für nicht durchsetzbar erklärt wurden
  • Das US-Finanzministerium hat seine Berufung gegen die Sanktionen gegen Tornado Cash zurückgezogen, nachdem es sich mit Coin Center auf die Abweisung der Klage geeinigt hatte.
  • Das Berufungsgericht des 11. Bezirks hob das Urteil auf und beendete damit die Durchsetzung der Sanktionsrichtlinien.
  • Der Mitbegründer von Tornado Cash Roman Storm, muss sich am 14. Juli weiterhin wegen Geldwäsche von über einer Milliarde Dollar vor Gericht verantworten.

Das US-Finanzministerium hat seine Berufung gegen Tornado Cashzurückgezogen und damit einen Rechtsstreit über die gegen das Krypto-Tool verhängten Wirtschaftssanktionen offiziell beendet.

Diese Entscheidung wurde beim Elften Bundesberufungsgericht eingereicht, welches das Urteil daraufhin aufhob und das Untergericht anwies, den Fall vollständig abzuweisen.

Das Urteil bedeutet, dass die Regierungsrichtlinien zur Durchsetzung dieser Sanktionen nun hinfällig sind. Dies geschah, nachdem Coin Center und das Finanzministerium sich, wie bestätigte Bloomberg Law

Bereits nach zwei Absätzen des Urteils wird deutlich, dass das Finanzministerium diesen Rechtsstreit nicht mehr führen wollte. Das Gericht hatte am 19. November mündliche Verhandlungen geführt, aber kein Urteil gefällt. Statt abzuwarten, stellten beide Seiten einen gemeinsamen Antrag auf Aufhebung des Urteils, dem stattgegeben wurde.

Bei dem betreffenden Tool, Tornado Cash, handelt es sich um einen in Russland entwickelten Krypto-Mixer. Mit diesem jüngsten Schritt ist seine Platzierung auf der Sanktionsliste nun hinfällig.

Storm steht trotz der Einigung im Fall der Tornado Cash -Sanktionen weiterhin vor Gericht

Der zivilrechtliche Streit um die Sanktionen ist zwar beigelegt, doch Storms Strafprozess schreitet voran. Die Anklagepunkte sind deutlich schwerwiegender als alles, was die US-Börsenaufsicht SEC erhoben hat. Storm soll am 14. Juli vor Gericht stehen.

Das US-Justizministerium behauptet, Storm und sein Entwicklerkollege Roman Semenov seien für die Geldwäsche von über einer Milliarde Dollar verantwortlich, von denen ein Teil angeblich von der Lazarus-Gruppe, einer nordkoreanischen Hackerorganisation, die mit massiven Krypto-Diebstählen in Verbindung gebracht wird.

Trotz der schwerwiegenden Anschuldigungen haben sich die US-Gerichte gegenüber der von Storm und seinen juristischen Verbündeten vorgebrachten Verteidigung offener gezeigt.

Storm, unterstützt von Coinbase und der Ethereum Foundation, argumentiert, dass die Regierung Softwarecode und nicht Handlungen ins Visier nimmt. Die gesamte Verteidigung stützt sich auf diesen Punkt. Und obwohl dies zunächst unwahrscheinlich schien, gewinnt es zunehmend an trac. Ein separates Zivilverfahren basiert ebenfalls auf diesem Argument und erhöht den juristischen Druck auf die Regierung.

Im Mai 2024 wurde Alexey Pertsev, ein weiterer Entwickler von Tornado Cash , von einem niederländischen Gericht wegen Geldwäsche verurteilt und zu fünf Jahren Haft verurteilt. Er hatte argumentiert, dass die Smarttracauf Tornado Cash maticablaufen und er keine direkte Kontrolle darüber habe.

Die Richter wiesen diese Begründung zurück und sprachen ihn trotzdem schuldig.

Lesen Sie Krypto-News nicht nur, sondern verstehen Sie sie. Abonnieren Sie unseren Newsletter. Er ist kostenlos.

Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtrondentdentdentdentdentdentdentdent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

MEHR … NACHRICHTEN
DEEP CRYPTO
CRASH-KURS