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Ungeschwärzte FDIC-Schreiben zum „OCP 2.0“-Protokoll enthüllen mutmaßliche Anti-Krypto-Kampagne

VonSneha MuraliSneha Murali
Lesezeit: 3 Minuten
  • Die FDIC hat Banken angewiesen, die Zusammenarbeit mit Kryptofirmen wie Coinbase einzustellen.
  • Krypto-Unternehmen argumentieren, dass die Maßnahmen der FDIC geheimnisvoll und schädlich für ihre Geschäfte seien.
  • Unklare Regulierungen schaffen Unsicherheit über die Zukunft des Krypto-Bankings.

Die FDIC hat Banken angewiesen, die Zusammenarbeit mit Krypto-Unternehmen wie Coinbase einzustellen. Dies schürt die Befürchtung, dass Kryptowährungen vom traditionellen Bankwesen abgeschnitten werden, ähnlich wie bei der „Operation Choke Point“ im Jahr 2013. Coinbase und andere Krypto-Unternehmen argumentieren, dass diese intransparenten Maßnahmen ihren Geschäften und Kunden schaden. Während die Gesetzgeber den Fall untersuchen, ist die Zukunft des Krypto-Bankings ungewiss.

Kürzlich wurde ein ungeschwärzter Brief der Federal Deposit Insurance Corporation veröffentlicht, der einen Plan enthüllte, der Banken daran hindern soll, Geschäfte mit Kryptowährungsunternehmen zu tätigen.

Die FDIC hat die Banken angewiesen, die Zusammenarbeit mit Krypto-Unternehmen einzustellen

Erst nach einer gerichtlichen Anordnung, die mehr Transparenz von der FDIC , erhielt Coinbase Global Inc. endlich die Dokumente, die das Unternehmen so lange angefordert hatte.  Die sogenannten „Pause Letters“ wiesen die Banken an, Transaktionen im Zusammenhang mit Kryptowährungen einzustellen oder zu verzögern.

Die Enthüllung hat einen Aufschrei ausgelöst, da die Behörde angeblich systematisch versucht habe, die Verbindung des Kryptohandels zum Bankwesen zu unterbrechen – ein Vorgehen, das Beobachter als „Operation Chokepoint 2.0“ bezeichnen

Coinbase-Rechtschef Paul Grewal kritisierte die FDIC dafür, die Schreiben nicht herausgegeben zu haben. Er wies darauf hin, dass die Behörde „wie durch Zauberhand zwei weitere Aussetzungsschreiben gefunden“ habe, obwohl sie zuvor erklärt hatte, einer gerichtlichen Anordnung vollständig Folge geleistet zu haben.

Richterin Ana C. Reyes hatte bereits darauf hingewiesen, dass die FDIC zu viele Schwärzungen vorgenommen habe, und sie angewiesen, weniger zensiertes Material anzuzeigen.

Kürzlich veröffentlichte Schreiben zeigen, dass Banken angewiesen wurden, ihre Kryptowährungsprojekte einzustellen oder zurückzufahren, von einfachen Bitcoin -Handelsgeschäften bis hin zu komplexeren Investitionsplänen für digitale Vermögenswerte.

Es wurde als die ursprüngliche Operation Choke Point bezeichnet. Im Jahr 2013 initiierte das US-Justizministerium ein Programm. Ziel war es, regulatorischen Druck auf Banken auszuüben, damit diese ihre Geschäftsbeziehungen zu einer Reihe von „risikoreichen“, aber völlig legitimen Unternehmen, darunter Kurzzeitkreditgeber und Waffenhändler, abbrechen.

In dieser Krypto-Phase erhielten die Banken nur vage Hinweise auf Regulierungsmaßnahmen. Daher herrschte Unsicherheit darüber, ob die Bedienung von Kryptowährungskunden unerwünschte Aufmerksamkeit oder Strafen nach sich ziehen würde.

Die Kryptoindustrie reagiert und blickt in die Zukunft

Diese Enthüllungen erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem der Druck für klare Regeln zur Aufsicht über digitale Vermögenswerte noch größer ist. Coinbase und andere entgegnen, dass diese Geheimhaltungspraktiken echte Kryptowährungsunternehmen dazu veranlassen, in Länder mit weniger strengen Regelungen abzuwandern.

Diese Situation verschärft die Probleme für Verbraucher und das gesamte Finanzsystem. Kritiker entgegnen, dass Regulierungsbehörden Regeln transparent erlassen sollten, anstatt sich hinter Anordnungen zu verstecken, die ganze Branchen schädigen.

Möglicherweise stehen Anhörungen im Kongress bevor, da die Abgeordneten großes Interesse zeigen. Den Anfang macht der Abgeordnete French Hill, der ungerechte Maßnahmen der Bundesregierung im Bereich Kryptowährungen untersuchen und, wenn möglich, ändern möchte.

Donald Trump hatte Leute damit beauftragt, sich darum zu kümmern; sie werden Behörden wie der FDIC und der SEC dabei helfen, ein besseres Gleichgewicht zu finden.

David Sacks, einer der im Gespräch befindlichen Kandidaten für den Posten des „Krypto-Zaren“, sollte diese Schreiben im Zuge seiner gründlichen Überprüfung der Krypto-Regulierungen genauer unter die Lupe nehmen. Die redigierten Fassungen verschleiern nicht die Bedenken der FDIC hinsichtlich Kryptowährungen im Bankwesen.

Offenbar wurden Banken angewiesen, Dienstleistungen im Bereich digitaler Vermögenswerte einzuschränken oder zu verzögern, was Innovationen in regulierten Finanzbereichen bremsen könnte. Befürworter argumentieren, diese strenge Regulierung schütze die Verbraucher und das Vertrauen in das Bankensystem.

Allerdings argumentieren einige, dass eine Abschottung von Kryptowährungen in einem anderen Bereich zu Problemen führen und ein potenziell vielversprechendes neues Segment der Finanztechnologie behindern könnte.

Der Konflikt zwischen Bundesbehörden und Krypto-Enthusiasten deutet auf eine tieferliegende Spannung in der amerikanischen Finanzregulierung hin. Anstelle von undurchsichtigen, hinter verschlossenen Türen stattfindenden Eingriffen fordern sie Offenheit, Transparenz und einheitliche Regeln.

Genau vor diesem Hintergrund wägen die Bundesbehörden die Risiken unregulierter Vermögenswerte gegen die Vorteile der Förderung des Wachstums in einem aufstrebenden Technologiesektor ab.

Letztendlich wird sich zeigen, ob solche neuen Erkenntnisse zu grundlegenden politischen Änderungen führen oder die bestehenden Regelungen beibehalten. Der Gerichtssieg von Coinbase deutet jedoch darauf hin, dass Kryptowährungsunternehmen im Kampf gegen Regeln immer mutiger werden und diese zumindest präzisieren könnten.

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