Ein US-Gesetzentwurf sieht vor, dass privates Personal die Beschlagnahmung von Kryptowährungen bei Einziehungen durchsetzt

- Der Abgeordnete David Schweikert aus Arizona hat einen Gesetzentwurf eingebracht, der vorsieht, dass privates Personal die Beschlagnahmung von Kryptowährungen durchführt.
- Kryptowährungsbeschlagnahmungen erfolgen unter den erforderlichen Bedingungen nach Genehmigung durch den US-dent.
- Der Diebstahl von Kryptowährungen in den Vereinigten Staaten erreichte im Juli 142 Millionen Dollar; die beschlagnahmten Vermögenswerte könnten zur Aufstockung der Kryptoreserven verwendet werden.
Ein neuer Gesetzentwurf in den Vereinigten Staaten ist in Arbeit, der es dem US-dent ermöglichen soll, Schreiben an private Mitarbeiter auszustellen, um die Beschlagnahmung von Kryptowährungen durchzusetzen. Berichten zufolge brachte der Abgeordnete David Schweikert aus Arizona den Gesetzentwurf mit dem Titel „Scam Farms Marque and Reprisal Authorization Act of 2025“ im August ein.
Der Gesetzentwurf sieht den Einsatz staatlich sanktionierter Piraten zur Bekämpfung von Cyberkriminellen vor, die in den Vereinigten Staaten Chaos anrichten. Laut dem Entwurf sollen diese privat bewaffneten und ausgerüsteten Personen, die von der Regierung beauftragt werden, befugt sein, alle angemessenen Mittel einzusetzen, um Eigentum zu beschlagnahmen, Cyberkriminelle festzunehmen oder zu bestrafen, die der Präsidentdent Bedrohung ansieht.
Die Vereinigten Staaten werden ein neues Gesetz zur Beschlagnahme von Kryptowährungen verabschieden
Zu den im Gesetzentwurf hervorgehobenen Bedrohungen zählen Kryptowährungsdiebstahl, Betrug mit Schweineschlachtungen, Ransomware -Angriffe und der unbefugte Zugriff auf Computer, um an persönliche oder vertrauliche Informationen zu gelangen. Weitere Bedrohungen umfassendent, Online-Passworthandel und die Kompromittierung von Computern mit Schadcode. „Kriminelle Organisationen, die Cyberkriminalität und Zwangsarbeit einsetzen, stellen eine ungewöhnliche und außerordentliche Bedrohung für die wirtschaftliche und nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten dar“, heißt es in dem Gesetzentwurf.
Der Gesetzentwurf stuft Betrugsfälle als „Kriegsakte“ ein, die von Einzelpersonen, organisierten Kriminellen und ausländischen Regierungen gegen die Vereinigten Staaten verübt werden. Es handelt sich dabei um eine Wiederbelebung eines Gesetzes aus dem 18. Jahrhundert, das im Falle seiner Verabschiedung weitreichende Folgen für die Zukunft der Cybersicherheit und die Beschlagnahmung von Vermögenswerten haben könnte. Allein im Juli verzeichneten die Vereinigten Staaten Kryptoverluste durch Hackerangriffe in Höhe von über 142 Millionen US-Dollar. Bis 2025 werden die von kriminellen Organisationen gestohlenen digitalen Vermögenswerte voraussichtlich insgesamt über 3 Milliarden US-Dollar betragen.
Laut Daten von PeckShield gingen bei 17 separaten Angriffen auf den Kryptomarkt rund 142 Millionen US-Dollar verloren. CoinDCX verzeichnete dabei die größten Verluste. Neben CoinDCX, die im Juli einen Verlust von 44,2 Millionen US-Dollar hinnehmen musste, verlor auch die dezentrale Börse GMX 40 Millionen US-Dollar, wobei der Hacker die gestohlenen Gelder jedoch einige Tage später zurückgab. Zu den weiteren Top-Drei gehören die Börse Big One mit einem Verlust von 28 Millionen US-Dollar und WOO X mit einem Diebstahl von 12 Millionen US-Dollar.
Die beschlagnahmten Vermögenswerte könnten zur Stärkung der US-Kryptoreserven verwendet werden
US-Präsidentdent Trump unterzeichnete im Januar eine Exekutivanordnung zur Einrichtung einer Bitcoin und Kryptoreserve in den USA. Diese Reserve darf ausschließlich digitale Vermögenswerte aufnehmen, die durch Einziehungen und andere, nicht haushaltsbezogene Methoden erlangt wurden. Das bedeutet, dass gestohlene Kryptowährungen, die von US-Strafverfolgungsbehörden beschlagnahmt wurden, nach den üblichen Gerichtsverfahren an den Staat fallen können.
Im Juli reichten die Vereinigten Staaten eine Zivilklage ein, um über 20 Bitcoinim Wert von rund 2,3 Millionen US-Dollar zurückzufordern. Diese waren von der FBI-Niederlassung in Dallas, Texas, im Rahmen einer Operation gegen die Chaos-Ransomware-Hackergruppe beschlagnahmt worden. Das US-Justizministerium beschlagnahmte im selben Monat außerdem digitale Vermögenswerte im Wert von einer Million US-Dollar von der BlackSuit-Ransomware-Gruppe.
In diesem Monat hat das US-Justizministerium außerdem die Beschlagnahme von Kryptowährungen im Wert von 2,8 Millionen US-Dollar aus einer Wallet von Ianis Aleksandrovich Antropenko angeordnet. Antropenko wurde wegen Ransomware-Angriffen auf Unternehmen und Privatpersonen angeklagt. „Wie aus den freigegebenen Haftbefehlen hervorgeht, stammen die Kryptowährungen und anderen Vermögenswerte aus Ransomware-Aktivitäten (oder waren an deren Geldwäsche beteiligt)“, heißt es in der Mitteilung.
„Diese Vermögenswerte wurden auf verschiedene Weise gewaschen, unter anderem mithilfe des Kryptowährungs-Mixing-Dienstes ChipMixer, der 2023 in einer koordinierten internationalen Operation abgeschaltet wurde. Antropenko wusch Kryptowährungen auch, indem er sie gegen cash tauschte und dieses cash in strukturierten cash anlegte“, so das US-Justizministerium. Er wurde wegen Computerbetrugs und -missbrauchs, Verschwörung zum Computerbetrug und -missbrauch sowie Verschwörung zur Geldwäsche angeklagt.
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