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Die britische Polizei arbeitet nach einer Betrugsbeschlagnahme mit einer Anwaltskanzlei an einem Programm zur Vermögensrückgewinnung zusammen

VonOwotunse AdebayoOwotunse Adebayo
3 Minuten Lesezeit
Die britische Polizei arbeitet nach einer Betrugsbeschlagnahme mit einer Anwaltskanzlei an einem Programm zur Vermögensrückgewinnung zusammen
  • Die britische Polizei hat Pläne angekündigt, mit der Anwaltskanzlei Gowling WLG zusammenzuarbeiten, um die Rückgewinnung von Kryptowährungen im Falle von Betrug zu erleichtern.
  • Die Polizei erwähnte, dass die Partnerschaft beiden Parteien helfen würde, Gelder zurückzuerhalten, die unter normalen Umständen verloren gegangen wären.
  • Die britische Polizei verstärkt die Bemühungen zur Rückgewinnung digitaler Vermögenswerte und konnte rund 800.000 US-Dollar zurückerhalten, die einem 80-jährigen Mann durch Betrug entwendet worden waren.

Die britische Polizei hat nach einer erfolgreichen Beschlagnahme eine Partnerschaft mit einer Anwaltskanzlei für ein Programm zur Vermögensrückgewinnung geschlossen. Berichten zufolge hat die City of London Police in Zusammenarbeit mit der Anwaltskanzlei Gowling WLG ein zivilrechtliches Programm zur Vermögensrückgewinnung gestartet. Die Partnerschaft entstand nach einem erfolgreichen Pilotprojekt, bei dem beide Parteien erfolgreich 2 Millionen Pfund für ein älteres Opfer von Kryptowährungsbetrug zurückerlangten.

Die Partnerschaft konzentriert sich auf die Koordinierung der Bemühungen zwischen der britischen Polizei und anderen Beteiligten, darunter Opfer und deren Rechtsbeistand, um gestohlene Vermögenswerte zurückzuerlangen. Das Rückgewinnungsprogramm wird in Gebieten operieren, in denen Täter von Straftaten im Kryptobereich nicht strafrechtlich verfolgt werden können, und bietet Betrugsopfern, insbesondere im Zusammenhang mit digitalen Vermögenswerten, die Möglichkeit, eine Entschädigung zu fordern.

Die britische Polizei arbeitet mit Gowling WLG zusammen, um Betrugsopfern zu helfen

In einer Pressemitteilung erklärte Brid Holden, Direktor bei Gowling WLG, dass sich das Unternehmen über die Zusammenarbeit mit der britischen Polizei im Rahmen des Programms freue. „Nach einem erfolgreichen Pilotprojekt freuen wir uns, diese Initiative gemeinsam mit der City of London Police durchzuführen, um Betrugsfälle zu untersuchen und Opfern bei der Rückforderung verlorener Gelder zu helfen“, sagte er. Holden äußerte zudem die Hoffnung, dass die Initiative mehr Opfern helfen werde, Betrug anzuzeigen und das Bewusstsein für dieses Thema zu schärfen.

die gesamte Kryptoindustrie verlor im Jahr 2024 rund 9,9 Milliarden US-Dollar durch Betrüger. Bis Ende des Jahres wird mit weiteren Verlusten gerechnet. Gowling hofft, dass die Zusammenarbeit mit der City of London Police die Situation verbessern und die Verluste durch Kriminelle begrenzen wird. Auch wenn ein Teil der Verluste außerhalb ihrer Kontrolle liegt, stellt die Partnerschaft sicher, dass beide Parteien den Opfern die notwendige Hilfe zukommen lassen.

Auch die britische Polizei verfolgt dieses Ziel. Kriminalhauptkommissar Craig Mullish erklärte, dass im Falle von Betrug „der Verlust von Geld oder Vermögenswerten die Opfer nachhaltig belasten kann“. Untersuchungen der britischen Polizei haben jedoch gezeigt, dass die zivilrechtliche Vermögensrückgewinnung den Behörden auch im Kampf gegen die organisierte Kriminalität helfen und gleichzeitig das Vereinigte Königreich vor Betrug und anderen kriminellen Aktivitäten schützen kann.

Die britische Polizei beschleunigt die Aufklärung von Kryptobetrugsfällen

Im Bereich Kryptobetrug hat die britische Polizei in den letzten Monaten zahlreiche Fälle erfolgreich abgeschlossen . Ein ungewöhnlicher Fall ereignete sich vor einer Woche: Die britische Polizei arbeitete mit Anwaltskanzleien zusammen, um einem 80-jährigen Mann rund 670.000 US-Dollar zurückzuerlangen, die ihm durch Betrug entwendet worden waren. Die Polizei nutzte eine Aktualisierung des Proceeds of Crime Act 2002 und fror die gestohlenen digitalen Vermögenswerte ein.

Diese neue Befugnis ebnet jedoch den Weg für mehr Partnerschaften zwischen der britischen Polizei und Anwaltskanzleien, die sich bisher nicht immer als fähig erwiesen haben, gestohlene digitale Vermögenswerte wiederzuerlangen. Kanzleien können künftig ohne die Unterstützung erfahrenerer Kanzleien zusammenarbeiten. So wurde beispielsweise im vergangenen September in Großbritannien Klage gegen die Kanzlei Wealth Recovery Solicitors eingereicht. Ein Opfer eines Kryptobetrugs in Höhe von 818.000 US-Dollar warf der Kanzlei Fahrlässigkeit vor, da diese die gestohlenen Gelder nicht zurückerlangen konnte.

In diesem Fall fehlte der Anwaltskanzlei Wealth Recovery Solicitors angeblich die Expertise, die gestohlenen Vermögenswerte tracund die zur Rückgewinnung notwendigen rechtlichen Schritte einzuleiten. Die Kanzlei beantragte daher eine weltweite Sperrung der Blockchain.com-Konten, da die Details der BTC-Adresse mit den gestohlenen Vermögenswerten auf der Plattformadresse einsehbar waren. Der Fall gegen Wealth Recovery Solicitors wird von Ashley Fairbrother von Edmonds Marshall McMahon geführt, die bereits an einem kürzlich abgeschlossenen Fall der Rückgewinnung digitaler Vermögenswerte im Wert von 520.000 £ beteiligt war.

Fairbrother sprach über die Partnerschaft zwischen der City of London Police und Anwaltskanzleien und bezeichnete sie als Schritt in die richtige Richtung. „Nur durch solche Initiativen und gemeinsame Anstrengungen können wir hoffen, dem zunehmenden Ausmaß des Betrugs entgegenzuwirken“, sagte er. Er fügte hinzu, dass solche Beziehungen überall geknüpft werden sollten. „Genau diese Vereinbarungen müssen wir jetzt zwischen allen Polizeibehörden und spezialisierten Anwaltskanzleien des Privatsektors treffen, um die komplexen und sich rasant entwickelnden Kryptowährungsbetrügereien, mit denen dieses Land konfrontiert ist, zu bekämpfen“, ergänzte er.

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