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UniCredit plant die Einführung von BlackRock Bitcoin ETF-Optionen im Wert von 748 Milliarden Euro für Großinvestoren

VonHannah CollymoreHannah Collymore
Lesezeit: 2 Minuten,
UniCredit plant die Einführung von BlackRock Bitcoin ETF-Optionen im Wert von 748 Milliarden Euro für Großinvestoren
  • UniCredit bringt ein fünfjähriges, kapitalgeschütztes Anlagezertifikat auf den Markt, das an den iShares Bitcoin Trust ETF (IBIT) von BlackRock gekoppelt ist.
  • Das Unternehmen bietet professionellen Kunden in Italien bis zu 85 % der Wertentwicklung des ETFs an.
  • Das Produkt erfordert eine Mindestanlagesumme von 25.000 US-Dollar und garantiert die vollständige Rückzahlung des Kapitals bei Fälligkeit.

Die zweitgrößte Bank Italiens, UniCredit SpA, hat ein Kapitalanlagezertifikat mit einer Laufzeit von fünf Jahren aufgelegt. Das Produkt ist an den iShares Bitcoin Trust ETF (IBIT) von BlackRock gekoppelt.

Es scheint, als seien die europäischen Banken bereit, ihre Skepsis gegenüber Kryptowährungen zu überwinden und sich aktiv am Markt für digitale Vermögenswerte zu beteiligen. UniCredit SpA, eines der größten Bankinstitute Europas mit einem Vermögen von 748 Milliarden Euro (881 Milliarden US-Dollar), bringt ein neues strukturiertes Produkt auf den Markt, das an den iShares Bitcoin Trust ETF (IBIT) von BlackRock gekoppelt ist.

Das Produkt richtet sich ausschließlich an professionelle Anleger und bietet vollen Kapitalschutz bei Fälligkeit. Das fünfjährige, auf US-Dollar lautende Anlagezertifikat bildet die Wertentwicklung des IBIT ETF von BlackRock nach.

UniCredit präsentiert einen kapitalgeschützten Bitcoin ETF

Laut einem von Bloomberg News und von UniCredit bestätigten Memo garantiert das Zertifikat bei Fälligkeit einen hundertprozentigen Kapitalschutz, begrenzt die maximale Rendite jedoch auf 85 % der ETF-Wertentwicklung. Das Produkt kann vom 1. bis 28. Juli gezeichnet werden, die Mindestanlagesumme beträgt 25.000 US-Dollar.

Während begrenzte Renditen für risikofreudige Händler möglicherweise nicht attraktiv sind, bieten sie einen akzeptablen Einstiegspunkt für Anleger, die der berüchtigten Volatilität von Kryptowährungen noch immer skeptisch gegenüberstehen.

Diese Art von Anlagestruktur wird oft als „kapitalgeschützte Anleihe“ bezeichnet und kommt typischerweise bei volatilen oder aufstrebenden Anlageklassen zum Einsatz, bei denen das Vertrauen der Anleger gering sein kann.

„Wir beobachten ein zunehmendes Interesse professioneller Anleger an Instrumenten, die an neue Anlageklassen wie Kryptowährungen gekoppelt sind“, sagte Chicco di Stasi, Leiter Group Investment Product Solutions und Equity & Credit Sales and Trading bei UniCredit. „Mit diesem Produkt bieten wir unseren professionellen Kunden eine einzigartige Lösung – die erste ihrer Art in Italien.“

Bitcoin hat sich im Jahr 2025 besser entwickelt als ein Großteil des breiteren Kryptomarktes und konnte seit Jahresbeginn rund 14 % zulegen, während viele kleinere Token starke Verluste hinnehmen mussten.

Der iShares Bitcoin Trust ETF (IBIT)hat maßgeblich dazu beigetragen, Bitcoin Investitionen einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Seit seiner Zulassung durch die US-Regulierungsbehörden im Januar 2024 ist das verwaltete Vermögen des ETFs auf über 75 Milliarden US-Dollar angewachsen, was ihn zu einem der erfolgreichsten börsengehandelten Fonds aller Zeiten macht.

BlackRock, der weltweit größte Vermögensverwalter, hat in Europa ebenfalls einen separaten Bitcoin -ETP auf den Markt gebracht.

Italienische und europäische Banken erwägen Kryptoausweitung

Europäische Banken wagen sich vorsichtig in den Markt für digitale Vermögenswerte. Anfang des Jahres bestätigte Intesa Sanpaolo SpA, Italiens größte Bankengruppe, ihren ersten Bitcoin -Kauf im Spotmarkt und richtete einen Handelstisch für digitale Vermögenswerte für institutionelle Kunden ein.

Die spanische Banco Santander SA prüft Berichten zufolge ebenfalls Optionen zur Erweiterung ihres Angebots an digitalen Vermögenswerten. Die Bank befindet sich in der frühen Planungsphase für die Einführung eines Stablecoins und möchte Privatkunden über ihre Digitalbanking-Sparte Zugang zu Kryptowährungen ermöglichen.

In der gesamten Europäischen Union hat sich die regulatorische Klarheit in Bezug auf digitale Vermögenswerte durch die schrittweise Einführung von MiCA, der Verordnung über Märkte für Krypto-Assets, verbessert, die darauf abzielt, mehr Transparenz und Verbraucherschutz in die Branche zu bringen.

Das Interesse europäischer Investoren an Kryptowährungen erholt sich nach den turbulenten Jahren 2022 und 2023, die von prominenten Insolvenzen von Krypto-Unternehmen und Marktvolatilität geprägt waren.

Der Erfolg des Produkts von UniCredit könnte das Unternehmen dazu veranlassen, sein Angebot an digitalen Vermögenswerten weiter auszubauen und noch mehr europäische Banken zu ermutigen, diesem Beispiel zu folgen.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Hannah Collymore

Hannah Collymore

Hannah ist Autorin und Redakteurin mit fast zehn Jahren Erfahrung im Bloggen und der Eventberichterstattung im Kryptobereich. Bei Cryptopolitanschreibt sie für die Nachrichtenseite und berichtet und analysiert die neuesten Entwicklungen in den Bereichen DeFi, RWA, Kryptoregulierung, KI und Zukunftstechnologien. Sie hat an der Arcadia University Betriebswirtschaftslehre studiert.

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