Die US-Arbeitslosenquote steigt auf 4,2 %, während JPMorgan die Rezessionswahrscheinlichkeit für 2025 auf 60 % erhöht

- Die Arbeitslosenquote in den USA stieg auf 4,2 Prozent und lag damit höher als erwartet.
- Das Beschäftigungswachstum im März erreichte 228.000 und übertraf damit die Prognosen.
- JPMorgan erhöhte nach der Einführung neuer Zölle die Wahrscheinlichkeit einer Rezession im Jahr 2025 auf 60 %.
Die Arbeitslosenquote in den USA hat gerade 4,2 % erreicht, nach 4,1 % im Vormonat. Das ist nicht das, was die Wall Street hören wollte. Sie liegt auch über den von Ökonomen erwarteten 4,1 %. Diese Daten wurden am Freitag vom Bureau of Labor Statistics veröffentlicht und sorgen bereits für Unruhe an den Märkten.
Doch nun die überraschende Wendung: Trotz des Anstiegs der Arbeitslosigkeit fiel das Beschäftigungswachstumtronals erwartet. Laut Arbeitsministerium stieg die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft im März um 228.000. Das ist ein deutlicher Anstieg gegenüber 117.000 im Februar.
Es übertraf auch die Dow-Jones-Prognose von 140.000 Punkten. Der Arbeitsmarkt präsentiert sich derzeit in einem merkwürdigen Zustand –tronNeueinstellungen auf der einen Seite, steigende Arbeitslosigkeit auf der anderen. Und all das macht Jerome Powells Aufgabe umso schwieriger.

Märkte brechen ein, nachdem China mit Zöllen reagiert hat
Die Wall Street muss unter Druck geraten. Am Freitagmorgen fielen die Dow-Jones-Futures vor Börsenbeginn um 1.200 Punkte bzw. 3 %. Zum offiziellen Handelsbeginn lag der Dow Jones fast 1.500 Punkte im Minus. Dies folgte unmittelbar auf einen drastischen Einbruch um 1.679 Punkte am Donnerstag.
Die S&P-500-Futures fielen um 3 %, nachdem sie bereits am Donnerstag um 4,84 % eingebrochen waren. Die Nasdaq-100-Futures gaben um 2,8 % nach, wobei große Technologieaktien aufgrund ihrer China-Beziehungen stark unter Druck gerieten. Die Märkte reagieren panisch auf den eskalierenden Handelskrieg, und Krypto-Anleger wittern bereits ihre Chance.
Die Panik begann mit den Zöllen.dent Donald Trump kündigte diese Woche neue Zölle an, und China reagierte prompt. Am späten Donnerstagabend gab das chinesische Finanzministerium bekannt, als Vergeltungsmaßnahme einen Zoll von 34 % auf US-Importe zu erheben. Das traf China wie ein Schlag.
Was noch schlimmer ist? Das Weiße Haus sendet widersprüchliche Signale darüber, ob die neuen Zölle abgeschwächt werden könnten. Mal ist es verhandelbar, mal nicht. Niemand weiß, was Trump denkt, und genau das ist Teil des Problems.
Zölle verkomplizieren die Arbeitsmarktaussichten
Bruce Kasman, Chefökonom von JPMorgan, veröffentlichte am späten Donnerstag eine Forschungsnotiz, in der er Folgendes feststellte:
„Wenn diese Politik fortgesetzt wird, würde sie die US-amerikanische und möglicherweise auch die Weltwirtschaft in diesem Jahr in eine Rezession stürzen.“
Er erhöhte seine Prognose für eine Rezession im Jahr 2025 von 40 % auf 60 %. Kasman erklärte, eine Rezession in den USA sei selbst dann möglich, wenn der Rest der Welt verschont bleibe. In seiner Analyse heißt es: „Ein Szenario, in dem der Rest der Welt eine Rezession in den USA durchsteht, ist zwar möglich, aber weniger wahrscheinlich als ein globaler Abschwung.“
Kasman wies außerdem darauf hin, dass sich das US-Wirtschaftswachstum bereits Ende 2024 und Anfang 2025 verlangsamt hatte. Im Februar lag die Arbeitslosenquote noch bei 4,1 %, was historisch gesehen kein schlechter Wert ist. Doch das war vor den Zöllen. Das war, bevor China reagierte. Jetzt sieht die Lage anders aus.
Kasman schrieb: „Die aktuelle Lage der USA und das globale Wachstum deuten auf eine begrenzte Anfälligkeit hin, was auf einen relativ milden Abschwung schließen lässt. Rezessionen sind jedoch naturgemäß unvorhersehbar.“ Das ist die Ökonomensprache für: „Es könnte mild ausfallen … oder auch nicht. Wer weiß das schon.“
Unterdessen schrieb Trump am Freitagmorgen in einem Beitrag auf Truth Social in Großbuchstaben: „AN DIE VIELEN INVESTOREN, DIE IN DIE UNISTAATEN KOMMEN UND MASSIVEN GELDSUMMEN INVESTIEREN: MEINE POLITIK WIRD SICH NIEMALS ÄNDERN. DIES IST EINE GROSSARTIGE ZEIT, REICH ZU WERDEN, REICHER ALS JE ZUVOR!!!“
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Jai Hamid
Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.
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