- Die Ukraine plant, die kürzlich von der EU verabschiedete Verordnung über Märkte für Krypto-Assets (MiCA) zu übernehmen.
- Dieser Schritt ist Teil der Bemühungen der Ukraine, Krypto-Assets in ihren Rechtsrahmen zu integrieren.
- MiCA hat zum Ziel, einheitliche Vorschriften und standardisierte Regeln für Krypto-Assets in der gesamten EU zu schaffen.
Die Ukraine wird voraussichtlich die kürzlich von der Europäischen Union verabschiedete Verordnung über Märkte für Krypto-Assets (MiCA) übernehmen. Dies stellt einen bedeutenden Schritt zur Integration von Kryptowährungs-Assets in den nationalen Rechtsrahmen dar.
Nachdem das Europäische Parlament die MiCA -Gesetzgebung gebilligt hat, haben ukrainische Regulierungsbehörden ihre Absicht bekundet, das gleiche Regulierungspaket in ihrem Land umzusetzen.
Ukrainische Regulierungsbehörden arbeiten an der Umsetzung der MiCA-Bestimmungen
Yaroslav Zheleznyak, der stellvertretende Vorsitzende des Steuerkomitees der Ukraine, erklärte auf seinem Telegram-Kanal, dass man bereits mit der Nationalen Kommission für Wertpapiere und den Aktienmarkt (NKCPFR) und anderen Regulierungsbehörden zusammenarbeite, um einige Bestimmungen des MiCA in ukrainisches Recht zu integrieren.
Jurir Bojko, ein Mitglied der NKCPFR, zeigte sich zuversichtlich, dass die Ukraine zu den ersten Ländern gehören würde, die die Verordnung in ihre nationale Gesetzgebung umsetzen.
Die MiCA-Verordnung stellt eine bedeutende Entwicklung für die Kryptowährungsbranche in der Europäischen Union dar. Sie ist der Höhepunkt umfassender Bemühungen europäischer Politiker, einheitliche Regelungen zu etablieren und standardisierte Regeln für Krypto-Assets in der gesamten EU zu schaffen.
Derzeit müssen Krypto-Unternehmen 27 verschiedene regulatorische Rahmenbedingungen in den EU-Mitgliedstaaten einhalten.
Positive Auswirkungen auf EU-Startups und Marktanteile
Die Einführung von MiCA dürfte die Wettbewerbsfähigkeit von Startups in der EU steigern und potenziell zu einer Erhöhung ihres Marktanteils im Vergleich zu unregulierten Wettbewerbern führen.
Während die EU-Gesetzgeber noch rechtliche und sprachliche Prüfungen für MiCA durchführen und den Gesetzentwurf im EU-Amtsblatt veröffentlichen müssen, haben verschiedene Akteure der Kryptowährungsbranche positiv auf die Entwicklung reagiert.
Die Entscheidung der Ukraine, EU-Vorschriften zu übernehmen, fällt in eine Zeit, in der dem osteuropäischen Land im Juni 2022 der Kandidatenstatus für die EU-Mitgliedschaft verliehen wurde.
Der Europäische Rat hat die bedeutenden Anstrengungen der Ukraine zur Erreichung der Ziele, die ihrem Kandidatenstatus für die EU-Mitgliedschaft zugrunde liegen, anerkannt.
Mit der Übernahme der MiCA-Verordnung orientiert sich die Ukraine weiter am regulatorischen Rahmen der EU und demonstriert ihr Engagement für die Förderung eines einheitlicheren und sichereren Kryptowährungsmarktes.
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