Britische Aufsichtsbehörde leitet Untersuchung zu Microsofts KI-Talentakquise ein

- Die britische Wettbewerbs- und Marktaufsichtsbehörde untersucht die Übernahme des Kernteams von Inflection AI durch Microsoft.
- Die CMA ist besorgt darüber, ob die Einstellungsstrategie, die als „Quasi-Fusion“ bezeichnet wird, den Wettbewerb in Großbritannien verringern würde.
- Die Ergebnisse der Untersuchung der CMA könnten sich potenziell schädlich auf die KI-Pläne von Microsoft auswirken.
Die britische Wettbewerbs- und Marktaufsichtsbehörde (CMA) hat eine Phase-1-Untersuchung zur Übernahme von Mitarbeitern von Inflection AI durch Microsoft eingeleitet. Im Anschluss an die heute bekannt gegebene Untersuchung werden 40 Arbeitstage Zeit für die Beweiserhebung und die Entscheidung über die Notwendigkeit weiterer Ermittlungen eingeräumt.
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Die Untersuchung folgt auf die Gründung einer neuen, auf Endverbraucher ausgerichteten KI-Einheit durch Microsoft-CEO Satya Nadella. Diese Einheit umfasst Schlüsselkräfte von Inflection AI, darunter den Deep-Learning-Wissenschaftler Karén Simonyan und Mustafa Suleyman von DeepMind. Weitere Mitglieder von Inflection AI, wie der KI-Wissenschaftler Jordan Hoffmann, wechselten ebenfalls zu Microsoft. Hoffmann leitet nun die KI-Abteilung des Unternehmens in London.
Die CMA weitet die Aufsicht über KI-Kooperationen und -Investitionen aus
Manche befürchten, dass die neue Fusions- und Übernahmestrategie der großen Technologiekonzerne, die sogenannten „Quasi-Fusionen“, bei denen auch strategische Investitionen und der Kauf von Gründern von Startups und technischen Talenten erfolgen, als Mittel zur Umgehung der üblichen regulatorischen Prüfungen angesehen wird.
Die Ankündigung war erwartet worden, nachdem die CMA im April Voruntersuchungen zu mehreren KI-Kooperationen durchgeführt hatte, darunter Microsofts Investition in Mistral AI. Die CMA erklärte, dass Microsofts Beteiligung von unter einem Prozent an dem französischen Startup nach den geltenden Fusionskontrollvorschriften keine Bedenken auslöse.
Die CMA hat außerdem Bedenken hinsichtlich Amazons 4-Milliarden-Dollar-Deal mit dem US-amerikanischen KI-Unternehmen Anthropic geäußert und wird voraussichtlich eine weitere Untersuchung zu Microsofts Zusammenarbeit mit OpenAI einleiten, ähnlich wie die Europäische Kommission.
Eine mögliche zweite Phase der Untersuchung droht im Fall des Microsoft-Deals
Die erste Phase der Untersuchung läuft bereits. Die CMA hat bis zum 11. September Zeit, um zu entscheiden, ob die Übernahme der Mitarbeiter von Inflection AI durch Microsoft eine Fusion darstellt und ob sie in Großbritannien wettbewerbswidrig ist. Sollte die CMA dies bejahen, folgt eine detailliertere zweite Phase der Untersuchung, die etwa sechs Monate dauern kann.
Die Ergebnisse der CMA-Untersuchung könnten Microsofts KI-Pläne potenziell gefährden. Das Unternehmen hatte bereits mit einigen regulatorischen Problemen zu kämpfen, darunter Bedenken hinsichtlich der 68,7 Milliarden US-Dollar schweren Übernahme von Activision Blizzard, die eine Umstrukturierung und den Verzicht auf Cloud-Gaming-Rechte in bestimmten Regionen zur Folge hatte. Ein ähnliches Ergebnis ist zu erwarten, sollte die CMA die Einstellung von Mitarbeitern bei Inflection AI als wettbewerbswidrig einstufen.
Microsoft-Sprecher Robin Koch erklärte, die Einstellungsstrategien seien wettbewerbsorientiert und stellten keine Fusion dar. Das Unternehmen habe zugesagt, die CMA bei der Durchführung der Untersuchung zu unterstützen, um das Verfahren zutrac.
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