Großbritannien startet Experiment mit tokenisierten Einlagen bei Großbanken

- Tokenisierte Einlagen zielen darauf ab, die Effizienz des Bankwesens zu steigern.
- Globale Banken konzentrieren sich auf die Lösung von Problemen im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr.
- Die digitalen Finanzinnovationen Großbritannienstracauf internationale Beteiligung.
Drei große britische Finanzunternehmen (Barclays, Lloyds Banking Group und Citi) testen tokenisierte Einlagen, bei denen Geld durch digitale Token repräsentiert wird, die über eine eigene Blockchain verfügen. Der Testlauf begann im Februar 2023.
Dieser Versuch, der von den globalen Kartennetzwerken Mastercard und Visa öffentlich unterstützt wird und daher von UK Finance ermöglicht wird, zielt darauf ab, die Vorteile dieses Systems für Bankzahlungen aufzuzeigen.
Testlauf und Ziel für tokenisierte Einlagen in Großbritannien
Testprozess angelegte soll durch die Tokenisierung einen bedeutenderen und florierenderen Bankensektor hervorbringen. Dazu gehört die Digitalisierung der Erfassung von Bankeinlagen, wodurch Kauf- und Verkaufsgeschäfte erleichtert werden. Erste Ergebnisse des Pilotprojekts werden voraussichtlich im Spätsommer desselben Jahres veröffentlicht.
Während die Tokenisierung voranschreitet, steht der britische Finanzmarkt kurz davor, sowohl seinen Umfang als auch seine Effektivität zu steigern. Die staatlich geförderte Technologiegruppe hat kürzlich angedeutet, dass Banken die Technologie gezielt einsetzen könnten, um möglicherweise die Produktivität lokaler Unternehmen zu erhöhen.
Die Unternehmen, die diese Gruppe vertreten und deren Forderung nach einer klaren Regulierung des Tokenisierungsgeschäfts ein Beleg für einen Reifeprozess im Kryptogeschäft ist, zeigen die Notwendigkeit eines strukturierten Ansatzes für innovative Banktechnologien auf.
In Großbritannien ist dieses Projekt Teil des wachsenden Trends zur Integration der Tokenisierung in Bankensysteme und gilt als eines der weltweit führenden Beispiele. Die BIZ, die internationale Zahlungsverkehrsbank, hat mit der Entwicklung des Projekts Agora einen weiteren Schritt im Bereich der Tokenisierung unternommen.
Ziel ist es, die Zahlungsbarriere zu überwinden, die grenzüberschreitende Zahlungen behindert, indem nationale und Geschäftsbanken in einem einheitlichen System miteinander verbunden werden. Zu den ersten wichtigen Akteuren zählen die Bank von Japan und die Bank von England, die einen gemeinsamen Rahmen für das globale Finanzsystem schaffen wollen.
Weltweites Interesse an der Tokenisierung in Banken
Neben Agora wird die BIZ sicherlich auch an einer Reihe anderer Projekte im Zusammenhang mit dem Innovation Hub 2024 arbeiten, beispielsweise am Projekt Aurum, das eine Lösung für die Transparenz- und Abdeckungsprobleme der digitalen Zentralbankwährungen (CBDCs)für den Einzelhandel bieten soll.
Diese Entwicklungen sind daher ein Ausdruck des globalen Wandels hin zu digitalen Finanzlösungen, die durch die Bereitstellung inklusiver, effizienter und sicherer Finanzsysteme die Herausforderungen angehen, die die traditionellen Systeme nicht bewältigen konnten.
Die Aussicht auf ein digitales Pfund, auch „Britcoin“ genannt, ist ein Projekt, das sich noch in der Prüfungsphase befindet. Die Bank of England begann 2021 mit ersten Studien dazu. Diese laufen aktuell weiter und konzentrieren sich auf zwei Aspekte: die Machbarkeit und die Auswirkungen auf das traditionelle Bankensystem.
Diese Banken und Finanzinstitute gehen mit gutem Beispiel voran und haben die gegenwärtige und zukünftige Bedeutung der Technologie erkannt. Sie bemühen sich daher, mit ihr Schritt zu halten. Diese Bemühungen der nationalen Banken finden in einem Rahmen statt, der mit Sicherheit Einfluss auf die Art und Weise der Durchführung nationaler Bankgeschäfte haben wird.
Es ist sehr wahrscheinlich, dass diese Prozesse auch Einfluss auf die Entwicklung internationaler Finanzpraktiken haben werden, was letztendlich zu einem einheitlicheren globalen Finanzsystem führen wird.
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