Die britische Finanzaufsichtsbehörde lockert die Beschränkungen für kryptogedeckte börsengehandelte Schuldverschreibungen

- Die britische Finanzaufsichtsbehörde erlaubt professionellen Anlegern den Handel mit Krypto-ETNs, Privatanleger sind jedoch weiterhin ausgeschlossen.
- Die Branche begrüßt die Entscheidung, betont aber die Notwendigkeit eines breiteren Zugangs zu Krypto-Assets auf dem britischen Markt.
- Die FCA hält an ihrem Verbot fest, Krypto-ETNs an Privatanleger anzubieten, und verweist dabei auf erhebliche Schäden auf dem Kryptomarkt.
Die britische Finanzaufsichtsbehörde (FCA) hat beschlossen, professionellen Anlegern den Handel mit Krypto -ETNs (Exchange Traded Notes) zu gestatten, die von anerkannten Börsen angeboten werden. Dieser am 11. März verkündete Schritt ist ein bedeutender Meilenstein für die Integration von Kryptowährungsprodukten in den regulierten Finanzsektor Großbritanniens.
Branchenvertreter im Kryptobereich haben die Entscheidung der FCA größtenteils begrüßt und sie als positive Entwicklung für die breitere Akzeptanz von Krypto-Assets gewertet. Es bestehen jedoch weiterhin Bedenken hinsichtlich des Ausschlusses von Privatanlegern vom Zugang zu diesen Finanzprodukten.
Teilerfolg für die Krypto-Akzeptanz trotz regulatorischer Bedingungen
Nach den geltenden europäischen Regulierungsbestimmungen ist das Angebot von börsengehandelten Fonds (ETFs) für einzelne Vermögenswerte wie Bitcoin und Ether verboten. Daher haben sich ETNs in Regionen wie der Europäischen Union und Großbritannien als bevorzugtes börsengehandeltes Produkt (ETP) etabliert. Mit der Zustimmung der FCA könnten traditionelle Finanzinstitute und britische Händler schon bald einen einfacheren Zugang zu kryptogebundenen Finanzprodukten enj.
Trotz der vorsichtigen Haltung der FCA gegenüber der Kryptoindustrie verfolgt die britische Regierung das Ziel, das Land als globales Zentrum für Kryptotechnologie zu etablieren. Die Entscheidung der FCA, den Zugang zu Krypto-ETNs auf professionelle Anleger zu beschränken, spiegelt jedoch lediglich eine Zurückhaltung gegenüber einer breiteren Beteiligung von Privatanlegern am Kryptomarkt wider.
Während Branchenkenner den Schritt der FCA begrüßen, werden Rufe nach umfassenderen Maßnahmen laut. George McDonaugh, Mitbegründer von KR1, betonte, wie wichtig es sei, mehr Unternehmen den Zugang zum britischen Markt zu ermöglichen, um das Ziel des Landes, ein globales Zentrum der Kryptoindustrie zu werden, zu erreichen.
Die Haltung der FCA zu Kryptoderivaten für Privatanleger
Die vorsichtige Haltung der FCA gegenüber Kryptoderivaten für Privatanleger, die sich im Verbot des Angebots von Krypto-ETNs an diese Zielgruppe zeigt, bleibt unverändert. Die Aufsichtsbehörde begründet das Verbot mit erheblichen Risiken auf dem Kryptomarkt.
Trotz des derzeitigen Verbots besteht in der Branche weiterhin Hoffnung, dass die FCA ihre Position zum Zugang von Privatanlegern zu Krypto-ETNs überdenken wird. Die FCA bekräftigt jedoch, dass sie ihre Haltung zu Krypto-ETNs für Privatkunden weiterhin prüfen wird.
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Ibrahim Abdulaziz
Als leidenschaftlicher Verfechter der Krypto- und Blockchain-Technologie teilt Ibrahim sein umfassendes Wissen auf fesselnde und informative Weise. Er hält sich in den Kreisen einflussreicher Persönlichkeiten auf, um die neuesten Informationen zu erhalten. Seine Vision ist, dass die dezentrale Struktur, die Sicherheitsmerkmale und das Potenzial für finanzielle Inklusion eine breite und massive Akzeptanz von Kryptowährungen bewirken werden.
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