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Großbritannien beschlagnahmt Bitcoin im Wert von über einer Milliarde Pfund von chinesischen Betrügern

In diesem Beitrag:

  • Die britische Metropolitan Police beschlagnahmte bitcoin im Wert von über 1,4 Milliarden Pfund, die mit einem massiven Anlagebetrug in China in Verbindung stehen.
  • Jian Wen, 42, steht in London vor Gericht, weil sie angeblich bitcoin für ihren ehemaligen Arbeitgeber Yadi Zhang, einen von den chinesischen Behörden gesuchten Flüchtigen, gewaschen haben soll.
  • Im Jahr 2018 entdeckte die Polizei über 61.000 bitcoin auf Geräten in einem Anwesen, das Wen und Zhang gemeinsam bewohnten.

In einer beeindruckenden Demonstration polizeilicher Schnelligkeit hat Großbritannien eine der weltweit bedeutendsten bitcoin Beschlagnahmungen durchgeführt. Es geht um Bitcoin, die chinesischen Anlagebetrügern direkt entrissen wurden. Dies ist nicht nur ein Erfolg für Großbritannien, sondern ein schwerer Schlag gegen die internationale Finanzkriminalität.

Die Handlung im Southwark Crown Court spitzt sich zu.

Als das Southwark Crown Court zum Epizentrum dieses brisanten Finanzdramas wurde, entfaltete sich die Geschichte wie ein Hollywood-Thriller. Die 42-jährige Jian Wen steht unter dem Vorwurf, für ihren ehemaligen Chef, einen mutmaßlichen Flüchtling aus Peking, eine schwindelerregende Menge bitcoin gewaschen zu haben. Wen beteuert ihre Unschuld und plädiert auf nicht schuldig, doch die Beweislage gegen sie liest sich wie aus einem Kriminalroman.

Im Jahr 2018 gelang der Londoner Polizei ein echter Coup: Sie entdeckte über 61.000 bitcoin versteckt in vier Geräten in einem Bankschließfach und einem Anwesen, das Wen und ihrem damaligen Chef Yadi Zhang gemeinsam bewohnten. Stellen Sie sich das vor: Kryptowährungen im Wert von unglaublichen 1,4 Milliarden Pfund, die einfach so herumlagen und darauf warteten, im Juli 2021 von der Polizei beschlagnahmt zu werden. Das ist nicht nur ein Vermögen; das ist der Wert einer ganzen Dynastie!

Die Staatsanwaltschaft wirft Zhang, mit bürgerlichem Namen Zhimin Qian, vor, Drahtzieherin eines gigantischen Betrugs in Höhe von 5 Milliarden Pfund zu sein, bei dem zwischen 2014 und 2017 über 128.000 Anleger in China um ihr Geld gebracht wurden. Nachdem sie das unrechtmäßig erworbene Vermögen in bitcoinumgewandelt hatte, tauchte Zhang 2017 unter falscherdentin London unter. Während sie sich vor den Behörden versteckt hält, bleibt Wen auf den Kosten sitzen.

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Wens mutmaßliche Rolle? Ein riskantes Spiel, bei dem bitcoin in cash, teuren Schmuck und andere Luxusgüter, darunter auch Immobilien, umgewandelt wird. Es ist wie in einem Mafiafilm, nur eben mit digitaler Währung.

Der verschwenderische Lebensstil und das Gesetz

Gillian Jones KC, die die Anklage leitete, schilderte einen Fall von verschwenderischem Lebensstil und dubiosen Transaktionen. Wen soll 2018 versucht haben, über die Anwaltskanzlei Mishcon de Reya eine Immobilie in London im Wert von 12,5 Millionen Pfund zu erwerben. Doch der Clou: Die Kanzlei konnte die Herkunft der bitcoin nicht nachweisen, und der Deal platzte. Ein wahrer Immobilien-Albtraum! Noch im selben Jahr fror die Polizei Wens Guthaben auf ihrem Mandantenkonto bei Mishcon ein.

Wens Geschichte ist ein klassischer Aufstieg vom Tellerwäscher zum Millionär und schließlich vor Gericht. 2007 zog sie von China nach Großbritannien und wurde 2018 britische Staatsbürgerin. Sie arbeitete zunächst in chinesischen Imbissbuden und handelte später mit bitcoin im Wert von mehr als dem BIP kleiner Länder. Bevor sie 2017 Zhang kennenlernte, drehte sich in Wens Leben alles um süß-saures Hühnchen, nicht um lukrative Geschäfte.

Jones brachte eine weitere Wendung in die Geschichte, indem er Wen als Zhangs „Strohmann“ bezeichnete, der dafür bezahlt wurde, Zhang aus dem Rampenlicht zu halten. Wens Verteidigung? Sie glaubte, mit legitimen Geschäftseinnahmen aus Zhangs angeblichem Schmuckgeschäft und Immobilienportfolio zu handeln. Es ist noch immer unklar, ob sie nur eine Spielfigur in einem größeren Spiel war oder selbst eine Akteurin.

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Im Verlauf des Prozesses wird deutlich, dass es hier nicht nur um die Schuld oder Unschuld einer einzelnen Person geht. Der Fall verdeutlicht eindrücklich die Schattenseiten digitaler Währungen und deren Anziehungskraft auf Kriminelle. Aus britischer Sicht geht es bei dieser Beschlagnahme nicht nur um die Wiedererlangung eines größeren Geldbetrags, sondern auch darum, ein klares Signal an internationale Betrüger zu senden: Großbritannien verträgt keine Spielchen im Kampf gegen Finanzkriminalität.

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