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Der Nettogewinn der UBS stieg im dritten Quartal danktronMittelzuflüsse und Kostensenkungserträge um 74 %

VonJai HamidJai Hamid
3 Minuten Lesezeit
Der Nettogewinn der UBS stieg im dritten Quartal danktronMittelzuflüsse und Kostensenkungserträge um 74 %
  • Der Nettogewinn der UBS stieg im dritten Quartal um 74 % auf 2,5 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die Erwartungen.
  • Nach der Beilegung der Rechtsstreitigkeiten um die Credit Suisse wurden 668 Millionen Dollar an Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten freigegeben.
  • Die Bank hat durch die Integration der Credit Suisse bereits 10 Milliarden Dollar der geplanten 13 Milliarden Dollar an Kosteneinsparungen erzielt.

UBS meldete einen deutlichen Anstieg des Nettogewinns im dritten Quartal und präsentierte die Zahlen klar und deutlich, anstatt sie zu beschönigen.

Der europäische Bankenriese meldete für das Quartal einen Nettogewinn von 2,5 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Anstieg von 74 % gegenüber 1,43 Milliarden US-Dollar im Vorjahresquartal. Analysten hatten mit 1,85 Milliarden US-Dollar gerechnet, das Ergebnis übertraf also die Konsensprognose.

Das Ergebnis resultierte aus einertronInvestmentbanking-Aktivität und der Auflösung von Rückstellungen im Zusammenhang mit früheren Emissionen der Credit Suisse. Der Umsatz belief sich auf 12,76 Milliarden US-Dollar und lag damit leicht über den Erwartungen von 12,68 Milliarden US-Dollar.

Ein Großteil des Gewinnanstiegs resultierte aus aufgelösten Prozessrückstellungen in Höhe von 668 Millionen US-Dollar. Diese standen im Zusammenhang mit den alten Problemen der Credit Suisse im US-dentGeschäft mit hypothekenbesicherten Wertpapieren für Wohnimmobilien und ihren grenzüberschreitenden Aktivitäten in Frankreich.

UBS hat diese Angelegenheiten geklärt bzw. beigelegt. Keine weiteren Erklärungen nötig. Die Bank gab außerdem bekannt, dass die Integration der Credit Suisse weiterhin Fortschritte macht. Mehr als zwei Drittel der in der Schweiz geführten Kundenkonten wurden bereits in die Systeme von UBS migriert. Die vollständige Integration soll bis Ende nächsten Jahres abgeschlossen sein.

UBS treibt Fusion und Kostensenkungen voran

Die UBS übernahm die Credit Suisse 2023 im Rahmen eines staatlich geförderten Deals. Dies geschah nicht aus reiner Kauflust, sondern um einen Zusammenbruch und weitreichendere Folgen zu verhindern. Seitdem hat die UBS Kosten durch Doppelstrukturen reduziert. Die Bank gab an, bereits 10 Milliarden US-Dollar ihres Kosteneinsparungsziels von 13 Milliarden US-Dollar erreicht zu haben.

CEO Sergio Ermotti erklärte: „Ich freue mich sehr, dass die Breite und Qualität unseres diversifizierten Geschäftsmodells erneut sehr starketrontractrac tractractractrac tractracEr beschrieb die Integration als komplex, aber planmäßig.

Doch die UBS sieht sich nun möglichen Erhöhungen ihrer obligatorischen Kapitalpuffer gegenüber. Die Schweizer Regierung will nach dem Zusammenbruch der Credit Suisse die Schutzmaßnahmen verstärken.

Die UBS erklärte im Juni, sie unterstütze die meisten der neuen Regeln, lehne die ihrer Ansicht nach „extremen“ Vorschläge zur Kapitalerhöhung jedochtronab. Solche Änderungen könnten ihre Wettbewerbsfähigkeit und ihre Anpassungsfähigkeit an die globalen Marktbedingungen einschränken.

Die Vermögensverwaltung verzeichnete im Quartal Nettoneuzuflüsse in Höhe von 38 Milliarden US-Dollar. Die UBS-Aktie legte in diesem Jahr bisher um mehr als 11 % zu. Diese Zahlen belegen, dass weiterhin Kunden hinzukommen und nicht abwandern. Hohe Zuflüsse beseitigen jedoch nicht das Risiko.

UBS warnt vor Volatilität und globalen Risiken

Mit Blick auf das vierte Quartal erwartet die UBS moderatere Kosteneinsparungen, da die meisten größeren Einsparungen bereits umgesetzt wurden. Die Bank arbeitet weiterhin an der Migration der Schweizer Plattform, und saisonale Anstiege der Sachkosten sind wahrscheinlich.

Die Bank wies zudem darauf hin, dass sich die Marktstimmung sehr schnell ändern kann. UBS erklärte, einige Anleger würden aufgrund der jüngsten Volatilität nun verstärkt Absicherungsgeschäfte tätigen. Die Bank sagte: „Vor diesem Hintergrund sind die Transaktionsaktivität und unsere Deal-Pipeline weiterhin gut, auch wenn sich die Stimmung schnell ändern kann, sobald das Vertrauen in die Zukunftsaussichten auf die Probe gestellt wird und saisonale Effekte zum Tragen kommen.“

UBS wies zudem auf makroökonomische Unsicherheiten hin, daruntertronSchweizer Franken, höhere US-Zölle und die Möglichkeit eines längeren Regierungsstillstands in den USA, der die Kapitalmarktaktivitäten verzögern könnte.

Anfang dieses Monats senkte die Schweizer Regierung ihre Wirtschaftsprognose für 2026. Dieser Schritt erfolgte, nachdem die USA Zölle in Höhe von 39 % auf Schweizer Waren erhoben hatten, weil eine Schweizer Delegation keine Einigung mit US-Beamten erzielen konnte.

Dieses Zollniveau gehört zu den höchsten, die die USA jemals einem einzelnen Land auferlegt haben.

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